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analysierte Tarife

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verschiedene Versicherungsunternehmen in Deutschland

BEWERTUNGSKRITERIEN ZUR
TIERHALTERHAFTPLICHTVERSICHERUNG


Mit Hilfe von unabhängigen Gutachtern und Finanzexperten haben wir verbraucherfreundliche Bewertungskriterien für Tierhalterhaftpflichtversicherungen entwickelt und bereits 349 Alt- und Neutarife von 130 Anbietern für Tierhalterhaftplfichtversicherung analysiert.

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BEWERTUNGSKRITERIEN HUND


Innovationsklausel zurück

Künftige Bedingungsverbesserungen sind automatisch beitragsfrei mitversichert.
Durch den Einschluss einer Innovationsklausel passt sich der Versicherungsschutz automatisch an die aktualisierten Versicherungsbedingungen an. Hierunter fallen auch Erweiterungen des Versicherungsschutzes. Ein Mehrbeitrag sollte nicht erhoben werden.

Personen- und Sachschäden zurück

Die Deckungssumme wird mit 3 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden angeboten. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (kurz BGB) ist die Schadenersatzpflicht geregelt. Hier heißt es:
(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. […]“
Personenschaden ist ein Vermögensnachteil auf Grund von Tod, einer Verletzung oder einer Gesundheitsschädigung eines Menschen. Sachschaden ist ein Vermögensnachteil auf Grund von Zerstörung oder Beschädigung von Sachen. Wir sind der Meinung, dass die die Deckungssumme für Personen- und Sachschäden mindestens 3 Millionen Euro betragen sollte.

Vermögensschäden zurück

Vermögensschäden werden bis zur vereinbarten Deckungssumme angeboten. Vermögensschaden ist jede Verschlechterung, Vernichtung oder Entziehung eines in Geld bewertbaren Gutes, die Verminderung des Vermögens selbst oder die Vereitelung einer gesicherten Aussicht auf neuen Vermögenserwerb.
Hierzu gehören z.B. nutzlos aufgewendete Urlaubszeit und Unterhaltspflichten. Ein Vermögensschaden im versicherungsrechtlichen Sinn liegt nicht vor, wenn dieser weder mit einem Personen- noch mit einem Sachschaden unmittelbar in Zusammenhang steht. Nach unserer Ansicht sollten Vermögensschäden bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme in der Tierhalterhaftpflichtversicherung integriert sein.
Beispiel:

Ihr Nachbar ist aus beruflichen Gründen viel unterwegs. Als er mit seinem Auto zum Flughafen fahren will, läuft ihr Hund vor sein Auto. Ihr Nachbar kann gerade noch bremsen. Durch die unerwartete Situation verpasst er jedoch seinen gebuchten Flug. Ersetzt werden die Kosten für die Umbuchung des Fluges.

Auslandsdeckung zurück

Eingeschlossen sind Haftpflichtansprüche aus im Ausland vorkommenden Schadenereignissen bei unbegrenzten Aufenthalten in Europa und vorübergehenden Aufenthalten außerhalb Europas bis zu 2 Jahren. Infolge der Globalisierung ist eine Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland nicht mehr unüblich. Ob nun als Student ein Auslandssemester zum Bestehen des Studiums notwendig ist oder der Arbeitgeber seinen Angestellten in einer Niederlassung außerhalb Deutschland benötigt.

In den meisten Fällen handelt es sich um einen befristeten Aufenthalt, jedoch ist die Dauer nicht immer im Vorfeld eindeutig zu erkennen. Um einen modernen Versicherungsschutz genießen zu können, sollten im Ausland vorkommende Haftpflichtschäden versichert sein. Nach unserer Meinung sollten die Aufenthalte in Europa unbegrenzt möglich sein und außerhalb Europa bis zu zwei Jahren.
Beispiel:
Sie nehmen Ihren Hund mit in den Urlaub und dort verursacht dieser einen Schaden.

Vorsorgeversicherung zurück

Die Vorsorgeversicherung wird mit der vereinbarten Deckungssumme eingeschlossen. Die Vorsorgeversicherung gilt für neu hinzukommende Risiken während der Vertragslaufzeit. Nach unserer Ansicht sollte in der Vorsorgeversicherung die vereinbarte Deckungssumme gelten.
Beispiel:

Anschaffung eines weiteren Hundes.

Beitragsfreie Mitversicherung von Nachwuchs zurück

Der Nachwuchs ist bis 12 Monate nach der Geburt beitragsfrei mitversichert. Im Allgemeinen bezeichnet man junge Hunde bis zu einem Alter von einem Jahr als Welpen. Wie jedes ausgewachsenes Tier kann der Nachwuchs erhebliche Schäden verursachen. Nach unserer Ansicht sollte der Nachwuchs ab Geburt beitragsfrei bis 12 Monate mitversichert sein.

Deckschäden zurück

Ungewollte bzw. gewollte Deckschäden sind im Versicherungsschutz eingeschlossen. Ein ungewollter bzw. gewollter Deckakt stellt ein Risiko dar. Bei Deckschäden können erhebliche Forderungen auf die Tierhalter zukommen. Ein ungewollter Deckakt könnte zu einer ungewollten Trächtigkeit führen (z.B. wenn die Stute / Hündin zu gewerblichen Zwecken eingesetzt wird). Außerdem ist evtl. für die medizinische Behandlung und der Betreuung des Nachwuchses aufzukommen.

Forderungsausfall zurück

Schäden am Eigentum und/oder der Gesundheit sind ab einer Schadenersatzforderung von 500 Euro versichert, sofern der Schädiger selbst nicht haftpflichtversichert und zahlungsunfähig (nach Abgabe der eidesstattlichen Versicherung und Eintragung in das Schuldnerverzeichnis nach §915 ZPO) ist.Ein Haftpflichtschaden ist eingetreten, doch der Schädiger kann den entstandenen Schaden nicht ersetzen.
Die Gründe: Der Schädiger hat keine Versicherung abgeschlossen, die für den Schaden aufkommt.

Außerdem ist der Schädiger mittellos und kann den Schaden nicht aus eigener Tasche begleichen. Der Forderungsausfall bzw. die Ausfalldeckung tritt in solchen Fällen in Kraft. Bei Vorlage eines gerichtlich rechtskräftigen und vollstreckbaren Titels, wird der Ersatz für den Schaden durch die eigene Privathaftpflichtversicherung übernommen.

Tierhüter, mitversicherte Personen zurück

Mitversicherte Personen sind: der Tierhüter gemäß §831 BGB (nicht gewerblich tätig) sowie die Familienangehörigen (häusliche Gemeinschaft). Neben dem Versicherungsnehmer sollten weitere Personen, die mit ihm in einer häuslichen Gemeinschaft wohnen, von dem Versicherungsschutz in der Tierhalterhaftpflicht profitieren. Hierunter fallen unter anderem:
Der Ehepartner oder Lebensgefährte, minderjährige Kinder (auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder), volljährige Kinder bis zum Abschluss der Erstausbildung.

Ebenso sollte der Tierhüter auf privater Basis eingeschlossen sein. Tierhüter ist derjenige, der „die selbständige allgemeine Gewalt und Aufsicht über den Hund übertragen bekommen hat“.
Beispiel:

Frau B erklärt sich bereit den Hund Ihres Bekannten in dessen Abwesenheit zu hüten. Als sie abends mit dem Hund einen Spaziergang durch die Nachbarschaft unternimmt, büxt der Hund aus und beschädigt den mit Vorgarten des Nachbarn.

Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern zurück

Mitversichert sind übergangsfähige Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern, Sozialhilfeträgern, privaten Krankenversicherungsträgern, öffentlichen und privaten Arbeitgebern. In der Haftpflichtversicherung sind Ansprüche unterhalb der mitversicherten Personen generell ausgeschlossen. Regressansprüche von Trägern der Sozialversicherung, Sozialhilfe, privaten Krankenversicherungen sowie öffentlichen oder privaten Arbeitgebern sollten eingeschlossen sein.

Beispiel:

Frau K. ist gerade auf dem Weg zum Supermarkt. Plötzlich rennt ein angeleinter Hund laut bellend auf sie zu. Frau K. erschreckt sich und stürzt. Der Sturz führte zu komplizierten Unfallfolgen und einer langwierigen Behandlung. Die Kosten übernimmt zwar ihre Krankenkasse, jedoch kann diese Regressansprüche gemäß Sozialgesetzbuch X an den Hundehalter stellen. Die Behandlungskosten kann die Krankenkasse zurückfordern. Wenn Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern im Versicherungsschutz enthalten sind, wickelt der Versicherer die Rückforderung mit der Krankenkasse direkt ab.

Mietsachschäden an Wohnräumen zurück

Schäden an gemieteten Wohnräumen und sonstigen Räumen in Gebäuden sind bis zur vereinbarten Deckungssumme versichert. Ausgenommen sind Schäden, die auf Abnutzung, Verschleiß oder übermäßige Beanspruchung zurückzuführen sind. Nicht jeder hat sein eigenes Wohneigentum.
Viele Personen wohnen zur Miete in einer Wohnung oder in einem Haus. Doch auch zu anderen Zwecken werden Räume angemietet, z.B. wegen einer Geburtstagsfeier oder Hochzeit. Um im Falle eines Sachschadens an den Mieträumen abgesichert zu sein, sollten solche Schäden in der Privathaftpflichtversicherung bis zur vereinbarten Deckungssumme versichert sein.
Beispiel:
Mietwohnung: Ihr Hund zerkratzt die teuren Wohnungstüren.

Schäden an fremden gemieteten und geliehenen Fuhrwerken zurück

Schäden an fremden gemieteten und geliehenen Fuhrwerken (z.B. Transportanhänger, Kutschen, Schlitten) sind bis 10.000 Euro mitversichert. Nicht jeder Tierhalter besitzt eigene Fuhrwerke. Um eine Kutschfahrt unternehmen zu können oder das Tier zu einer Veranstaltung zu transportieren, können bei dem Gebrauch Schäden an den gemieteten oder geliehenen Fuhrwerken entstehen. Solche Schäden sollten bis mindestens 10.000 Euro versichert sein.

Zugtiere bei privaten Fahrten zurück

Die Verwendung als Zugtier bei privaten Kutsch-, Planwagen- oder Schlittenfahren. Hunde werden als Zugtier bei privaten Kutsch-, Planwagen- oder Schlittenfahrten eingespannt. Schäden, die durch ein Zugtier verursacht werden, sollten im Versicherungsschutz enthalten sein. Werden die Zugtiere gewerblich eingesetzt, ist in der Regel eine separate Hundehaftpflicht abzuschließen.

Teilnahme an Schauvorführungen und Turnieren zurück

Mitversichert sind Haftpflichtansprüche infolge privater Teilnahme an Schauvorführungen und Turnieren einschließlich der Vorbereitung hierzu. Bei der Teilnahme an Veranstaltungen und der vorherigen Vorbereitung besteht ein erhöhtes Risiko. Viele nehmen privat an diversen Veranstaltungen teil.
Dies können Turniere, Schauvorführungen, Rennen oder ähnliches sein. Die Umstände im Training und anschließend bei der Teilnahme sind für den Tierhalter und das Tier unbekannt. Es können unterschiedliche Situationen eintreten, die außerhalb des alltäglichen Umgangs liegen.
Daher sollten Haftpflichtansprüche bei der Teilnahme an privaten Veranstaltungen im Versicherungsschutz enthalten sein. Wird durch die Teilnahme an Veranstaltungen ein zusätzliches Einkommen verdient, ist ein separater Einschluss notwendig.

Teilnahme an Hunderennen und Hundeschlittenrennen zurück

Mitversichert sind Haftpflichtansprüche bei der privaten Teilnahme an Hunderennen und Hundeschlittenrennen. Bei der Teilnahme an Veranstaltungen und der vorherigen Vorbereitung besteht ein erhöhtes Risiko. Viele nehmen privat an diversen Veranstaltungen teil. Dies können Turniere, Schauvorführungen, Rennen oder ähnliches sein.

