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ENERGIEEINSPARVERORDNUNG ENEV – DAS IST ZU BEACHTEN


Seit dem 1. Mai 2014 tritt die neue Energieeinsparverordnung EnEV in Kraft. Demnach müssen neue Häuser noch strengere Effizienzstandards erfüllen als bisher. Welche Konsequenzen durch die erhöhten gesetzlichen Vorgaben entstehen und worauf gewerbliche Anbieter, Investoren, Bauherren oder Verwalter achten müssen, erfahrst Du hier.

100% ENERGIEEFFIZIENT – ENERGIEEINSPARVERORDNUNG ENEV


Laut der politisch erklärten Energiewende soll Deutschland bis 2050 mit Strom versorgt werden, der zu mindestens 80% aus erneuerbaren Energiequellen gespeist wird. Dazu möchte die Bundesregierung das EnEG 2009 ändern und eine neue Energieeinsparverordnung, das EnEV 2014, einführen. Doch die Konsequenzen für den Hausbau wären durch die Neuerungen immens, denn bereits das bestehende EnEV 2009 drückt die aktuellen Baukosten laut Expertenmeinung durchschnittlich um einen 5-stelligen Betrag nach oben. Wenn Sie also vorhaben ein Haus zu bauen, sollten Sie rechtzeitig Kreditangebote vergleichen und die zusätzlichen Kosten bei Ihrer Immobilienfinanzierung mit.

beachten! Ziel ist es, den Energieverbrauch von Wohnungen bis 2020 um ein Fünftel zu kürzen. Dementsprechend werden Wärmedämmung und andere Energiesparmaßnahmen, die mitunter sehr kostspielig sind, sehr groß geschrieben. Denn ab 2021 erlauben die europäischen Richtlinien für energieeffiziente Gebäude von 2010 nur noch Niedrigstenergie-Neubauten. Die Folge: zukünftig müssen neue Gebäude einen extrem niedrigen, fast bei null liegenden Energieverbrauch nachweisen können. Zudem soll der Energieverbrauch zum größten Teil aus erneuerbaren Energien bestehen. Diese Folgen der Energiewende sollten Sie in Ihrer Planung unbedingt berücksichtigen.

Energieeinsparverordnung (EnEV) – Quelle: Youtube


DIE KEHRSEITE – ENERGIEEINSPARVERORDNUNG ENEV


Das Problem besteht darin, dass Sie die Mehraufwendungen, die durch die EnEV entstehen, erwirtschaften müssen. Schon durch die Verschärfungen der EnEV ab ist ein normales Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche um ca. 30.000 Euro teurer geworden. Vergleichen Sie also rechtzeitig die Preise verschiedener Bauunternehmen und Anbieter.

Bauherren und Bauträger müssen zudem einen EnEV-Nachweis einreichen und bauliche Veränderungen während der Bauphase im Energieausweis dokumentieren. Um zu prüfen, ob die Richtlinien der EnEV 2014 eingehalten werden, führen die zuständigen Landesbehörden stichprobenartige Kontrollen durch.

Verletzen Sie also nicht Ihre Pflichten zur Vorlage und Übergabe des Energieausweises, denn sonst drohen angeblich Bußgelder zwischen 5.000 und 50.000 Euro (Stand: Sommer 2013).

Pflicht des Bauherrn/Bauträgers:? Vorlage und Übergabe des Energieausweises.

Pflicht von Verkäufern, Vermietern, Maklern/Verwaltern:? Angabe der Energiekennwerte des Gebäudes, der Art des Energieausweises sowie wesentlicher Energieträger in kommerziellen Anzeigen.


FAKTOR NEUBAU – EINERGIEEINSPARVERORDNUNG


In der Energieeinsparverordnung EnEV nimmt der Neubau den Hauptteil ein. Hauptziel ist, den Bedarf zur Gebäudebeheizung sowie zur Warmwasserbereitung zu senken.

Die Betrachtung des Energiewertes bezieht zum einen die Endenergie mit ein, wie auch die Energiemenge, die vom Haus in Anspruch genommen wird.

Energieeinsparverordnung | Geplanter Zubau Erneuerbarer Energien – Quelle: GDV

Ein weiterer Faktor der Berücksichtig wird, ist die Art des verwendeten Energieträgers sowie die vom Energieträger verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt. Somit lässt sich zusammenfassedn sagen, dass die Nutzung von regenerativen und alternativen Energieträgern wie z.B. Solarzellen einen Vorteil in der Bilanzierung gegenüber fossilen Rohstoffen wie Gas und Steinkohle mit sich bringt. Weitere entscheidende Punkte die in die Bilanzierung für die Energieeinsparverordnung EnEV einfließen sind die Raumkühlung, die Lüftungsanlagen sowie die benötigte Hilfsenergie für elekronisch betriebene Pumpen und Regler.

Wärmebrücken sind ebenfalls ein Aspekt in der Energieeinsparverordnung. Diese gilt es in einem möglichst großen Ausmaß zu verhindern. Als Mindeststandard für die aktuelle Energieeinsparverordnung wird eine Beheizung von Warmwasser im Bereich von rund 50 bis 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter p.a. vorgegeben.
Die energetischen Anforderungen sind seit dem Jahresbeginn 2016, für Neubauten, um 25% erhöht worden und sollen zum 2021 festgelegten Ziel des „Niedrigstenergiegebäude“ führen.


ZU BEACHTENDE REGELN UND VORSCHRIFTEN


Klimaanlagen & Belüftungsanlagen

Fachkundige Personen müssen in einem regelmäßigen Intervall die Klimaanlagen prüfen. Im Anschluß an dieser Prüfung wird eine Bescheinigung mit allen relevanten Werten ausgestellt. Diese kann anschließend auf Verlangen bei den Behörden vorgezeigt werden. Bei neu eingebauten Klimaanlagen müssen in bestimmten Fällen mit einer Einrichtung zur Wärmerückgewinnung ausgestattet werden.

Wartung

Die Energieeinsparverordnung gibt vor, dass Änderungen an bestehenden Gebäude, die eine Einhaltung der EnEV erfüllen sollen, von Änderungen vom Sachverständigen für Wärmeschutz genehmigen lassen müssen. Die Überprüfungen werden durch den jeweiligen Bezirksschornsteinfeger im Rahmen der Feuerstättenschau durchgehört. Es wird überprüft ob Heizkessel und Rohrleitungen technisch den Auflagen der Energieeeinsparverordnung EnEV enstprechen.

Sollten es Verstöße geben, wird eine Frist zur Erfüllung der Auflagen gesetzt, wird diese nicht eingehalten, werden die zuständigen Behörden informiert. Diese können anschließend Verstöße gegen die Energieeinsparverordnung mit Bußgeldern belegen.

Der Energieausweis

Für alle Gebäude die gekühlt oder beheizt werden, ist seit dem 01. Julia 2009 ein Energieausweis zwingend notwendig. Diese soll potentielle Mieter oder Käufer über die energetische Qualität der Immobilie informieren. Mit Hilf des Energiesparausweises lassen sich ebenfalls die Energiekosten grob abschätzen. Der Energiesparausweis für Immobilien bezieht sich ebenfalls auf die allseits bekannte Skala von A++ bis H.

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