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Eine Bedarfsrechnung bietet individuelles Einsparpotential

Monat für Monat stapeln sich die Rechnungen, aber das Einkommen steigt nicht. Eine Bedarfsrechnung stellt Einnahmen sowie Ausgaben gegenüber zeigt, wo potentielles Einsparpotential verborgen liegt.

WAS IST EINE BEDARFSRECHNUNG?


Bei der Bedarfsrechnung werden alle Einnahmen und Ausgaben eines Haushalts gegenübergestellt. Unterschieden wird zwischen fixen und variablen Einnahmen. Zu der ersten Kategorie zählen neben dem Lohn und Gehalt regelmäßige monatliche Eingänge wie Kindergeld, Pensionsansprüche oder Einnahmen aus Vermietungen. Bei variablen Einnahmen handelt es sich Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Kapitalerträge, Provisionen oder Graftifikationen, die zwar jährlich dem Einkommen zuzuschreiben sind, deren Höhe aber variiert.

Den Einnahmen stehen Fixkosten und variable Kosten gegenüber. Zu den Fixkosten werden Mietkosten, Internetkosten, Versicherungsbeiträge, Telefonkosten, Fahrtgeld, Energiekosten, monatliche Sparbeträge, Kreditraten, Kosten für den Geldverkehr (Kontoführungsgebühren) und Kosten für Schule, Kindergarten sowie Kinderbetreuung gezählt.

Variable Kosten beinhalten Ausgaben für Lebensmittel, Hygienebedarf, Benzin, Kultur, Dienstleistungen, Kleidung etc. Stelle fixe und variable Einnahmen den Kosten gegenüber, so erhältst Du eine Bedarfsrechnung, die Deinen tatsächlichen monatlichen Geldbedarf ermittelt. Sind die Einnahmen monatlich höher als die Ausgaben, verfügst Du über einen Plusbetrag. Sind die Kosten monatlich höher als die Einnahmen, so ist es an der Zeit, Einsparpotential zu finden. Dazu ist es nötig, dass Du Deinen individuellen Bedarf ermittelst.


MIT DER BEDARFSRECHNUNG DEN INDIVIDUELLEN BEDARF FESTSTELLEN


Es kostet ein wenig Zeit und Disziplin, eine individuelle Bedarfsrechnung zu ermitteln. Doch es lohnt sich, denn oft liegt das Einsparpotential in alltäglichen Dingen verborgen und es ist gar nicht so schwer, die Ausgaben den Einnahmen anzupassen. Idealerweise beginnst Du mit Deiner Bedarfsrechnung am Monatsanfang. Bediene Dich Deiner Kontoauszüge und schreibe in eine Liste alle Kosten, die jeden Monat anfallen (fixe Kosten).

Prüfe, ob neben Einzugsermächtigungen weitere monatliche Kosten anfallen, die gegebenenfalls überwiesen oder bar gezahlt werden. Im nächsten Schritt sammelst Du kontinuierlich alle Einkaufsbelege und Quittungen. Notiere alle Ausgaben ebenfalls in einer Liste. Wichtig ist, dass jede Person, die in Deinem Haushalt lebt, alle Ausgaben dokumentiert. Am Ende des Monats hast Du ermittelt, was Du tatsächlich und wofür ausgeben hast. Du wirst quasi zu Deinem eigenen Buchhalter, der alle monatlichen Ausgaben dokumentiert und die Einnahmen gegenüberstellt. Schnell wirst Du erkennen, ob Deine Einnahmen ausreichen, um die Ausgaben zu decken. Vielleicht wirst Du überrascht sein, wo das Geld im Laufe eines Monats regelrecht verschwindet. Nun ist es an der Zeit, das Einsparpotential zu entdecken.


LEBE ICH ÜBER MEINE VERHÄLTNISSE

Gibst Du monatlich mehr aus, als du einnimmst, lebst Du über Deine Verhältnisse. Idealerweise verfügst Du am Monatsende noch über ausreichend Geld, um sich eventuell etwas Besonderes zu gönnen oder zu sparen. Ist das komplette Geld ausgegeben oder weist Dein Konto einen Minusbetrag aus, so muss nach Einsparpotential gesucht werden.


WIE KANN ICH MEINE KOSTEN SENKEN?

Es bietet sich mehr Einsparpotential als Sie glauben. Du musst nicht kategorisch sparen und sich alles verwehren. Es reicht oft schon aus, bewusster zu kaufen, Geld sinnvoll auszugeben und monatliche Fixkosten zu senken. Durch die Bedarfsrechnung hast den Überblick über alle Kosten.