Die Umstände im Training und anschließend bei der Teilnahme sind für den Tierhalter und das Tier unbekannt. Es können unterschiedliche Situationen eintreten, die außerhalb des alltäglichen Umgangs liegen. Daher sollten Haftpflichtansprüche bei der Teilnahme an privaten Veranstaltungen im Versicherungsschutz enthalten sein. Wird durch die Teilnahme an Veranstaltungen ein zusätzliches Einkommen verdient, ist ein separater Einschluss notwendig.

Therapiehund zurück

Therapeutische Nutzung des versicherten Hundes zu privaten Zwecken. Es besteht die Möglichkeit den Hund zu privaten Zwecken (keine gewerbliche Absicht) als Therapiehund genutzt. Ist dies der Fall, sollte der Umstand im Versicherungsschutz enthalten sein.

Figuranten zurück

Figurant (Scheinverbrecher) ist der Assistent im Hundetraining, der einen Verbrecher mimt. Im Rahmen einer nachgestellten Konfrontation mit einem Scheinverbrecher sind Schäden am Figuranten abgedeckt. Im Rahmen eines Hundetrainings werden Figuranten (Scheinverbrecher) eingesetzt.
Im Rahmen einer nachgestellten Konfrontation soll der Hund lernen, wie er einen echten Verbrecher erkennt und sich in solchen Situationen zu verhalten hat. Mögliche Schäden am Figuranten während des Trainings sollten versichert sein.

Mietsachschäden im Hotel, Ferienwohnungen und -häusern zurück

Schäden durch den versicherten Hund an mobilen Einrichtungsgegenständen in vorübergehend gemieteten Hotelzimmern, Ferienwohnungen und –häusern sind bis 10.000 Euro mitversichert. Einige Anbieter von Hotelzimmern, Ferienwohnungen und –häusern bieten die Mitnahme von Hunden an. Genauso wie bei Sachschäden an der eigenen Mietwohnung sollten Schäden an mobilen Einrichtungsgegenständen in vorübergehend
Beispiel:

In der ersten Nacht wird der Hund durch unbekannte Geräusche im Hotelbetrieb unruhig und beschädigt die Stehlampe.

Tierische Ausscheidungen zurück

Schäden durch Ausscheidungen des Hundes sind mitversichert. Ein Hund kann wohl erzogen sein, aber das ist nicht gleich zu setzen mit kontrollierbar. In solchen unkontrollierbaren Situationen, wie u.a. tierische Ausscheidungen, sollte Versicherungsschutz bestehen.

Beispiel:
Hanna lädt ihre Freundin Lisa und deren Hund zu ihrem Geburtstag ein. Lisas Hund ist durch die Situation mit vielen fremden Menschen nicht gewohnt. Wegen seiner Nervosität beschädigt er durch seine tierischen Ausscheidungen den Teppich.

Kein Leinen-/Maulkorbzwang zurück

Das Führen ohne Leine bzw. ohne Maulkorb ist versichert Nicht in jedem Bundesland besteht ein Leinen- oder Maulkorbzwang. Ebenso verhält sich nicht jedes Tier gleich. Das Führen von Hunden ohne Leine oder Maulkorb sollte nicht zum Leistungsausschluss führen.

BEWERTUNGSKRITERIEN PFERD


Mit Hilfe von unabhängigen Gutachtern und Finanzexperten haben wir verbraucherfreundliche Bewertungskriterien für Tierhalterhaftpflichtversicherungen entwickelt und bereits 349 Alt- und Neutarife von 130 Anbietern für Tierhalterhaftplfichtversicherung analysiert.

Mit Hilfe des feelix Versicherungscheck erfahrst Du sofort wo sich Fallstricke deinem Vertrag befinden und wo es Einsparpotential gibt!

Innovationsklausel zurück

Künftige Bedingungsverbesserungen sind automatisch beitragsfrei mitversichert.
Durch den Einschluss einer Innovationsklausel passt sich der Versicherungsschutz automatisch an die aktualisierten Versicherungsbedingungen an. Hierunter fallen auch Erweiterungen des Versicherungsschutzes. Ein Mehrbeitrag sollte nicht erhoben werden.

Personen- und Sachschäden zurück

Die Deckungssumme wird mit 3 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden angeboten. Im Bürgerlichen Gesetzbuch (kurz BGB) ist die Schadenersatzpflicht geregelt. Hier heißt es:
„(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. […]“
Personenschaden ist ein Vermögensnachteil auf Grund von Tod, einer Verletzung oder einer Gesundheitsschädigung eines Menschen. Sachschaden ist ein Vermögensnachteil auf Grund von Zerstörung oder Beschädigung von Sachen. Wir sind der Meinung, dass die die Deckungssumme für Personen- und Sachschäden mindestens 3 Millionen Euro betragen sollte.

Vermögensschäden zurück

Vermögensschäden werden bis zur vereinbarten Deckungssumme angeboten.
Vermögensschaden ist jede Verschlechterung, Vernichtung oder Entziehung eines in Geld bewertbaren Gutes, die Verminderung des Vermögens selbst oder die Vereitelung einer gesicherten Aussicht auf neuen Vermögenserwerb. Hierzu gehören z.B. nutzlos aufgewendete Urlaubszeit und Unterhaltspflichten. Ein Vermögensschaden im versicherungsrechtlichen Sinn liegt nicht vor, wenn dieser weder mit einem Personen- noch mit einem Sachschaden unmittelbar in Zusammenhang steht.

Nach unserer Ansicht sollten Vermögensschäden bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme in der Tierhalterhaftpflichtversicherung integriert sein.

Auslandsdeckung zurück

Eingeschlossen sind Haftpflichtansprüche aus im Ausland vorkommenden Schadenereignissen bei
unbegrenzten Aufenthalten in Europa und vorübergehenden Aufenthalten außerhalb Europas bis zu 2 Jahren. Infolge der Globalisierung ist eine Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland nicht mehr unüblich. Ob nun als Student ein Auslandssemester zum Bestehen des Studiums notwendig ist oder der Arbeitgeber seinen Angestellten in einer Niederlassung außerhalb Deutschland benötigt.

In den meisten Fällen handelt es sich um einen befristeten Aufenthalt, jedoch ist die Dauer nicht immer im Vorfeld eindeutig zu erkennen. Um einen modernen Versicherungsschutz genießen zu können, sollten im Ausland vorkommende Haftpflichtschäden versichert sein. Nach unserer Meinung sollten die Aufenthalte in Europa unbegrenzt möglich sein und außerhalb Europa bis zu zwei Jahren.

Beispiel:

Sie nehmen Ihr Pferd mit in den Urlaub und dort verursacht dieses einen Schaden.

Vorsorgeversicherung zurück

Die Vorsorgeversicherung wird mit der vereinbarten Deckungssumme eingeschlossen.
Die Vorsorgeversicherung gilt für neu hinzukommende Risiken während der Vertragslaufzeit. Nach unserer Ansicht sollte in der Vorsorgeversicherung die vereinbarte Deckungssumme gelten.

Beispiel:

Anschaffung eines weiteren Pferdes

Beitragsfreie Mitversicherung vom Nachwuchs zurück

Der Nachwuchs ist bis 12 Monate nach der Geburt beitragsfrei mitversichert. Im Allgemeinen bezeichnet man junge Pferde bis zu einem Alter von einem Jahr als Fohlen. Wie jedes
ausgewachsenes Tier kann der Nachwuchs erhebliche Schäden verursachen. Nach unserer Ansicht sollte der Nachwuchs ab Geburt beitragsfrei bis 12 Monate mitversichert sein.

Deckschäden zurück

Ungewollte bzw. gewollte Deckschäden sind im Versicherungsschutz eingeschlossen. Ein ungewollter bzw. gewollter Deckakt stellt ein Risiko dar. Bei Deckschäden können erhebliche Forderungen auf die Tierhalter zukommen. Ein ungewollter Deckakt könnte zu einer ungewollten Trächtigkeit führen (z.B. wenn die Stute / Hündin zu gewerblichen Zwecken eingesetzt wird). Außerdem ist evtl. für die medizinische Behandlung und der Betreuung des Nachwuchses aufzukommen.

Forderungsausfall zurück

Schäden am Eigentum und/oder der Gesundheit sind ab einer Schadenersatzforderung von 500 Euro
versichert, sofern der Schädiger selbst nicht haftpflichtversichert und zahlungsunfähig (nach Abgabe der eidesstattlichen Versicherung und Eintragung in das Schuldnerverzeichnis nach §915 ZPO) ist. Ein Haftpflichtschaden ist eingetreten, doch der Schädiger kann den entstandenen Schaden nicht ersetzen.

Die Gründe:

Der Schädiger hat keine Versicherung abgeschlossen, die für den Schaden aufkommt. Außerdem ist
der Schädiger mittellos und kann den Schaden nicht aus eigener Tasche begleichen. Der Forderungsausfall bzw. die Ausfalldeckung tritt in solchen Fällen in Kraft. Bei Vorlage eines gerichtlich rechtskräftigen und vollstreckbaren Titels, wird der Ersatz für den Schaden durch die eigene Privathaftpflichtversicherung übernommen.

Tierhüter, mitversicherte Personen zurück

Mitversicherte Personen sind: der Tierhüter gemäß §831 BGB (nicht gewerblich tätig) sowie die
Familienangehörigen (häusliche Gemeinschaft).
Neben dem Versicherungsnehmer sollten weitere Personen, die mit ihm in einer häuslichen Gemeinschaft wohnen, von dem Versicherungsschutz in der Tierhalterhaftpflicht profitieren.

Hierunter fallen unter anderem:

Der Ehepartner oder Lebensgefährte, minderjährige Kinder (auch Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder), volljährige Kinder bis zum Abschluss der Erstausbildung. Ebenso sollte der Tierhüter auf privater Basis eingeschlossen sein. Tierhüter ist derjenige, der „die selbständige allgemeine Gewalt und Aufsicht über das Pferd übertragen bekommen hat“.

Beispiel:

Frau B erklärt sich bereit das Pferd Ihres Bekannten in dessen Abwesenheit zu hüten. Als sie das Pferd zu Koppel führen möchte, tritt es plötzlich aus und beschädigt hierbei ein parkendes Auto.

Schäden an fremden gemieteten und geliehenen Fuhrwerken zurück

Schäden an fremden gemieteten und geliehenen Fuhrwerken (z.B. Transportanhänger, Kutschen,
Schlitten) sind bis 10.000 Euro mitversichert. Nicht jeder Tierhalter besitzt eigene Fuhrwerke. Um eine Kutschfahrt unternehmen zu können oder das Tier zu einer Veranstaltung zu transportieren, können bei dem Gebrauch Schäden an den gemieteten oder geliehenen Fuhrwerken entstehen. Solche Schäden sollten bis mindestens 10.000 Euro versichert sein.

Beispiel:

Max will an einem Reitturnier teilnehmen. Hierfür mietet er sich einen Transportanhänger. Während der Fahrt verliert das Pferd das Gleichgewicht und beschädigt die Trennwand.

Zugtiere bei privaten Fahren zurück

Die Verwendung als Zugtier bei privaten Kutsch-, Planwagen- oder Schlittenfahren.
Pferde werden als Zugtier bei privaten Kutsch-, Planwagen- oder Schlittenfahrten eingespannt. Schäden, die durch ein Zugtier verursacht werden, sollten im Versicherungsschutz enthalten sein.
Werden die Zugtiere gewerblich eingesetzt, ist in der Regel eine separate Pferdehaftpflicht
abzuschließen.

Beispiel:

An einem sonnigen Abend unternimmt Familie Meyer mit ihren Freunden eine Kutschfahrt. Das eigene Pferd wird als Zugtier eingespannt. Die Kutschfahrt verläuft idyllisch bis das Zugtier unerwartet durchgeht. Die Kutsche rast eine Böschung herunter. Die Insassen springen ab. Hierbei ziehen sich die Freunde der Familie Meyer Brüche und Prellungen zu.

