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Wasserschaden – zahlt die Hausratversicherung?

Ein Wasserschaden ist wohl der Albtraum für jede Wohnung oder jedes Haus. Schnell kann es gehen: es genügt ein verstopftes oder defektes Rohr und schon ist das Wasser nicht mehr aufzuhalten. Es bahnt sich seinen Weg in die kleinsten und äußersten Ritzen sowie Ecken, wobei Böden, Wände und Einrichtungen zerstört werden, sodass die eigenen vier Wände nicht mehr bewohnbar sind.

Da ist es zu empfehlen und lohnenswert, bereits im Vorfeld eine Versicherung abgeschlossen zu haben. In der Regel haftet für die Hausratversicherung bei Wasserschäden, doch was wird unter welchen Umständen überhaupt gezahlt? Dieser Frage wird im Folgenden auf den Grund gegangen.

WANN WIRD DIE HAUSRATVERSICHERUNG BEI EINEM WASSERSCHADEN AKTIV


Schnell erklären lässt sich, wann die Hausratversicherung und wann die Haftpflichtversicherung für einen Schaden aufkommt. Verursacht zum Beispiel ein Wohnungsinhaber einen Wasserschaden, welcher sich lediglich in seinen eigenen Räumlichkeiten bemerkbar macht, so ist die Hausratversicherung für eine mögliche Regulierung von Schäden verantwortlich. Werden durch den Wasserschaden jedoch auch noch andere Mietparteien in Mitleidenschaft gezogen, so kommt die Haftpflichtversicherung zum Tragen.


EINEN SCHADEN SO GERING WIE NUR MÖGLICH HALTEN


Die Unterhaltskosten für ein Auto bestehen nicht nur aus Treibstoff, sondern vielmehr auch auf regelmäßige Wartung. Also sollten diese Unterhaltskosten für das Auto schon mit einkalkuliert werden. Ebenso wichtig sind selbstverständlich die Reifen, also für den Sommer und Winter. Diese sollten ebenfalls in der Werkstatt aufgezogen und ausgewuchtet werden.

Dabei sollte jeder an der Versicherung sparen, was dann alleine schon durch einen Vergleich möglich ist. Doch auch bei den Unterhaltskosten für das Auto kann gespart werden, indem ein Vergleich gemacht wird. Hier bietet sich zum Beispiel der ADAC an, denn dieser hat auch gleichzeitig die durchschnittlichen Unterhaltskosten Auto ausgerechnet. Natürlich hängen diese auch vom Alter des Autos ab, denn umso älter desto teurer in der Unterhaltung. Somit kann genauso wie an der Versicherung sparen, hier schon ein Vergleich gemacht werden.

Denn häufig fressen die Folgekosten so manche Reserve auf. Die regelmäßige Wartung ist wichtig, gerade auch, wenn der Wagen geleast wurde. Denn nach Ablauf des Vertrages wird das Auto vom Händler, genau unter die Lupe genommen. Sollte das Auto nicht in einem einwandfreien Zustand sein, dann wird dieses auf Kosten des Fahrers repariert. Der Wagen verbleibt beim Leasing immer beim Händler, ist also während der gesamten Laufzeit immer dessen Eigentum.


WELCHE SCHÄDEN ÜBERNIMMT DIE HAUSRATVERSICHERUNG


Steht durch einen Wasserschaden die gesamte Wohnung unter Wasser, so muss eine Trocknungsfirma beauftragt werden, welche das Gebäude von der Feuchtigkeit befreit und so eventuell Möbel vor der Entsorgung retten könnte. Des Weiteren wird auf diese Weise die Entstehung von Hausschwamm oder Schimmel bekämpft, die wiederum bei Entstehung zu Gesundheitsbeeinträchtigungen führen können.

Ist die Wohnung so stark beeinträchtigt, dass ein Bewohnen unter widrigen Umständen zwar möglich, aber kaum akzeptabel ist, so kann eine Mietminderung veranlasst werden. Hierfür müssen jedoch der Mietvertrag sowie eine Fotodokumentation der Lage in der Wohnung vorgelegt werden. Diese Fotos müssen die Schäden, die das Wohnen so beeinträchtigen, genau dokumentieren.

Tipps für Wasserschaden nach Unwetter, Hochwasser, Überflutung und Überschwemmung – Quelle: Youtube | Schadenengel

Ist ein Bewohnen der Wohnung nach einem Wasserschaden absolut unzumutbar, so kann durchaus auch eine Ersatzunterkunft, wie eine andere Wohnung oder ein Hotelzimmer durch die Versicherung übernommen werden. Auch hier ist eine ausgiebige Fotodokumentation aller Schäden und Gesamtumstände sowie ein Mietvertrag der Ersatzwohnung oder eine Hotelrechnung von Nöten. Wer selbst das Wasser und die Feuchtigkeit entfernt, der kann sich die geleisteten Arbeitsstunden ebenfalls auszahlen lassen.


WAS IST BEI EINEM WASSERSCHADEN ZU TUN?


Ist es zu einem Wasserschaden gekommen und es wurde alles Mögliche getan, um die Schäden so gering wie nur möglich zu halten, so beginnt die Phase der Regulierung. Um die Hausratversicherung auf seiner Seite zu wissen, muss der Schaden unverzüglich an die Versicherung gemeldet werden. Der entstandene Schaden sollte nach Möglichkeit völlig unverändert gelassen werden, damit sich ein Vertreter der Versicherung ein eigenes Bild des Schadenfeldes machen kann.

In diesem Zustand sollte dann auch eine eigene Fotodokumentation erfolgen, um nachweislich die Schäden belegen zu können. Sämtliche Fotos sowie Kostenvoranschläge für etwaige Maßnahmen müssen in jedem Fall der Versicherung für eine angestrebte Regulierung der Schäden vorgelegt werden. Gleiches gilt bei eventuellen Folgeschäden, welche bei einem Wasserschaden keine Seltenheit darstellen. Auch hier muss der Versicherung umgehend Meldung gemacht und Bilder sowie Kostenvoranschläge mitgeteilt werden.

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Hausratversicherung – Quelle: GDV


WANN GREIFT BEIM WASSERSCHADEN DIE HAFTPFLICHT UND WANN DIE HAUSRATVERSICHERUNG?


Komm es durch einen Wasserschaden lediglich zu Beschädigungen in den eigenen vier Wänden, so ist die Hausratversicherung für die Regulierung zuständig. Zieht der Wasserschaden jedoch weitere Mietparteien mit ein, wodurch es ebenfalls zu Schäden kommt, so wird die Haftpflichtversicherung aktiv.

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Elementarschäden versichern – Quelle: GDV

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