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BEISPIELE FÜR ARBEITSUNFÄLLE – WAS ZÄHLT ALS ARBEITSUNFALL?


Welche Beispiele gibt es für Arbeitsunfälle – und was ist überhaupt ein Arbeitsunfall? Stößt Dir während der Arbeit ein Unfall zu, bist Du über die Berufsgenossenschaft versichert. Doch welche Besonderheiten und welche Ausnahmen gibt es? In diesem Artikel erfährst Du, was die häufigsten Arbeitsunfälle sind und wie Du Dich am besten gegen sie absicherst. Weißt Du, ob Du bereits optimal geschützt bist? Gewinne mit uns die Kontrolle über Deine Versicherungssituation!

WAS IST EIN ARBEITSUNFALL?


Ein Arbeitsunfall ist zunächst jener Unfall, der Dir bei und während Deiner eigentlichen beruflichen Tätigkeit passiert. Dein Arbeitgeber zahlt für Deine gesetzliche Unfallversicherung einen Beitrag an die Berufsgenossenschaft und Du selbst musst hierfür nicht aufkommen. Unser Sozialrecht ist in dieser Hinsicht weltweit einzigartig, denn versichert sind tatsächlich alle Arbeitnehmer während der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit. Außerdem sind alle jene Bereiche mitversichert, die dafür notwendig sind, damit Du Deiner Arbeit nachgehen kannst.

Der sogenannte Wegeunfall ist ein Unfall, der sich auf Deinem Arbeitsweg ereignet – völlig egal, ob Du mit dem Auto, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an Deinen Arbeitsplatz gelangst. Der Wegeunfall ist gehört somit zur Kategorie Arbeitsunfall. Über die Berufsgenossenschaft sind außerdem alle Personen versichert, die eine schulische Einrichtung besuchen, wie z.B. eine Berufsschule oder eine Weiterbildungsstätte, und Kinder in Kindertagesstätten bzw. Kindergärten. Auch für diese Personengruppe zählt der Wegeunfall als Arbeitsunfall.

Beispiele für Arbeitsunfälle:
– Während der Arbeit verletzt sich ein Metzger schwer mit einem Messer
– Ein Bauarbeiter stürzt vom Gerüst
– Eine Krankenschwester verunglückt mit ihrem PKW auf dem Weg zu ihrem Arbeitsort
– Beim Spielen verletzt sich ein Kind an einer Schaukel im Kindergarten
– Du rutschst im Winter auf dem Weg von der Bahn zur Arbeit aus und brichst Dir den Arm.

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Leistungen der Unfallversicherung – Quelle: GDV

GIBT ES AUSNAHMEN?


Natürlich gibt es bei Arbeitsunfällen auch Ausnahmen. Der Unfallversicherungsträger (also die Berufsgenossenschaft) kann nur dann für einen Unfall aufkommen, wenn dieser auch wirklich ein „echter“ Arbeitsunfall ist. Gehst Du Tätigkeiten nach, die nicht zu Deinem Beruf gehören, so bist Du automatisch auch nicht versichert. Gehst Du beispielsweise mehrmals täglich eine Zigarette rauchen, dann ist diese Tätigkeit vollständig privat motiviert. Du gehst damit keinem Interesse Deines Arbeitgebers nach.

Den sogenannten Wegeunfall kann der Unfallversicherungsträger nur dann gelten lassen, wenn Du auch wirklich Deinen Arbeitsweg bestritten hast. Fährst Du privat motiviert Umwege (vor der Arbeit noch zum Bäcker oder nach der Arbeit zu einem Fußballspiel) dann handelt es sich dabei nicht um Beispiele für Arbeitsunfälle. Das deutsche Sozialrecht hat zwar einen sehr großen Versicherungsbereich, trennt aber dennoch klar: Die Beispiele für Arbeitsunfälle zeigen, dass der Unfall in direktem Zusammenhang mit dem ausgeübten Beruf stehen muss – das gilt auch für einen eventuellen Wegeunfall.

WELCHE UNFÄLLE PASSIEREN AM HÄUFIGSTEN?


Was im Haushalt am häufigsten passiert, ist auch im Job meist der Grund für einen Unfall: Die Mitarbeiter stolpern, stürzen und verletzen sich dabei. Außerdem zeigen typische Beispiele für Arbeitsunfälle der jeweiligen Branche, dass in manchen Bereichen grundsätzlich mehr passiert. Wer auf dem Bau arbeitet, ist ständig auf Gerüsten, arbeitet mit Maschinen und Werkzeugen und ist daher eher gefährdet als jemand, der einen Bürojob ausübt. Die häufigsten Beispiele für Arbeitsunfälle zeigen aber auch, dass häufig eine Missachtung von Sicherheitshinweisen der Grund für einen Arbeitsunfall ist. Gefahrenhinweise musst Du zwingend beachten!

Aber auch wer seit vielen Jahren eine gewisse Routine bei seiner Tätigkeit entwickelt hat, hat häufig Unfälle. Das gilt auch beim Wegeunfall: Der Mensch an sich neigt dazu, gedanklich eher abzuschalten, wenn er einen Weg oder eine Tätigkeit im Prinzip in- und auswendig beherrscht. Doch das erhöht auch die Gefahr für einen Arbeitsunfall. Die Unfallversicherungsträger bieten daher auch immer wieder Schulungen und Maßnahmen an und stellen Beispiele für Arbeitsunfälle dar. Die Berufsgenossenschaft kann hierfür kontaktiert werden und erläutert vor Ort auch das geltende Sozialrecht in Deutschland. Denn Aufklärung ist der beste Schutz.

SO KANNST DU DICH AM BESTEN SCHÜTZEN


Die Unfallversicherungsträger sorgen dafür, dass der Betrieb, in welchem Du beschäftigt bist, sich zunächst an alle geltenden Regeln zur Unfallvermeidung hält. Die so genannte Unfallverhütungsvorschrift muss jedes Unternehmen einhalten. Die Beispiele für Arbeitsunfälle zeigen, dass häufig etwas passiert, wenn Mitarbeiter über herumliegende Sachen stolpern oder ausrutschen. daher müssen Wege immer frei geräumt sein. Für Maschinen und Anlagen gibt es außerdem geltende Richtlinien zur Unfallverhütung. Die Unfallversicherungsträger sind verpflichtet, sich daran zu halten und müssen bei Missachtung mit Strafen rechnen.

Das schützt Dich zu einem großen Teil vor Unfällen. Beispiele für Arbeitsunfälle zeigen aber auch, dass bei einem Wegeunfall viel passieren kann. Versuche Dich im Alltag nicht hetzen zu lassen und arbeite stets konzentriert. Ein Arbeitsunfall lässt sich am besten vermeiden, wenn Du Dich genau informierst, wie eine Maschine auf Arbeit zu bedienen ist und lieber etwas öfter nachhakst. Zwar würde das Sozialrecht grundsätzlich keine Haftung für einen Arbeitsunfall ausschließen, weil Du unkonzentriert gearbeitet hast, aber Du musst Dich und Deine Kollegen/innen auch immer mitschützen.

Dieser Artikel ersetzt selbstverständlich keine individuelle Beratung bei rechtlichen Fragen. Er soll lediglich das geltende Sozialrecht darlegen. Rund um Versicherungsfragen steht Dir feelix unterstützend zur Seite. Du möchtest wissen, welche Versicherungen in Deiner eigenen Situation grundsätzlich wichtig sind? Dann registriere Dich kostenfrei bei feelix und finde mit dem Finanzplaner in weniger als 4 Minuten heraus, welche Finanz. und Versicherungsverträge Du wirklich benötigst.

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