Teilnahme an Veranstaltungen zurück

Mitversichert sind Haftpflichtansprüche infolge privater Teilnahme an Veranstaltungen (u.a. Turniere, Schauvorführungen, Rennen) einschließlich der Vorbereitung hierzu.
Bei der Teilnahme an Veranstaltungen und der vorherigen Vorbereitung besteht ein erhöhtes Risiko.
Viele nehmen privat an diversen Veranstaltungen teil. Dies können Turniere, Schauvorführungen,
Rennen oder ähnliches sein.

Die Umstände im Training und anschließend bei der Teilnahme sind für den Tierhalter und das Tier
unbekannt. Es können unterschiedliche Situationen eintreten, die außerhalb des alltäglichen Umgangs liegen. Daher sollten Haftpflichtansprüche bei der Teilnahme an privaten Veranstaltungen im Versicherungsschutz enthalten sein. Wird durch die Teilnahme an Veranstaltungen ein zusätzliches Einkommen verdient, ist ein separater Einschluss notwendig.

Mietsachschäden an Stallungen, Boxen und Reithallen zurück

Mitversichert sind Schäden an zu privaten Zwecken gemieteten Stallungen, Boxen, Reithallen.
Ausgenommen sind Schäden, die auf Abnutzung, Versschleiß oder übermäßige Beanspruchung
zurückzuführen sind. Für private Zwecke werden Stallungen, Boxen oder Reithallen angemietet, um das Pferd unterzustellen. Daher sollten Mietsachschäden in diesem Bereich versichert sein.

Beispiel:

Familie Meyer unternimmt einen Urlaub auf einem Pferdehof. Sie nehmen Ihr Pferd mit. Für das Pferd wird eine Box angemietet. Am folgenden Tag entdeckt der Pferdehofbesitzer, dass das Pferd die Box beschädigt hat.

Fremdes gemietetes und geliehenes Reitzubehör zurück

Schäden an fremden gemieteten und geliehenen Reitzubehör sind bis 10.000 Euro versichert.
Für private Ausritte, Veranstaltungen, Turniere oder ähnliches, wo die Teilnahme unregelmäßig ist, wird Reitzubehör geliehen oder gemietet. Deswegen ist es ratsam, wenn Schäden an fremden gemieteten oder geliehenen Reitzubehör versichert sind.

Flurschäden zurück

Mitversichert ist die gleichartige gesetzliche Haftpflicht aus Flurschäden. Wenn sich das Pferd außerhalb des eigenen Grundstücks aufhält, können Schäden an fremden Flurstücken
entstehen. Daher ist der Einschluss von Flurschäden sinnvoll.

Beispiel:

Das Pferd findet aus unerfindlichen Gründen einen Weg zum Nachbargrundstück und zerstört dessen Vorgarten.

Fremd- bzw. Gasterrisiko zurück

Die gelegentliche unentgeltliche Überlassung des versicherten Pferdes an andere Personen ist
eingeschlossen. Ansprüche der Fremdreiter (sofern es sich um mitversicherte Personen handelt)
gegen den Tierhalter (Versicherungsnehmer) sind mitversichert. Als Fremd- bzw. Gastreiter werden Personen beschrieben, die mit einem Pferd unregelmäßig und ohne Gegenleistung einen Ausritt unternehmen.
Aufgrund der unvertrauten Beziehung zwischen dem Fremd- bzw. Gastreiter und dem Pferd besteht ein erhöhtes Schadenrisiko. Dem Fremdreiter (wenn es sich um mitversicherte Personen handelt) kann selbst ein Schaden durch das gerittene Pferd entstehen. Deswegen sollte im Versicherungsschutz das Fremd- bzw. Gastreiterrisiko mit Ansprüchen des Fremdreiters gegenüber dem Tierhalter eingeschlossen sein.

Beispiel:

Die Nachbarskinder von Frau Meyer bitten, auf Ihrem Pferd reiten zu dürfen. Während des Ausritts, geht das Pferd durch. Das Kind stürzt vom Pferd und erleidet erhebliche Verletzungen.

Reitbeteiligung zurück

Reitbeteiligungen sind auf eine bestimmte Dauer angelegte Rechtsverhältnisse über die Benutzung
des Tieres gegen finanzielle Beteiligung an den Unterhaltungskosten des Tieres.
Reitbeteiligungen sind keine Seltenheit. Der Tierhalter stellt einer weiteren Person sein Pferd für eine bestimmte Dauer zur Verfügung. Die Reitbeteiligung beteiligt sich finanziell an den Unterhaltungskosten. Im Regelfall sind die Reitbeteiligungen namentlich in der Tierhalterhaftpflichtversicherung aufzuführen.

Reiten ohne Sattel zurück

Das Reiten und Führen mit und ohne Sattel ist mitversichert. Es gibt unterschiedliche Sattel. Jeder Pferdebesitzer schwört auf seine eigenen Utensilien, mit denen er die besten Erfahrungswerte gesammelt hat. Daher sollte das Reiten und Führen von Pferden mit oder ohne Sattel versichert sein.

Zaumzeug Zurück

Das Reiten und Führen mit gebissloser Zäumung oder ungewöhnlicher Zäumung ist mitversichert.
Wie bei den Satteln verhält es sich mit der Zäumung. Deswegen sollte in diesem Fall das Reiten und Führen mit gebisslosem oder ungewöhnlichem Zaumzeug im Versicherungsschutz enthalten sein.

Erteilung Reitunterricht zurück

Die unentgeltliche Erteilung von Reitunterricht ist versichert. Pferdehalter können ihre Tiere an eine Reitschule bzw. Fremdreiter verleihen, ohne dafür ein Entgelt zu erheben. Im Reitunterricht wird das Pferd oft von vielen verschiedenen Personen geritten, denen die nötige Erfahrung im Umgang mit Pferden fehlt. Somit besteht ein erhöhtes Risiko als bei Pferden, die immer von derselben Person geritten wird.

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Oftmals wird ein Vertragscheck mit einem Finanzcheck verwechselt. Bei einem Vertragscheck wird ein bereits bestehender Vertrag auf seinen Preis und seine vertraglichen Leistungen analysiert. Dabei wird jedoch keine Aussage über die Notwendigkeit des Vertrages an sich getroffen, hierzu dient der Finanzcheck.

MerkmaleVersicherungscheckVertragscheck
Historische Tarifbewertung Ihrer aktuellen Vertragsbedingungen, z.B. Allianz Haftpflichtversicherung aus dem Jahr 2007.NeinJa
Preis- und LeistungsvergleichNeinJa
Analyse Ihrer aktuellen Lebenssituation und Ermittlung eventuell fehlender Absicherungen bzw. ÜberversicherungenJaNein
Beurteilung der Notwendigkeit eines Vertrages in Ihrer aktuellen Lebenssituation.Janein
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FAQ – HÄUFIGSTEN FRAGEN UND ANTWORTEN
ZUR TIERHALTERHAFTPFLICHTVERSICHERUNG


Oft erreichen uns über unsere Live-Chat viele Fragen zum Thema Tierhalterhaftpflicht. Hier findest Du eine Übersicht über die meist gestellten Fragen und Antworten. Es fehlt eine Frage? Nutz gern unseren Live-Chat und schreib uns deine Frage zum Thema Tierhalterhaftpflichtversicherung.

Müssen die Hunde in der Stadt angeleint werden?

Folgende Bundesländer, z.B. Berlin und Schleswig-Holstein haben anleinen der Hunde für Sportplätze, Sportflächen und Friedhöfe festgelegt. Ebenfalls Großstädte ordnen Leinenpflicht an.
Außerdem sind in der o.g. Bundesländern Leinenzwang sogar im Treppenhaus von Mehrfamilienhäuser und auf Wegen zu Wohnhäusern vorgeschrieben
Die Orte sind gesamte Innenstadt, in der öffentlichen Gebäuden, im Umkreis von Schulen und Kindergärten und alle Orte, wo sich viele Menschen aufhalten, wie Märkte, Wochenmärkte, Fußgängerzonen, auf Volksfesten. Hamburg gehört auch zu einigen Städte, die es verbieten, Hunde auf Volksfeste oder Wochenmärkte mitzunehmen. Sogar in Köln sind die Hunde auf Spielplätzen verboten und Verstöße kosten bis zu 600 Euro für ein Bußgeld. Es werden auch oftmals die Leinenlänge festgelegt, höchstens zwei Meter und für große Hunde, die 20 Kilo wiegen und eine Schulterhöhe von 40 cm haben, sind Leinenpflicht bereits auf alle Straßen vorgeschrieben.

Leinenzwang im Hausflur und Treppenhaus?

In Berlin und Schleswig-Holstein ist neben einige weiteren Städte Leinenzwang in Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern und auf Wegen zu Wohnhäusern vorgeschrieben. Die Mehrheit des Bewohners in einem Wohneigentum können selbst entscheiden, welche Regelungen im Haus und Garten gelten sollte (Ober­landes­gericht Hamburg, Az. 2 Wx 61/97 ).
Das Landgericht Itzehoe hat sogar das Spiel mit Hunden auf dem Rasen von einem Wohneigentümer erlaubt (Az. 11 S 58/13).

Müssen Jogger für Hunde bremsen, wenn er sie von weiten sieht?

Oberlandesgericht Koblenz hat in Aktenzeichen (Az 5 U 27/03) die Mitschuld eines Joggers festgelegt, da er den Hund von weitem gesehen hat . Er konnte seine Geschwindigkeit reduzieren und den Hund abweichen und den Unfall vermeiden. Der Jogger verlangte vom Halter Schmerzensgeld und das Gericht zog 30 Prozent vom Schmerzensgeld ab. Der Halter hatte hierbei die Hauptschuld, wegen Gefährdungshaftung und musste 70 Prozent zahlen. Die Hunde stellen aus Juristensicht immer eine Gefährdung dar, da bei einem so ruhigen Vierbeiner ein Rest Unberechenbarkeit bleibt.

Muss der Hund an die Leine, wenn Spaziergänger kommen?

Diese freundliche Art lieben viele Menschen, ist aber nicht Pflicht. Hunde, die von ihrem Hundehalter geschult worden oder in einer Hundeschule waren, können bei Begegnungen mit Fremden Personen nie aggressiv sein. Es wird sehr viel helfen, wenn Hundehalter Ihre Hunde auf Feldwegen mit Zeichen und Befehlen führen (Ober­landes­gericht Koblenz, Az. 12 U 1312/96).
Wichtig:
In der Brut- und Setzzeit von Vögeln und anderen Tieren, meist von Mitte März bis Mitte Juli, werden besondere Aufmerksamkeit und Aufsicht vom Hundehalter verlangt, die Ihre Hunde auf und an allen Grünflächen, Inner- und außerorts zum spazieren mitnehmen.

Der Hund beißt, wenn ihn jemand streicheln will?

Das Oberlandgericht Celle erklärte einem Vater, wer auf einen Hund zugeht, um ihn zu streicheln, muss selbst aufpassen, dass er nicht gebissen wird. Man sollte eigentlich wissen, dass so etwas bei einem Hund passieren kann, auch ein zehnjähriger Junge (Az. 22 Ss 9/02).

Wenn der Hund laufend Leute anbellt und angreifen will?

Der Halter musste 9000 Euro Schmerzensgeld zahlen, da der Hund laut bellte und angestürmt kam und erst drei Meter vor ihm stoppte. Der Radfahrer musste vor dem Schreck stark bremsen und fiel runter (Ober­landes­gericht Brandenburg, Az. 12 U 94/07). Das Oberlandgericht Nürnberg entschied ein ähnlicher Fall. Eine 86 Jährige Frau stürzte, als ein freulicher Schäferhund auf sie zulief und an ihrem Stock schnupperte. Der Halter musste eigentlich damit rechnen, dass ältere Menschen sich bei so einem Hund erschrecken lassen Az. 6 U 2394/90). Entgegen der o.g. Fälle, hat das Oberlandesgericht Koblenz entschied, dass der Radfahrer schuldig war, da er eine Vollbremsung hinlegen musste, als der Hund auf ihn zulief. Der Radfahrer erhielt kein Schmerzensgeld (Az. 12 U 1312/96).

Was muss ich machen, wenn der Hund des Nach­barn ständig bellt?

