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Fahrtkosten Steuererklärung – Welche Aufwendungen lassen sich von der Steuer absetzen?

Um die Steuererstattung möglichst hoch ausfallen zu lassen, solltest Du versuchen, viele Ausgaben von der Steuer abzusetzen. Eine der wichtigsten Aufwendungen, die Du hierbei geltend machen kannst, sind die sogenannten Werbungskosten. Unter die Werbungskosten fallen auch die Fahrtkosten zu Deinem Arbeitsplatz. Doch wie lassen sich die Fahrtkosten konkret absetzen?

WAS VERBIRGT SICH HINTER DEN WERBUNGSKOSTEN?


Der Posten der Werbungskosten fällt umfangreich aus: Gemeint sind damit sämtliche Aufwendungen, die Dir entstehen, um Deine Einnahmen aufrechtzuerhalten. Wenn Du als Arbeitnehmer beschäftigt bist, fallen darunter unter anderem die Kosten für Bewerbungen oder Fortbildungen. In jedem Fall gehören auch die Fahrtkosten des Arbeitsweges zu den Werbungskosten. Musst Du für Deinen Arbeitgeber sogar reisen, entstehen Dir natürlich zusätzliche Aufwendungen für Hotel und Verpflegung – die Du ebenfalls steuerlich geltend machen kannst.

Der vorliegende Artikel zeigt einige Aspekte der Rückerstattung der Einkommensteuer im Zusammenhang mit den Kosten für die Fahrt zur Arbeitsstätte auf – steht aber natürlich für keine individuelle Beratung. Der Vorteil bei der Hilfe z.B. durch verschiedene Computerprogramme: Kein Aspekt des Steuerrechts wird übersehen, die Rückzahlung fällt entsprechend hoch aus. Wie lassen sich also die Fahrtkosten Steuererklärung geltend machen?


ABSETZBARKEIT DURCH DIE ENTFERNUNGSPAUSCHALE


Für die Fahrtkosten wird eine Pauschale in Höhe von 30 Cent pro Kilometer angesetzt – unabhängig vom gewählten Verkehrsträger. Steuerlich geltend gemacht werden kann nur die einfache Strecke zur Arbeitsstätte; es ist also nicht zulässig, den Hin- und Rückweg zu addieren. Weiterhin muss es sich dabei um die kürzeste Strecke handeln, die gefahren werden kann – selbst wenn eine etwas längere Strecke, beispielsweise über die Autobahn, den schnelleren Arbeitsweg darstellt. Wichtig in diesem Zusammenhang: Der jährlich absetzbare Höchstbetrag liegt bei 4.500 Euro, sofern Du mit dem eigenen Auto zur Arbeit fährst. Fallen also höhere Aufwendungen an, können diese nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden.

Anders dagegen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel: Kannst Du hierbei höhere Ausgaben belegen, lassen sich diese auch angeben. Die dabei entstehenden Kosten mindern das zu versteuernde Einkommen. Muss eine geringere Summe versteuert werden, fällt natürlich auch die Steuerlast geringer aus.


FAHRTKOSTEN STEUERERKLÄRUNG: GESONDERTE BEDINGUNGEN FÜR GESCHÄFTSREISEN


Wenn Du beispielsweise bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt bist oder Deine Tätigkeitsstätte aus anderen Gründen wechselt, kannst Du vom Reisekostenrecht Gebrauch machen. Bei einer Zeitarbeitsfirma ist es natürlich durchaus möglich, dass Du die Tätigkeitsstätte häufiger wechseln musst. Maßgeblich ist dabei, dass die Beschäftigung nicht in der Hauptarbeitsstätte stattfindet, damit Du das Reisekostenrecht für Dich nutzen kannst. Die Erstattungen nach Reisekostenrecht werden nach folgendem Schema vorgenommen:

– 30 Cent je Kilometer für PKW
– 13 Cent je Kilometer für Motorräder und Motorroller
– 8 Cent je Kilometer für Mopeds und Mofas
– 5 Cent je Kilometer für Fahrräder

Werbungskosten: Fahrtkosten und Dienstreisen – Quelle: Youtube

Sofern Du eine Fahrgemeinschaft gegründet hast, erhöht sich der Betrag um zwei Cent pro Kilometer. Auch hier gilt: Die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel lassen sich ebenso steuerlich geltend machen. Warst Du außerhalb Deiner ersten Arbeitsstätte beschäftigt, darfst Du auch die entstehenden Verpflegungskosten absetzen. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass Du unterwegs essen gehen musst und sich Deine Kosten aus diesem Grund erhöhen. Hierfür lassen sich pauschal 24 Euro täglich angeben – für den An- und Abreisetag sind es jeweils 12 Euro. Sollten bei der Reise zusätzlich Übernachtungskosten entstanden sein, kannst Du diese in voller Höhe geltend machen.


UNÜBERSICHTLICHES STEUERRECHT: HOL DIR UNTERSTÜTZUNG


Wie Du vielleicht selbst schon bemerkt hast, gibt es bei der Steuererklärung einiges zu beachten. Vielleicht lohnt es sich in Deinem Fall nicht, die Steuererklärung gänzlich von einem Steuerberater übernehmen zu lassen, für den Kosten anfallen würden. Die Alternative: Du benutzt ein Computerprogramm, das Dir bei der Steuererklärung hilft. Die Software geht auf alle wichtigen Aspekte der Steuererklärung ein und berücksichtigt natürlich auch die Entfernungspauschale. So wird Dir die Steuererklärung sehr einfach von der Hand gehen!

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