Stromverbraucher im Haushalt – Quelle: http://www.gefriervergleich.de/ratgeber/stromverbrauch-im-haushalt-infografik/


FIXE KOSTEN ÜBERPRÜFEN


Die Kaltmiete lässt sich nicht senken, wohl aber die Nebenkosten. Hast Du den günstigsten Energielieferanten? Informierst Du dich, ob ein Wechsel lohnenswert ist. Im Bereich der Versicherungen bietet sich ebenfalls Einsparpotential. Bietet die Versicherung eventuell einen günstigeren Tarif oder lohnt es sich, eine andere Versicherungsgesellschaft zu wählen, die die gleichen Leistungen zu einem günstigeren Preis bietet.

Zudem sollten Sie auf monatliche Zahlungen an Versicherungen verzichten, denn diese sind höher als die einmalige jährliche Zahlung. Weiter ist es ratsam, Telefon-, Mobilfunk-, und Internetverträge zu überprüfen. Durch eine Tarifumstellung, Zusammenlegung von Verträgen innerhalb einer Familie oder dem Providerwechsel bietet sich Einsparpotential.


VARIABLE KOSTEN ÜBERPRÜFEN


Durch Deine Bedarfsrechnung kennst Du nicht nur, die Höhe Deiner monatlichen variablen Kosten, sondern erkennst auch, wo Du wie viel Geld ausgeben hast. Bereits beim Sammeln der Belege stellst Du fest, dass zahlreiche Ausgaben einfach unbedacht getätigt wurden.

Bedarfsrechnung – feelix Vertragsübersicht


DIE BESTEN SPARTIPPS IM HAUSHALT

Statt wahllos im Supermarkt Lebensmittel zu kaufen, lohnt sich die Aufstellung eines wöchentlichen Essensplan. Ein weiterer Vorteil ist, dass jedes Familienmitglied einen Essenswunsch äußern kann, der in der Woche erfüllt wird. Kochen Sie nach diesem Plan und kaufen Sie nur die dafür nötigen Lebensmittel ein. Hier liegt viel Einsparpotential über den Monat. Durch Deine Bedarfsrechnung stellst Du fest, dass auch der Shoppingbummel monatlich zu Buche schlägt. Überlege, ob das jeweilige Kleidungsstück tatsächlich notwendig ist oder lediglich eine momentane Lust befriedigt. Durch die Bedarfsrechnung hast Du die Basis geschaffen, die das Einsparpotential verbirgt. Gleichzeitig kaufst Du nach einiger Zeit bewusster ein. Saisonale Lebensmittel sind günstiger.

Müssen es unbedingt Erdbeeren im Winter sein? Saisonales Obst und Gemüse schmeckt oft sogar besser. Kleine Packungen sind häufig überteuert. Greife zu Großpackungen und frieren Sie nicht Verwendetes ein. Es lohnt sich, nicht jeden Tag einzukaufen. Ein- bis zweimal pro Woche ist ausreichend und schont vor Verführungen, die auf dem Weg zur Kasse warten. Unbedingt solltest Du variable Einnahmen erst dann ausgeben, wenn sie tatsächlich erfolgt sind. Das Konto zu überziehen, weil am Ende des Jahres Weihnachtsgeld erwartet wird, sorgt nur für zusätzliche Kosten in Form von Überziehungszinsen.

Es ist zudem wesentlich schöner, sich auf etwas Besonderes zu freuen, das Du ohne schlechtes Gewissen von den variablen Einnahmen leisten kannst. Viel Geld wird für Essen und Trinken ausser Haus bezahlt. Dazu zählt der morgendliche Kaffee To Go ebenso , wie das belegte Brötchen an der Tankstelle oder das Getränk an einer Bude.

Diese Ausgaben sind unnötig und strapazieren das Budget und sollten nicht zu Deiner tatsächlichen Bedarfsrechnung zählen. Sie müssen nicht komplett auf den kleinen täglichen Luxus verzichten. Einmal in der Woche wird der Kaffee To Go nebst Brötchen auch wieder zu einem Leckerbissen. Wenn Du gerne liest oder Filme anschaust, musst Du nicht immer wieder neues Material kaufen. Bücher und Filme können in Leihbüchereien für vier Wochen geliehen werden. Du solltest Dir gegen eine geringe Jahresgebühr einen Leihausweis besorgen und bist auf günstige Art immer bestens unterhalten. Leihbüchereien führen oft neben Büchern und Filmen auch Musik, aktuelle Zeitschriften sowie Zeitungen. Die Energiekosten kannst Du selbst senken.

Mache das Licht nur an, wenn es wirklich nötig ist. Langes Duschen und Baden sind zwar angenehm, aber unnötig. Über das Jahr sparen Sie bares Geld, wenn Du dein Heizverhalten überdenkst und vom Energieversorger beraten lässt. Elektrische Geräte im Standby-Modus sind zwar praktisch, aber unnötige Energiefresser. Benzin ist oft ein großer Kostenfaktor. Hier bietet sich durch Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften Einsparpotential, das nebenbei die Umwelt und Ihr Auto schont. Bei der Reiseplanung bietet sich ebenfalls Einsparpotential. Vergleiche die Preise der Anbieter und nutze Rabatte.


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