Mit dem Hundehalter kontaktieren und die Situation ihn darlegen und verlangen, wenn er keine absehbare Lösung findet, wird der Ordnungsamt eine Lösung festlegen. Der Hund sollte zweimal am Tag, mittags und Nacht nur unter Aufsicht ins freie gehen. Es wurde empfohlen für die Zeiten, die der Hund bellt für einige Wochen ein Lärmprotokoll zu führen, in dem die Termine und Uhrzeiten eintragen werden.
Die Richter untersagten es dem Hund, künftig zwischen 22 Uhr und 6 Uhr (sowie an Sonntagen) an die frische Luft zu gehen. (VwG Gelsenkirchen, AZ: 8 K 3784/13)…

Ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung notwendig?

Die Tierhalter-Haftpflichtversicherung ist für jeder Tierhalter unbedingt notwendig und jeder Tierhalter sollte diese Versicherung abschließen. Die Schäden, die von einem Hund angerichtet werden kann ist sehr vielfältig, insbesondere im Straßenverkehr und diese Schäden können existentziele Gefährdung auslösen. Preiswerte Verträge beginnen mit ca. 60 Euro bis 90 Euro pro Jahr.
Die ausgewählte Versicherungssumme sollte pauschal für Personen- und Sachschäden mindestens 3 Millionen Euro betragen. Außerdem solltest du bei Leistungen darauf achten, dass vor allem:
Mietsachschäden in Mietwohnungen und auch in gemieteten Ferienimmobilien versichert sind.
Deckschäden, wenn dein Vierbeiner eine Rassenhündin schwängert.
Welpenschutz, sichert deine Junge Welpen in den ersten zwölf Monaten mit ab.
Außerdem solltest du einen weltweiten Auslandschutz vereinbaren.

Muss der Halter den Kot auf der Straße einsammeln?

Laut Urteil von Oberlandesgericht Düsseldorf kann Hundekot eine Infektion verursachen, insbesondere auf Spielplätzen und Liegewiesen. Hierbei kann der Halter sich durch diese Handlung, wegen Umweltgefährdung, strafbar machen . Viele Städte und Gemeinden schreiben vor, dass der Halter immer Plastiktüten dabei haben muss, um von seinem Hund hinterlegte Hundehaufen einzusammeln. Die Bußgelder sind zwischen 35 bis 100 Euro und in Wiederholungsfall auch das Doppelte (Az. 5 Ss 300/90).

Welches Amt ist zuständig, wenn ein Hundebesitzer den Dreck nicht wegmacht?

Die Ordnungsämter sind für diese Angelegenheit über die Telefonnummer 110 zuständig und zum Teil schwer erreichbar. Da diese Nummer für dringende Hilfe reserviert ist, muss du immer damit rechnen, dass die Polizeibeamte hierbei unfreundlich reagiert.

Darf der Vermieter die Hundehaltung in der Wohnung verbieten?

Der Vermieter darf in einem Mietvertrag ein generelles Verbot für eine Hundehaltung gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht aussprechen (Bundesgerichtshof, Urteil vom 20.03.2013, Aktenzeichen: VIII ZR 168/12). Der Vermieter kann aber entsprechend verlangen, dass bei einer Hundehaltung seine Zustimmung eingeholt wird. Er muss aber bei einer Anfrage im Einzelfall prüfen um welche Rasse, Größe und Verhalten des Vierbeiners handelt. Wenn die Haltung andere Hunde im Haus erlaubt wurden, musste auch geprüft werden, ob sie sich gegenseitig belästigen oder durch ständiges Bellen, Unruhe im Haus stiften. Hier muss eine Lösung erzielt werden und der Vermieter kann auch die Erlaubnis zurücknehmen (Amts­gericht Bremen, Az. 7 C 240/05).

Können auch mehrere Hunde in der Wohnung gehalten werden? Im Miet­vertrag steht dazu nichts.

Nach dem Urteil vom Amtsgericht München (Az. 424 C 28654/13), entschied das Gericht, dass nur ein Hund in der Wohnung gehalten werden darf. Die Mieter in dem Haus hielten fünf kleine “Taschenhunde” in einer 2,5-Zimmer Wohnung mit 98 qm. In Hamburg hat das Amtsgericht Reinbek hingegen einer Mieterin erlaubte einen zweiten Labrador-Retriever in ihrer 50 qm Wohnung zu halten, da der Vermieter den ersten Hund erlaubte und den zweiten nicht (Az. 11 C 15/14). In einer Gemeinschaft von mehreren Eigentümer kann die Eigentümergemeinschaft für jede Wohnung maximal ein Hund festlegen (Ober­landes­gericht Celle, Az. 4 W 15/03). Als Faustregel kann gelten: Zwei Hunde sind gerade für eine Wohnung aber nicht für alle Wohnungen möglich, mehr lässt ein Gericht zu.

Wie hoch ist die Hundesteuer?

Die Kommunen in Deutschland verwalten die Hundesteuer und hierfür sind 11.000 Städte und Gemeinden zuständig. Durch die Hundesteuer wird bezweckt, dass vorerst die Zahl der Tiere zu begrenzen und natürlich auch Geld in die Kassen kommt. Die Idee ist es, die Hunde aus den Stadtgebieten zu verdrängen. Daher haben sie die Hundesteuer für den Zweiten und Dritten Hund in vielen Orten gesteigert. Kampfhunde, die als gefährlich eingestuft sind, möchte man möglichst schnell aus der Stadt raus haben. Die Steuer für diese Hunde kostet in eineigen Orten bis zu 1000 Euro pro Jahr, das sagt Frau Katharina te Heesen vom Bund der Steuerzahler NRW.

Viele Nach­barländer habe die Hunde­steuer abge­schafft?

“Weil die Verwaltungs- und Kontrollaufwand für so geringe Einnahmen zu hoch ist. Da die Pferde und Katzen Steuerfrei gehalten werden, fühlen sich die Hundebesitzer dadurch benachteiligt. Aus diesem Grund schlägt sich diese Situation auf die Steuermoral der Hundebesitzer nieder. Diejenigen, die sich hierdurch nicht benachteiligt füllen, zahlen gerne und freiwilig die Steuer”, sagt Frau Katharina te Heesen.

Die Höhe der Einnahmen aus der Hunde­steuer
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts, haben die Kommunen im Jahr 2014 insgesamt 309 Millionen Euro Hundesteuern eingenommen. Diese Einnahme ist ein Anteil von 0.05 Prozent am Gesamtsteuereinnahmen (643 Milliarden Euro im Jahr 2014). Im Vergleich: Die Einnahmen aus Kaffeesteuer betrug 1,02 Milliarden Euro und Einnahmen aus Lohn- und Einkommensteuer betrugen 212 Milliarden Euro im Jahr 2014.

Kann ich meine Hundesteuer auch senken?

Die Hundesteuer kann nicht gesenkt werden, da Ortsbedingt bestimmt wird.
“Sparen können Freunde oder Paare, wenn sie zu zweit einen Hund halten und in unterschiedlichen Ortschaften wohnen. Der Hund kann natürlich in der günstigeren Stadt angemeldet werden”, so sagt Frau Katharina te Heesen.

Gibt es Steuerermäßigungen oder Befreiungen?

Die Unterstützung der behinderten Menschen mit einem Helferhund wird vom Staat unterstützt und zahlen meistens kein Steuer. Außerdem, wenn Hunde aus dem Tierheim genommen werden, verzichten viele Gemeinden zwischen 6 Monate bis drei Jahren auf die Steuer. Wenn die Hunde für Dienste oder als Wachhund genommen werden. entfallen die Steuer komplett.

Zahlt der Hartz-IV-Empfänger auch Hunde­steuer?

In allgemein muss gezahlt werden, aber in manchen Orten wird auf Antrag darauf verzichtet. Hierbei sollte Glaubhaft gemacht werden, dass die Hundsteuer eine Existenzbedrohung hervorrufen würde.

Wie kannst du feststellen, wenn du dein Hund nicht steuerlich anmeldest?

Nach Schätzungen wird vermutet, dass ungefähr ein Viertel der Hundebesitzer keine Steuer zahlen. Es werden sehr oft in einigen Städten Kontrollen auf Straßen vorgenommen. Eine Geldbuße kann bis zu 10.000 Euro veranlasst werden, wenn der Hund keine Steuermarke am Halsband trägt.

Kann ich Hundesteuer abmelden, wenn mein Hund verreist ist?

Die Hundesteuer ist für die Haushalt bestimmt und hierfür entscheidend. Wenn ein Hund auf einer Reise oder Urlaub mitgenommen wird, muss trotzdem der Halter die Jahressteuer komplett zahlen, so entschied der Bayerische Verwaltungs­gerichts­hof (Az. 4 B 12.1389).

Warum ist die Hundesteuer für Kampf­hunde teurer als andere Hunde?

Nach dem Steuergesetz für die Hunde, müssen die Halter eines Kampfhundes (Pittbull, Rotweiler) mit einer höheren Steuer im Jahr rechnen. Das hat das Bundes­verwaltungs­gericht entschieden (BVerwG 9 C 8 13). Die Spann­breite dieser Steuer ist enorm: Cott­bus nimmt 270 Euro, Starn­berg 1 000 Euro. Städte wie Biele­feld oder Bott­rop kennen keine Extra­steuer für Kampf­hunde. Die Steuer darf nicht die Kosten für die Haltung eines Hundes über­steigen. Der Sinn dieser erhöhten Steuer ist es, solche Hunde aus dem Gemeindegebiet zu verdrängen.

Welches Futter ist gesünder für mein Hund, Trockenfutter oder Feuchtfutter

Auf dem Markt gibt es unterschiedliche Futtersorten für die Hunde. Beide Arten sollten verwendet werden, wenn sie als Alleinfutter angeboten werden, da Alleinfutter keine Nachteile für die Gesundheit des Hundes bringt. Allgemein vertragen die Hunde mehr Trockenfutter als Nassfutter, die mehr Feuchtigkeit liefert.

Mindestgehalt von Zutaten

Für Hunde sind die Nebenerzeugnisse, wie Leber und Lunge die hochwertige Zutaten und gleichwohl die Nährstofflieferanten. Leber liefert Vitamin A und Knochenmehl Kalcium und Pansen Eiweiß, die im Hundefutter enthalten seien müssen. Die Zutaten in der Fertigprodukte lassen sich aus der Etiketten ungenau bestimmen. . Fleisch und tierische Nebenprodukte sind meistens in Trockenfutter zu finden und die genaue Fleischmenge lässt sich im Labor nicht bestimmen. Edeles Filet oder Muskelfleisch enthält nicht alle erforderlichen Nährstoffe für den Hund und diese sind oft in Organen uns Schlachtnebenprodukte mehr enthalten.

Wie stellst du die richtige Futtermenge fest?

Beim Wechsel eines Produktes solltest du auf das Produktetikett des neuen Futters die genaue Menge der Feuchtigkeit und des Fettgehalts mit dem alten Futter vergleichen. Wenn die Menge den gleichen Inhalt aufweisen, kannst du den Hund das neue Futter geben. Wenn festgestellt wird, dass der Fettgehalt des neuen Produktes mehr als das alte Futter ist, reicht es die Hälfte. Um den Hund von evtl. Krankheiten zu bewahren, solltest du den Hund regelmäßig wiegen und dabei sollten die Rippen und Taille ertastbar sein. Außerdem sollte die Rationen weniger gegeben werde, wenn der Hund viel mit Snacks verfüttert wird.

Kann ich anhand der Zutaten­liste feststellen welche Nährstoffe in dem Futter vorhanden sind?

Da die Zutatenliste nicht detailliert genug verfasst werden, ist es unmöglich eine Analyse der genauen Angaben zu erstellen. Außerdem kannst du sich auf keinen Fall auf diese Angaben verlassen. Laut Stiftung Warentest “ Bei der Unter­suchung sind sie von einem mäßig aktiven Modell­hund mit 15 Kilo Gewicht ausgegangen. Sie haben den Bedarf ermittelt und mit der Nähr­stoff­versorgung durch die einzelnen Futter abge­glichen. Der Rat: Beob­achten Sie Ihren Hund. Wiegen Sie ihn regel­mäßig. Ist er zu dick oder zu dünn? Wirkt er müde und schlapp? Gibt er Signale, dass ihm etwas fehlt? Dann sollten Sie das beim Tier­arzt über­prüfen lassen und, wenn nötig, die Futtermenge anpassen oder auf ein anderes Futter umsteigen.”

Sind minderwertige Schlacht­abfälle in Hundefutter ver­arbeitet?

Stiftung Warentest hat in den 30 Produkten aus dem letzten Feuchtfutter-Test keine Hinweise auf minderwertige Abfälle gefunden. Laut einer EU-Verordnung sind die Teile kranker oder verstorbener Tiere verboten aber hygenisch einwandfreie Schlachtnebenprodukte von Tieren, die auch für Verzehr der Menschen zugelassen sind, sind erlaubt. Diese können z.B. Organe wie Herz, Lunge, Magen, Zungeoder Euter sein, die für den Menschen hierzulande keine große Bedeutung haben. Weiterhin werden Teile von gesunden Tiere verarbeitet, die für Menschen als genussuntauglich eingestuft sind, wie Horn, Borsten und Haare.

Werden Lockaromen in Hundefutter verwendet?

Die Hunde sind meist durch das Futter gewachsen, mit dem sie auch gewachsen sind. Außerdem gibt es in Hundefutter keine Aromen und Geschmackverstärker, da sie keine Notwendigkeit mit sich bringen. Um den Geschmack zu verstärken werden Gemüse , wie Karotte, Sellerie oder Lauch ins Futter beigemischt. Die Gemüse verbessert den Geruch des Futters. Die Hundebesitzer mögen meistens den Geruch von Feuchtfutter nicht, da diese Produkte nach Rindfleisch und innereien riechen.

Welche Menge Mineralöle sind in Hundefutter und wie gefährlich sind sie?

Die im Jüngsten Trockenfutter-Test von Stiftung Warentest, sind die gemessenen Mengen von Mineralöle sehr gering und nach jetzigem Wissenstand nicht fragwürdig. Diese Öle stammen höchstwahrscheinlich aus der Verpackung oder den Produktionsablauf. Die Beeinträchtigung der Mineralöle für den Körper, die die Gesundheit auch schaden könnten, sind noch nicht geklärt, ob und ab welchen Mengen die Mineralöle die Gesundheit schaden. Man unterscheidet in der Forschung gesättigte und aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe. Die “gesättigte …” können sich zum Teil in Geweben anreichern und die “aromatische …” möglicherweise Krebs verursachen.

Sind Getreide und Zucker gut für den Hund?

“Das Gerücht, Zucker würde ins Futter gegeben, trifft nicht zu. Die Zucker­gehalte im letzten Feuchfutter-Test von Stiftung Warentest waren sehr gering. Getreide ist ein besserer Energieträger und als Zutat durch­aus geeignet. Die Feuchtfutter im Test enthielten zum Beispiel Dinkel, Reis oder Hirse. Hunde können Stärke gut verdauen”.

Getreide als Zutat kann Hunde schaden?

“Nein. Viele glauben, Hunde können Stärke nicht gut verdauen. Eine Studie hat das widerlegt. Getreide muss aber gut kontrolliert werden, da es etwa mit Schwer­metallen wie Kadmium oder Schimmelpilzgiften wie Aflatoxinen belastet sein kann. Bei Trockenfutter ist das Risiko höher als bei Feucht­futter, da es mehr Getreide enthält. Aflatoxine sind hoch­giftig. Im Test waren sie kein Problem.” (Stiftung Warentest)

Mein Hund verträgt kein glutenfreies Futter?

Manche Hunde verdauen die Gluten im Futter nicht und sie müssen dann auf das Kleber-Eiweiß verzichten. Die Gluten sind in deutschen Getreidesorten wie Roggen, Gerste, Weizen vorhanden. Daher brauchen diese Hunde Allergikerfutter.

Brauchen alle Hunde Glutenfreies Futter?

Hunde, die Gluten nicht vertragen, können glutenfreies Getreide wie Reis oder Hirse bekommen. Es gibt keine Statistiken für solche Hunde. Bei Irisch Setter ist großflächig dieses Problem aufgetreten, das vor langer Zeit durch Züchtung behoben wurde. Es gibt bis jetzt keine Vorschrift wieviel Gluten ein Tierfutter haben darf.

Gibt es Futter ohne Konservierungs­stoffe?

viele Futtersorten schreiben aus, dass ihr Futter “frei von Konservierungsstoffen” ist, und diese Aussage ist überflüssig. Feucht­futter hat mehr Feuchtig­keit als Trockenfutter, aber die Dosen und Schalen werden bei der Herstellung durch erhitzen konserviert und so für mindestens zwei Jahre haltbar gemacht.

Kann eine Mischung von verschiedene Tierarten in Hundefutter Allergien hervorrufen?

Es ist nicht erwiesen, dass eine Mischung vieler Tier­arten im Futter auto­matisch Allergien beim Hund hervorruft. Stiftung Warentest hat im Feuchtfutter-Test über­prüft, ob die beworbenen Tier­arten wie Schwein, Geflügel oder Wild tatsäch­lich im Futter enthalten sind. Wer gezielt bestimmte Tier­arten umgehen will, sollte sich in den Tabellen von Stiftung Warentest informieren und dazu die passenden Informationen finden (Stiftung Warentest).

Kann ich eine Allergie bei meinem Hund erkennen und was kann ich dann tun?

Eine Allergie zu erkennen ist nicht leicht. Auch verschiedene Symptome, wie Juckreiz, entzündete Ohren oder Durchfall, können durch andere Ursachen entstanden sein. Der Arzt kann hier helfen und eine richtige Diagnose stellen. Der Arzt schließt vorerst andere Krankheiten aus und tastet sich über eine Diät ran, in dem er einzelne Zustaten im Futter rausnimmt. Die Tierärzte machen auch noch zur Diagnose auch ein Bluttest. Wenn der Bluttest positiv ausfällt, bringt auch keine Klarheit über die Auslöser dieser Allergie.
Häufige Allergieauslöser sind Rindfleisch, Fisch, Milchprodukte, Weizen und Soja. Ist die Auslöser eindeutig gefunden, kannst du auf diese Auslöser im Futter verzichten.

Wie kann ich meinen Hund auf ein neues Futter umstellen?

Beginntst du schrittweise den Hund von einem Trockenfutter auf ein anderes umzustellen, mischst du für einige Tage altes und neues Futter halb und halb zusammen. Wenn du den Hund auf Feuchtfutter umstellen möchte, mischst du ein Drittel unter und steigert langsam die Menge.
„Jedes neue Futter sollte über vier Wochen getestet werden, der Organismus muss sich daran gewöhnen“, rät Janin Tiedemann vom Tier­schutz­ver­ein für Berlin. „Unver­träglich­keiten zeigen sich meist schon nach kurzer Zeit. Dann müssen Sie neues Futter probieren.“

Kann ich die BARF Methode als eine Alternative verwenden?

BARF ist ein Konzept, das auf der Rohfütterung der Hunde beruht. Rohes Fleisch und pflanzliche Zutaten, außer Kartoffeln, können gut von Hunden verdaut werden. Es gibt aber ein großes Risiko für eine Unter- oder Überversorgung bei der Rohfütterungs (BARF). Das Futter muss mit Experten zusammengestellt werden und der Halter muss sich intensiv mit dem Bedarf seines Hundes beschäftigen. Rohes Fleisch hat weitere Risiken und Hunde können leicht Salmonellen und andere Krankheitserreger insgeheim verbreiten, sodass die Kinder, die im Haus leben ohne Vorsicht sehr schnell von einer Krankheit betroffen sind.

Wie kann vegetarische Ernährung funktionieren?

Vegetarische Ernährung kann funktionieren, wenn vegetarisches Futter tierische Zutaten wie Milchprodukte und Ei enthalten und Vitamine und Mineralstoffe hinzu gesetzt werden.
Die vegetarischen Produkte im Test (Stiftung Warentest) waren aber mangelhaft, es fehlen ihnen wichtige Nähr­stoffe. Abzu­lehnen ist eine vegane Ernährung des Hundes, da sie komplett auf tierische Zutaten verzichtet.

Die Anforderungen von Bio-Hundefutter?

Nach der EU-Ökover­ordnung kann Heimtierfutter zertifiziert werden und als „Bio“ genannt werden. Mindestens 95 Prozent der Zutaten müssen dann nach den Kriterien des Ökoland­baus erzeugt worden sein. Außerdem müssen Ökokontroll­stellen die Hersteller über­prüfen. Das Aufdrucken von EU-Biosiegel auf das Hundefutter ist im gegensatz zum Lebensmittel nicht gestattet.

Was mache ich mit einer angebrochenen Dose Nassnahrung?

Die Dose beinhaltet im Allgemeinen 400 Gramm und wird normalerweise vollständig in einer Mahlzeit von dem Hund aufgefressen. Wenn ein Rest übrig bleibt, muss die Dose verschlossen im Kühlschrank zur nächsten Mahlzeit aufbewahrt werden. Bevor der Hund den Rest wieder frisst, und auch für ihn bekömmlicher wird, sollte die Dose Zeitnah wieder auf Zimmertemperatur gebracht werden.

Wie kann ich am besten Trockenfutter lagern?

Einen Sack Trockenfutter in der Größe von 15 Kilo sollte innerhalb von sechs Wochen aufgebraucht werden. Du solltest mehrere Rationen für drei Tage in gut schließenden Behältern umfüllen, damit der große Sack nicht häufig geöffnet wird, da das Futter durch Luftzufuhr Schaden bekommen kann.


1X1 ZUR TIERHALTERHAFTPFLICHT


WauTV Tierhalterhaftpflichtversicherung (Hund) – Quelle: Youtube

Was ist eine Tierhalterhaftpflicht?

Für größere Tiere sollten die Besitzer eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abschließen, damit bei entstehenden Schäden durch ihre Hunde oder Pferde kein finanzielles Risiko entsteht. Es handelt sich hierbei nicht nur um Verletzungen, die durch diese Tiere anderen zugefügt werden, sondern auch die Folgeschäden hierdurch. Folgeschäden sind z.B. wenn jemand von dem Tier erschreckt wird und dabei sich verletzt.

Die Tierhalter-Haftpflichtversicherung haftet für die Schäden, die größere Tiere, wie Hunde und Pferde verursachen. Die Private Haftpflichtversicherung deckt nur Schäden durch kleine Tiere, wie Vögel, Meerschweinchen oder Katzen und auch kleine Hunde. Die Kosten solche Versicherung für eine Absicherung für den Hundehalter beträgt um 75 Euro im Jahr und für Pferdehalter ab 100 Euro im Jahr.

WENN DER TIERHALTER EINE PFLICHTVERLETZUNG BEGEHT


Wenn der Hund frei läuft, da der Hundehalter der Leinenzwang nicht eingehalten hat und dadurch gegen seine Pflichten verstoßen hat oder das Pferd aus der Koppel ausbricht, da der Zaun kaputt ist.
Bei solchen Pflichtverstößen zahlen die guten Versicherungen auch. Den Schutz bei solchen Verstößen bieten aber viele Versicherungen nicht. Vor dem Abschluss einer Tierhalteversicherung solltest du dich die Bedingungen genau ansehen, zumal die Vorschriften in Städten und Gemeinden sehr unübersichtlich sind. Bei Vorsatz wird die Leistung von keinem Versicherer erbracht.

TIERHALTER-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG IST
FÜR PFERDEHALTER NICHT PFLICHT


Die Tierhalter-Haftpflichtversicherung ist für Pferdehalter nicht Pflicht, aber ohne den Schutz kann für den Besitzer ein größerer Schaden leicht den finanziellen Ruin bedeuten. Aus diesem Grund sollte eigentlich jeder Pferdebesitzer sich für eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung entscheiden.

Ebenfalls sind die Hundebesitzer von solchen öfter betroffen. Für Hundehalter ist bislang nur in den Städten Hamburg und Berlin die Hundehalter-Haftpflichtversicherung Pflicht. Für andere Bundesländer gilt noch für die Besitzer von Kampfhunden die Versicherungspflicht. Die Rotweiler Hunde werden nicht zu der klassischen Kampfhunden gezählt, trotzdem werden von vielen Versicherern vom Schutz ausgenommen. Viele Versicherer lehnen auch die gefährlichen Hunde ab und treffen ihre individuelle Entscheidung.

Die Geschichte zur Tierhalterhaftpflicht Versicherung – Quelle: Youtube

Auch liebe Hunde können große Schäden verursachen, obwohl viele Hundebesitzer ihrem Vierbeiner nicht böses zutrauen können. Der Halter haftet in jedem Fall für die entstandene Schäden, die durch seine Tiere Verursacht werden und auch wenn er selbst dafür verantwortlich war oder nicht.
Aus diesem Grund sollte jeder Hundebesitzer eine Haftpflichtversicherung für seinen Vierbeiner abschließen, damit die entstandene Schäden hierdurch gedeckt werden.
Wir haben bereits 349 Alt- und Neutarife von 130 Anbietern für Tierhalter-Haftpflichtversicherungen analysiert.

PRIVATE HAFTPFLICHT ZAHLT NICHT
– HUNDEBESITZER ZAHLT FÜR DEN SCHADEN


Es können plötzlich Kosten von mehreren Hunderttausend Euro entstehen, wenn der Hund plötzlich vor einem Auto läuft und einen mehrfachen Verkehrsunfall verursacht.

Nach § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuchs haften die Tierhalter generell für alle Schäden, die ihr Haustier herbeiführen. Der Halter muss der Schaden auf jeden Fall bezahlen, ob er alles korrekt gemacht hat. Die Schäden, die durch Hunde oder Pferde entstehen, werden von der privaten Haftpflichtversicherung nicht gedeckt. Wer einen Hund besitzt, sollte eine Hunde-Haftpflicht-Versicherung abschließen

Hunde-Haft­pflicht­versicherung für Hundehalter eine wichtige Entscheidung

Es gilt eine allgemeine Versicherungspflicht für Hundehalter, in Berlin, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen, und seit Januar 2016 auch in Schleswig-Holstein.
Wir empfehlen jeder Hunde- und / oder Pferdehalter den Abschluss von dieser Versicherung, unabhängig davon, wenn auch in seinem Wohnort keine Versicherungspflicht gilt.

Aus der Sicht der Juristen stellen Hunde immer ein Risiko dar. Holpert ein Passant z.B. über einen kleinen Hund auf der Straße oder beim Rausgehen aus einem Laden, und dabei wird er verletzt, kann er den Hundehalter auf Schadenersatz verklagen.

Grund­schutz bitten die günstigen Tarife auch

Die Versicherungsprämie sind auf dem Markt sehr verschieden. Die Jahresbeiträge für eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung sind zwischen ca. 40 bis über 200 Euro. Diese Preisunterschiede basieren auf die unterschiedliche Leistungen des Anbieters. Vor dem Abschluss einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung solltest du prüfen, ob der Grundschutz ausreichend ist und die angegebenen Leistungen angemessen sind.

Deutschlandkarte Versicherungspflicht – Quelle: GDV

In welchen Fällen muss der Hundehalter haften? Verschiedene Gerichts­urteile verdeutlichen das Prinzip der Tierhalterhaftung. Hierbei wird ein Grund­schutz definiert, den jeder Hundehalter benötigt:

Versicherungs­summe von mindestens 5 Millionen Euro, Schutz auch bei Verstoß gegen Halter­pflichten, Hundehüter sind versichert, Mietsach­schäden sind mindestens zu einer Höhe von 250 000 Euro abge­deckt, Deck­schäden (sprich: ungewollte Schwangerschaften) sind versichert, Auslands­auf­enthalte sind für mindestens 1 Jahr versichert und Hundewelpen mindestens sechs Monate oder bis zum Ende des laufenden Versicherungs­jahrs, solange sie noch im selben Haushalt leben. Außerdem sind Vermögens­schäden bis zu einer Höhe von 50 000 Euro abge­deckt.

Mit einem Versichrungsvergleich können Sie jederzeit prüfen, ob Ihr Tarif den entsprechenden Grundschutz bietet und danach entscheiden, ob sich ein Wechsel lohnen wird.

Pferdehalter-Haft­pflicht­versicherungen

Pferdehalter sollten auch eine Pferde-Haft­pflicht­versicherung mit Grund­schutz abschließen. Die Versicherung erstattet auch die hohe Schäden durch Flucht­tiere. Pferde können auch Sach- und Personenschäden in Millionenhöhe verursachen. Hier haftet der Pferdehalter, wenn er nicht eine richtige Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat.

Pferdesport wird In Deutschland von ca. 1,2 Millionen Personen regelmäßig betrieben. Pferde als Fluchttiere sind sehr schreckhaft und können sehr schnell Schaden verursachen. Ein unerwarteter Geräusch kann den Grund für einen Austritt werden und wenn dieser Austritt in einer Straße endet, können sehr große Schäden in Millionenhöhe entstehen. Der Halter haftet hier für alle Schäden, obwohl er keine Schuld hat. Hier kann nur eine Pferdehalter-Haftpflichtversicherung helfen.

Pferde haben keine Versicherungs­pflicht

Dar Halter zahlt für die Schäden, die von seinem Pferd verursacht wurde. Es gibt für Pferdehalter keine gesetzliche Regelung sein Pferd zu versichern. Es ist aber sehr wichtig eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abzuschließen, damit die vom Pferd verursachten Schäden von der Versicherung geleistet werden. Wenn eine andere Person das Pferd beaufsichtigt , haftet auch der Halter für die verursachten Schäden.

Pferdeschutz bekommt man ab 91 Euro im Jahr

Laut dem Aktenzeichen 14 U 19/14, muss der Halter meistens haften, wenn das Pferd den Hufschmied bei seiner Arbeit tritt.
Test.de hat 94 Angebote von 51 Anbietern geprüft und festgestellt, dass die Jahresbeiträge stark variieren. Zwischen 91 Euro bis über 250 Euro kostet der Tierhalter-Haftpflicht-Versicherungsschutz im Jahr .

Es wurden einige Leistungen festgelegt, die der Schutz beinhalten sollte:
  • Deckungs­summe von 5 Millionen Euro
  • Schutz bei Verstoß gegen Halter­pflichten
  • Reitbe­teiligung und fremde Reiter (ohne Gewerbe) sind versichert
  • Flurschäden sind abge­deckt
  • Deck­schäden sind versichert
  • Schutz gilt auch für Fohlen

Wenn Sie mehrere Pferde versichern, bekommen Sie oft Preisnachlässe von vielen Versicherer. Außerdem wenn Sie einen Anbieter wählen, bei dem Sie bereits andere Versicherungen abgeschlossen haben, bekommen Sie oft auch Nachlass für eine neue Versicherung.

Fluchtpferde reißen aus

Ausreißende Fluchpferde sind eine Gefahr für die Felder, Menschen und Straßen. Wenn diese Tiere ausreißen und auf der Straße los galoppieren und einen Unfall oder mehrere Unfälle anrichten, haftet der Halter für alle Schäden. Wenn mehrere Tiere bei so einem Schaden beteiligt sind, spielt es keine Rolle, welches Tier der Übeltäter war. Dieser Schaden kann für den Halter sehr teuer werden, da er für alle beteiligten Tiere haften muss. Laut Az. VI ZR 467/13 müssen die Halter der jeweiligen Tiere hier gemeinsam für den Schaden aufkommen.

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Folgenschwerer Fahrradunfall durch mehrere Pferde – BGH vom 27.01.2015 – Az. VI ZR 467/13

1. November 2015
Einem Mountainbiker, der gerade einen Feldweg befuhr, kamen fünf Ponys entgegen, die kurz vorher wegen einer Begegnung mit einer Pferdekutsche durchgegangen waren. Eines der außer Kontrolle geratenen Tiere riss ihn dabei zu Boden. Der Radfahrer erlitt dadurch schwere Verletzungen und ist seitdem querschnittsgelähmt.
Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs haften in einem derartigen Fall die Halter aller an dem Unfall beteiligten Pferde für den entstandenen Schaden. Für die Schadensersatzpflicht des Tierhalters nach § 833 Abs. 1 Satz 1 BGB ist die Mitverursachung oder bloß mittelbare Verursachung ausreichend.
Der Verletzte musste sich daher nicht an den Halter des Ponys halten, mit dem es zu der folgenschweren Berührung gekommen war, sondern konnte beliebig einen oder mehrere Verantwortliche bzw. deren Tierhalterversicherung auf Schadensersatz in Anspruch nehmen. In Höhe des danach geleisteten Schadensersatzes besteht sodann ein interner Ausgleichsanspruch unter den beteiligten Tierhaltern (Az. VI ZR 467/13).
Bei Abschluss einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung sollte darauf geachtet werden, dass auch Flurschaden von der Versicherung abgedeckt wird. Da wenn Pferde ausbrechen und durch die benachbarten Felder galoppieren, können z.B. bei Saat zeiten die Felder so umfassend beschädigen, sodass der Halter für die gesamte Ernteausfall Schadenersatz tragen muss.
Außerdem können diese Tiere weitere Schäden an Bäumen, Sträuchern und auch Verletzungen an arbeitenden Bauern verursachen.

Deckschäden und Schutz von Fohlen

Halter von Hengsten sollten besonders darauf achten, dass die abgeschlossen Tierhalter-Haftpflichtversicherung Deckschäden beinhaltet. Es wird sehr teuer für den Halter, wenn ein Hengst eine fruchtbare Stute deckt.

Wenn eine Stute für den professionellen Reitsport ausgewählt wurde, darf die Stute nicht trächtig werden, da sonst mit einer hohen Verdienstauswahl des Halters zu rechnen ist. Der Halter des Hengstes muss evtl. eine regelmässige Versorgung der Stute und der Fohlen gewährleisten. Hierbei sollte der Halter von Stuten darauf achten, dass der Schutz seitens der Tierhalterhaftpflicht für die Fohlen in der ersten Monaten automatisch gewährleistet ist.

Vor dem Abschluss einer Pferde-Haftpflichtversicherung solltest du nachfragen, ob eine Reitbe­teiligung versichert ist

Eine Reitbeteiligung ist bei vielen Reiter, die kein eigens Pferd besitzen, üblich. Dabei reiten sie das Pferd und übernehmen sie das Ausmisten, pflegen und regelmäßige Bewegung des Pferdes, wobei sie sogar oft für diese Aufgaben auch vom Halter honoriert werden. Der Halter ist grundsätzlich bei solcher Vereinbarung für alle Schäden verantwortlich, wenn er auch beim Schadenfall nicht anwesend war.

Viele Versicherungstarife beinhalten die o.g. Fälle und der Versicherer leistet bei Schäden, die unter der o.g. Aufsicht stattgefunden haben. Auch die Verwandten und bekannten, die das Pferd pflegen, Hüten und füttern sind ebenfalls versichert.

Vor einer Reitbeteiligung solltest du die Versicherungspolice des Halters genau unter der Lupe nehmen und feststellen, ob die Versicherung eine Gewährleistung anerkennt.

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Hundebisse – Quelle: GDV

Reit­unfälle gelangen öfter vor Gericht

Der Halter muss im Allgemeinen bei einem Reitunfall den Schadenersatz leisten, wenn er sein Pferd einen anderen zum Reiten Überlässt. Die Reitunfälle gelangen öfter vor Gericht , da die rechtliche Lage nicht immer eindeutig ist. Der Halter sollte sich bei Abschluss einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung informieren, ob bei Reitbeteiligung und daraus resultierende Unfälle und Verletzungen, er für den Schaden haften muss. Viele Versicherer decken diese Schäden ab.


LEXIKON ZUR HUNDEHAFTPFLICHT

Anzeigepflicht

Es handelt sich hierbei um die Pflicht des Versicherungsnehmers, bei der Einreichung des Versicherungsvertrages, wahrheitsgemäße Angaben über die Rasse und das Alter des Hundes zu machen.
Die erbrachten Auskünfte haben einen großen Einfluss auf die Höhe des Versicherungsbeitrages. Außerdem sind diese wahrheitsgemäßen Auskünfte entscheidend für die Annahme des Versicherungsantrages seitens des Versicherers. Bei nachweislich vorsätzlichen Falschangaben hat der Versicherer das Recht von dem Versicherungsvertrag zurückzutreten.

Ausfertigungsgebühr

Die Ausfertigungsgebühr wird beim Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung von dem vielen Versicherer beim Abschluss des Vertrages einmalig in Rechnung gestellt. Diese Gebühr ist für die Erstellung und den Versand des Versicherungsscheines festgelegt und beträgt zwischen fünfzig Cent und vier Euro.
Es empfiehlt sich vor dem Abschluss eines Vertrages sich beim Versicherer über alle Gebühren zu informieren.

Auslandsschäden

Auslandsschäden sind alle Schäden, die ein Hund während des Aufenthalts im Ausland verursacht. Es empfiehlt sich vor dem Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sich über alle Bedingungen zu informieren. Einige Versicherungsgesellschaften bieten zum Haftpflichtschutz im Inland auch zusätzlich Versicherungsschutz für Auslandsaufenthalte. In der Regel besteht für Aufenthalte innerhalb Europa unbegrenzter Haftpflichtschutz und außerhalb Europa ist der Versicherungsschutz meistens auf ein Jahr begrenzt.

Ausschlüsse

Gelten für alle Schäden, die von einer Hundehaftpflichtversicherung nicht übernommen werden. Solche Ausschlüsse gelten öfter z.B. für Hunde, die in einem Betrieb oder gewerblich genutzt werden. Außerdem Schließen viele Hundehaftpflichtversicherungen keinen Vertrag für solche Hunde und auch bestimmte Hunderassen. Hierzu gehören auch Schäden, die vorsätzlich verursacht werden und nicht zu einem Versicherungsschutz übernommen werden.

Beitrag

Beitrag ist der vereinbarte Monatsbeitrag laut dem abgeschlossenen Hundehaftpflichtversicherungsvertrag. Dieser Beitrag muss regelmäßig in vereinbarten Abständen vom Versicherungsnehmer an Versicherer gezahlt werden. Es empfiehlt sich vor der Unterzeichnung eines Vertrages zu überprüfen, wie hoch der Versicherungsbeitrag im Einzelfall ist.

Beitragsnachlässe

Beitragsnachlässe wirken positiv auf die Höhe des Versicherungsvertrages aus und wird durch verschiedene Arten der Hundeversicherung vereinbart. Zum Beispiel wird Beitragsnachlass angeboten, wenn mehrere Hunde von einem gleichen Besitzer zusammen versichert werden (zwei Welpen und ein Mutterhund). Für Rettungshunde, Blindenhunde und Therapiehunde geben manche Versicherungen auch Beitragsnachlässe.
Weitere Beitragsnachlässe wird in dem Versicherungsvertrag vorgesehen, wenn für einen vereinbarten bestimmten Zeitraum, der Hund keinen Schaden verursacht hat.

Deckschaden

Als Deckschäden bezeichnet man ein ungewolltes Deckaktes. Hundebesitzer, die auf ihre Hunde nicht aufpassen, wenn der Hund eine läufige Hündin gegen den Willen ihres Besitzers deckt, sind verpflichtet die hierdurch entstandenen Kosten persönlich zu übernehmen.
Daher ist es ratsam darauf zu achten vor dem Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung der erwähnten Schäden in den Versicherungsleitungen einzubeziehen.

Deckungssumme

Da für die Hundehaftpflichtversicherung keine gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckung vorgesehen ist, sollte man bei der Wahl der richtigen Versicherung darauf achten, einen passenden Tarif mit möglichst hohen Deckungssumme auszuwählen. Hier hilft unser kostenloser und unverbindlicher Online Vergleich, mit diesem Tool lässt sich ein Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis feststellen.
Es sollte darauf geachtet werden, dass ausreichende Deckungssumme für Personen- und Sachschäden von mindestens 3 Millionen Euro von der Versichrung garantiert wird. Für Vermögensschäden gilt eine mindestsumme von 250000 Euro.

Eigene Schäden

Eigene Schäden sind die Schäden, die der Hund seinem Besitzer selbst oder an seinem Eigentum verursacht, z.B. wenn der Hund seinem Besitzer in die Hand oder in das Bein beißt. Weiterhin sind Kratzer an Wände und Möbeln und die Beschädigung elektronischer Geräte. Diese Schäden werden nicht durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt und müssen vom Hundebesitzer selbst getragen werden. Hundehaftpflichtversicherung deckt nur die Schäden, die der Hund andere Personen oder Parteien zufügt.

Fremdhüterrisiko

Fremdhüterrisiko ist eine bestimmte Regelung der Hundehaftpflichtversicherung und sieht vor, dass andere Personen in Abwesenheit des Hundebesitzers für eine bestimmte Zeit die Aufsicht des Hundes übernehmen. Hierbei sind die Haftpflichtschäden abgedeckt. Fremdhüterrisiko Schäden können auch durch Haftpflichtschäden abgedeckt werden, wenn der Hundebesitzer vorzeitig in dem Versicherungsvertrag solche Schäden finanziell absichert. Bei einer derartigen Regelung kann der Hundebesitzer beliebige Personen als vorläufiger Hundebetreuer einsetzen.

Gefährdungshaftung

Gefährdungshaftung bedeutet, dass der Hundebesitzer verpflichtet ist für alle Schäden, die sein Hund oder er selbst durch sein Verschulden verursacht, zu haften. Aus diesem Grund sollte der Hundebesitzer eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen, da der Besitz eines Hundes bereits eine Gefahr für das nähere Umgebung darstellt. Es empfiehlt sich vor dem Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung die Höhe der Versicherungssumme für jede Art von Schaden festzulegen.

Hundechip

Der Hundechip dient für die eindeutige Identifizierung eines Hundes.
Der Hundechip beinhaltet ein 15-stelliger Code, der mit einem speziellen Lesegerät ausgelesen wird. Die Daten auf dem Chip gibt Auskunft über den Besitzer des Hundes. Diese Daten mit dem Code sind bei der zuständigen Meldestelle hinterlegt und dient dazu entlaufene oder gestohlene Hunde, die gefunden werden, dem tatsächlichen Besitzer zu übergeben.
In Deutschland ist es möglich eigene Hunde im Hunderegister des Deutschen Tierschutzbundes zu registrieren.

Hundechip als Implantat

Der Hundechip dient für die eindeutige Identifizierung eines Hundes.
Der Hundechip beinhaltet ein 15-stelliger Code, der mit einem speziellen Lesegerät ausgelesen wird. Die Daten auf dem Chip gibt Auskunft über den Besitzer des Hundes. Diese Daten mit dem Code sind bei der zuständigen Meldestelle hinterlegt und dient dazu entlaufene oder gestohlene Hunde, die gefunden werden, dem tatsächlichen Besitzer zu übergeben.
In Deutschland ist es möglich eigene Hunde im Hunderegister des Deutschen Tierschutzbundes zu registrieren.

Hundeführerschein

Damit die Hundebesitzer den richtigen Umgang mit ihrem Hund lernen, sollte jeder Hundebesitzer, die zum ersten Mal einen Hund besitzt, der empfohlene Hundeführerschein haben. Hierfür bekommt der Hundebesitzer nach einer erfolgreichen Schulung, die einer theoretischen und praktischen Prüfung beinhaltet, ein Dokument.
Die Verbände, die solche Schulungen anbieten, sind der „Verband für das Deutsche Hundewesen“ (VDH) sowie der „Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater“ (BHV).

Hundgesetz

Hundegesetz begründet alle festgelegten Regelungen, die die gesetzliche Haltung von Hunden, die im Haushalt leben, zusammenfasst. Es gibt Vorschriften im Hundegesetz, die spezielle Vorgaben für besondere Rassen vorsieht, die ein erhöhtes Aggressionspotential besitzen.

Hundgesetz auf Basis der Länder

Jedes Bundesland in Deutschland hat sein eigenes Hundegesetz. Das bedeutet, dass in zwei Bundesländern für dergleichen Sachverhalt unterschiedliche Vorschriften gelten können. Aus diesem Grund sollte man vor einem Umzug in einem anderen Bundesland, gründlich prüfen, welche gesetzliche Bestimmung für Hundehaltung vorliegt.
In Europäische Ausland, gilt spezielles EU-weites Hundegesetz. Hier sollte man auch vor einer Reise diese Vorschriften durchlesen.

Hundesteuer

Steuer ist eine verbindliche Abgabe, die der Gesetzgeber auch für private Hunde in Form von Hundesteuer geltend macht. Die Steuer muss einmal pro Kalenderjahr an den Staat gezahlt werden.
Die Zahlung der Hundesteuer muss mit Ausnahme von einigen Gemeinden überall verbindlich gezahlt werden, wobei unterschiede der Beitragshöhe in den Gemeinden vorliegen. Es ist ratsam vorher sich um die Höhe des Beitrages zu informieren.

Hundesteuer für mehrere Hunde

Für mehrere Hunde im Haushalt muss der Hundebesitzer pro Hundesteuer zahlen. Der zugeordnete Betrag für den zweiten und jeden weiteren Hund erfolgt höher. Für die sogenannten Kampfhunde erheben die Gemeinden höhere Steuern.
Die gewerblich genutzten Hunde sind gesetzlich von der Zahlungspflicht der Hundesteuer befreit.

Hundesteuer im Ausland

Die Hundeversicherung im Inland ist in der Hundehaftpflichtversicherung, die in Deutschland abgeschlossen wird auch für Aufenthalte im europäischen Ausland, ohne zeitliche Begrenzungen gültig. Außerhalb Europa ist die Hundehaftpflichtversicherung in vielen Versicherungstarifen auf ein Jahr festgelegt. Es empfiehlt sich vor dem Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung zu informieren, welche Bestimmungen für Auslandsreisen generell vorgesehen sind.

Hunde Vollkasko

Hunde Vollkasko ist ein Versicherungsangebot und wird aus verschiedenen Arten der Hundeversicherung zusammengesetzt und enthält alle Leistungen die in einer Hundehaftpflichtversicherung vorhanden sind.
Hier hilft unser kostenloser und unverbindlicher Online Vergleich. Mit diesem Tool lässt sich ein Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis feststellen.

Kampfhund

Hunde die im Allgemeinen für gefährlich eingestuft werden, sind als Kampfhund oder als „gefährlicher Hund“ bezeichnet. Die Rasse des Hundes ist maßgebend für die Einstufung in dieser Gruppe.
Manche Hunderassen besitzen aufgrund ihrer Züchtung ein höheres Aggressionspotential als andere Rassen. Wenn ein Hund aus einer anderen Rasse mindestens einmal einen Menschen angreift, wird dieser Rasse auch als gefährlich eingestuft. Solche Tiere sind ein Gefahr für ihr Umfeld. Hunde die in Deutschland in der Kategorie der Kampfhunde eingestuft worden, sind z.B. Bulldoggen, Dobermänner, Rottweiler und Pitbull Terrier.

Hundehaftpflichtversicherung für Kampfhunde

Einige Hundehaftpflichtversicherungen verlangen für gefährliche Hunde deutlich höhere Versicherungsbeiträge. Es wird begründet, dass gefährliche Hunde eher einen Haftpflichtschaden verursachen als harmlose Hunde. Kampfhunde werden von manchen Versicherungsgesellschaften abgelehnt und nicht versichert. Ebenfalls verlangen viele Gemeinden für einen Kampfhund eine höhere Hundesteuer.

Kompetenznachweis

Die Prüfungsordnung für den Kompetenznachweis wurde eigens vom „Berufsfachverband für Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeuten und Tierverhaltenstherapeuten“ (BVFT) erstellt.
Daher ist der Kompetenznachweis eindeutig bedeutsamer als Hundeführerschein und anderen Sachkunde Nachweisen.
Durch ein Kompetenznachweis und die erfolgreiche Absolvierung mehrere Prüfungen, kann der Hundebesitzer eigenes Wissen nachweisen und belegen, dass sein Hund im Alltag keine Gefahr für das Umfeld darstellt.

Kündigungsfrist

Im Versicherungsvertrag wird eine Kündigungsfrist vereinbart. Der Versicherungsnehmer muss bei einer ordentlichen Kündigung des Versicherungsvertrages dieser Frist einhalten. Der Kündigungsfrist wird für einen Jahresvertrag vereinbart mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres. Der Vertrag wird Stillschweigend automatisch auf ein weiteres Jahr verlängert, wenn keine rechtzeitige Kündigung seitens des Versicherungsnehmers erfolgt. Wird der Vertrag für fünf Jahre vereinbart, kann der Vertrag frühestens zum Ende des dritten Versicherungsjahres gekündigt werden. Der Kündigungsfrist liegt hierbei auch drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres. Es können auch 10 Jährige Verträge vereinbart werden, wobei eine ordentliche Kündigung erstmals zum Ende des fünften Versicherungsjahres erfolgen kann und entsprechend der Regelung auch drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres.

Sonderkündigungsrecht

Bei einer Erhöhung der Versicherungsbeiträge kann der Versicherungsnehmer von dem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und seinen Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, es sei denn bei dieser Erhebung keine Erweiterung des Leistungsspektrums erfolgt ist.
Im Schadensfall kann auch eine außerordentliche Kündigung sowohl vom Versicherungsnehmer als auch von Versicherer ohne eine Frist vorgenommen werden.
Außerdem kann der Versicherungsvertrag seitens des Versicherungsnehmers fristlos gekündigt werden, wenn der Hundebesitzer seinem Hund verkauft oder der Hund stirbt.

Leinenzwang

Für Hunde gibt es an bestimmten Orten, z.B. in vielen Fußgängerzonen den Leinenzwang.
Wenn Leinenzwang in der Haftpflichtversicherung vereinbart wird, übernimmt die Haftpflichtversicherung die verursachten Schäden, es sei denn der Hund beim verursachen der Schäden nicht angeleint war.

Leinenzwang für gefährliche Hunde

Für gefährliche Hunde müssen die Besitzer der Kampfhunde den Leinenzwang in dem Haftpflichtversicherungsvertrag akzeptieren.

Leistungen der Hundehaftpflicht

Versicherungsleistungen laut Versicherungsvertrag sind in Hundehaftpflichtversicherung enthalten. Welche Leistungen in einer Haftpflichtversicherung vorhanden sind, bestimmen die Versicherungsgesellschaften selbst. Hier hilft unser kostenloser und unverbindlicher Online Vergleich. Mit diesem Tool lässt sich ein Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis feststellen.

Obligatorische Leistungen in der Hundehaftpflichtversicherung sind zum Beispiel:

– Das führen ohne Leine
– Abdeckung des Fremdhüterrisiko
– Absicherung von Mietsachschäden
– Auslandsschutz im Rahmen der Hundehaftpflichtversicherung

Mietsachschäden

Für Hunde gibt es an bestimmten Orten, z.B. in vielen Fußgängerzonen den Leinenzwang.
Wenn Leinenzwang in der Haftpflichtversicherung vereinbart wird, übernimmt die Haftpflichtversicherung die verursachten Schäden, es sei denn der Hund beim verursachen der Schäden nicht angeleint war.

Leinenzwang für gefährliche Hunde

Für gefährliche Hunde müssen die Besitzer der Kampfhunde den Leinenzwang in dem Haftpflichtversicherungsvertrag akzeptieren.

Leistungen der Hundehaftpflicht

Versicherungsleistungen laut Versicherungsvertrag sind in Hundehaftpflichtversicherung enthalten. Welche Leistungen in einer Haftpflichtversicherung vorhanden sind, bestimmen die Versicherungsgesellschaften selbst. Hier hilft unser kostenloser und unverbindlicher Online Vergleich. Mit diesem Tool lässt sich ein Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis feststellen.

Obligatorische Leistungen in der Hundehaftpflichtversicherung sind zum Beispiel:

– Das führen ohne Leine
– Abdeckung des Fremdhüterrisiko
– Absicherung von Mietsachschäden
– Auslandsschutz im Rahmen der Hundehaftpflichtversicherung

Obliegenheiten

Obliegenheiten sind die Pflichten, die im Versicherungsvertrag vereinbart wurden. Diese Pflichten sollten zusätzlich zu der vereinbarten Zahlungen des Versicherungsbeitrages auch erfüllt werden. Es bestehen auch Obliegenheiten, wie z.B. die Anzeigepflicht, die vor dem Beginn des Versicherungsvertrages eingehalten werden muss.

Personenschaden

Gesetzlich haftet der Hundehalter für jeden Personenschaden, den von seinem Hund verursacht wird. Es empfiehlt sich eine leistungsstarke Hundehaftpflichtversicherung zu finden, die solche Kosten voll oder teilweise übernimmt. Für Hundehaftpflichtversicherungen bestehen keine vom Gesetz vorgeschriebene Mindestdeckungssumme, daher empfiehlt es sich möglichst hohe Deckungssummen, mindestens 3 Millionen Euro mit dem Versicherungsgeber abzuschließen.

Rücktritt seitens des Versicherungsnehmers

Der Versicherungsnehmer kann nach dem Abschluss und Erhalt des Versicherungsvertrages, innerhalb von 14 Tagen, den Vertrag kündigen.

Rücktritt seitens des Versicherten

Der Versicherungsnehmer kann den Versicherungsvertrag fristlos aufheben, wenn der Versicherungsnehmer durch falsche Angaben in vorvertragliche Anzeigepflicht, Vorteile für sich ausgedacht hat.
Der Versicherungsnehmer kann hierbei aber belegen, dass die vorgeworfene Anschuldigung gegenstandslos ist.

Sachkundennachweis

Der Sachkundenachweis belegt, dass der Hundebesitzer den richtigen Umgang mit dem eigenen Hund nachweist. Hundehaltung, Hundeerziehung und die rassenspezifischen Besonderheiten des eigenen Hundes gehören zu der schriftlichen Prüfung des Sachkundenachweises. Die Prüfung erfolgt zum Beispiel durch Tierärzte, Hundetrainern oder anerkannten Sachverständigen.
Viele Bundesländer verlangen für bestimmte Hunderassen der Sachkundenachweis. Für gefährliche Hunde muss der Hundehalter diesen Nachweis besitzen.

Sachschaden

Bei Hundehaltung bedeutet Sachschaden, die Schäden, die der Hund bei einem Dritten verursacht. Laut Versicherungsgesetz, haftet der Hundebesitzer für alle Schäden, die sein Hund verursacht. Aus diesem Grund sollte der Hundebesitzer eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen, damit solche Schäden voll oder Teilweise von der Versicherungsgesellschaft ausgeglichen werden. Alle Schäden, die der Hund am Eigentum des Hundebesitzers und seiner Angehörigen verursacht, trägt der Hundehalter selbst.
Da für Hundehaftpflichtversicherung keine gesetzliche Vorgaben für die Mindestdeckungssumme gibt, sollte für Sachschäden eine Versicherungssumme von mindestens 3 Millionen Euro vereinbart werden.
Hierbei hilft unser kostenloser und unverbindlicher Online Vergleich. Mit diesem Tool lässt sich ein Angebot mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis feststellen.

Schadenersatzanspruch

Wenn der Hund bei Fremde Personen und dessen Eigentum Schäden verursacht, kann der geschädigter seinen Schadenersatzanspruch bei dem Hundehalter geltend machen. Der Hundehalter muss hier die erfolgten Schäden, die durch seinen Hund verursacht wurde, ausgleichen. Da die Verjährung eines Schadensersatzanspruchs bis zu 30 Jahre dauern kann, ist es Empfehlenswert eine leistungsstarke Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Solche Schäden und Ansprüche, werden bis zu einer vertraglich festgelegten Deckungssumme finanziell abgesichert.

Schadenfall

Ein Schadensfall entsteht, wenn der Hund Schäden an fremde Personen oder deren Eigentum verursacht. Dieser Schadenfall ist im Rahmen einer Hundehaftpflichtversicherung versichert.

Schein Verbrecher oder Opfer Darsteller

Bei einem Hundetraining verwendet man einen Opfer Darsteller und man trainiert den Hund, wie er bei bestimmten Situationen einen wirklichen Verbrecher erkennt und gegen ihn vorgehen kann.
Für solche Art von Hundetraining sollte der Hundebesitzer vorher diese Angelegenheit mit seiner Hundehaftpflichtversicherung unbedingt klären.

Schmerzensgeld

Schmerzensgeld wird angefordert, wenn der Hund jemanden auf der Straße angreift und verletzt und dadurch physische und psychische Beschwerden entstehen. Wenn der Hundebesitzer keine Hundehaftpflichtversicherung hat, muss er den geschädigten einen finanziellen Ausgleich als Schmerzensgeld persönlich anbieten. Hier ist es Empfehlenswert eine leistungsstarke Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Solche Schäden und Ansprüche, werden bis zu einer vertraglich festgelegten Deckungssumme finanziell abgesichert.

Selbstbeteiligung

Wenn der Hundehalter beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung eine Selbstbeteiligung der Kosten wählt, die zu einer Reduzierung der Versicherungskosten führt, muss er den festgelegten Betrag bei Schadenfall zahlen. Der Restbetrag wird von der Haftpflichtversicherung ausgeglichen. Eine Selbstbeteiligung ist dann sinnvoll, wenn kostspielige Schäden zu befürchten sind, z.B. beim gefährlichen Hunde. Die Versicherung honoriert beim Abschluss einer Selbstbeteiligung, je nach der Höhe der Selbstbeteiligung, eine günstige Haftpflichtversicherung.

Sondertarife

Viele Versicherungen bieten unter bestimmten Voraussetzungen Sondertarife mit vergünstigten Beiträgen für Hundehaftpflichtversicherung. Diese Ermäßigungen sind z. B. für Hundebesitzer ab 40 Jahren und 60 Jahren bestimmt. Ab 40 Jahren besitzen der Hundebesitzer mehr Erfahrung und Wissen für eine richtige Hundeerziehung und aus diesem Grund sind die Unfallrisiken geringer. Bei 60 Jährigen sind die Hunde laut Statistik seltener in Unfälle und Schadensfälle verwickelt als andere Hundebesitzer. Es gibt weitere Merkmale wie z.B. die Rasse und das Alter des Hundes, die einen Sondertarif zulassen.

Verjährung

Verjährung ist eine gesetzliche Regelung, dass nach einem Schadenfall die Schadenersatzforderungen regelt. Das bedeutet, dass der Schadensverursacher gegenüber den Geschädigten innerhalb eines bestimmten Zeitraumes für Ausgleichszahlungen haftet. Da die Verjährung eines Schadensersatzanspruchs, je nach Schadensfall bis zu 30 Jahre dauern kann, ist es Empfehlenswert eine leistungsstarke Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Solche Schäden und Ansprüche, werden bis zu einer vertraglich festgelegten Deckungssumme finanziell abgesichert.

Vertragsänderung

Vertragsänderung im Rahmen einer Hundehaftpflichtversicherung bedeutet, dass der Vertrag aus bestimmten Gründen geändert wird. Zum Beispiel:

– Kündigung des Vertrages seitens Versicherungsnehmers, wenn neue Versicherungskonditionen seitens des Versicherers festgesetzt werden.
– Kündigung oder Beitragserhöhung des Vertrages seitens Versicherer, wenn festgestellt wird, wenn Versicherungsnehmers bei Abschluss des Vertrages falsche Angaben gemacht hat und hierdurch günstigere Konditionen bekommen hat.
– Modifikation der Vertragskonditionen seitens des Versicherers und auch Umfangsänderung der Vertragsleistungen seitens des Versicherungsnehmers..

Welpen

Für Welpen besteht in der Hundehaftpflichtversicherung ein Haftpflichtschutz über Mutterhund. Die Hundehaftpflichtversicherungen unterscheiden bei einer Haftpflicht für Welpen in ihren Tarifen. Deshalb sollte der Hundebesitzer sich bei der Versicherung informieren, wie lange die Welpe mitversichert ist, bis eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird.

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Stand.04.2016

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