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Krankenversicherung für Studenten

Studenten stehen oft vor der Herausforderung, bei der Aufnahme eines Jobs oder beim Erreichen einer Altersgrenze eine Krankenversicherung auszuwählen. Die Krankenversicherung für Studenten ist hierbei eine günstige Variante für Studenten. Erfahren Sie hier mehr über die 5 größten Fallen für Studierende!

Inhalt

 

  1. Wie finanzierst Du dein Studium? – Einfluss auf die Krankenversicherung
  2. 1. Krankenversicherung für Studenten – Nebenjobs
  3. 2. Krankenversicherung für Studenten – Entscheidung über private oder gesetzliche Krankenversicherung
  4. 3. Krankenversicherung für Studenten – Beihilfeansprüche
  5. 4. Krankenversicherung für Studenten – Altersgrenze in der gesetzlichen Familienversicherung
  6. 5. Krankenversicherung für Studenten – Ende der ermäßigten gesetzlichen Krankenversicherung

Wie finanzierst Du dein Studium? – Einfluss auf die Krankenversicherung

Finanzierung Studium

Laut einer Studie von Statista finanzieren sich über 56% der Studenten Ihr Studium mit eigener Arbeit neben der Uni. Für viele Studenten stellt sich die Frage, wie sie sich krankenversichern können bzw. müssen. Eine gute und günstige Möglichkeit für Studierende ist die Krankenversicherung für Studenten. Erfahren Sie hier, was die 5 größten Fallen bei der Wahl der Krankenversicherung für Studenten sind.

1. Krankenversicherung für Studenten – Nebenjobs

Für Studierende unter 25 Lebensjahren stellen Nebenjobs bezüglich der Krankenversicherung für Studenten ein wichtiges und zu beachtendes Thema dar. Wenn monatlich über 395 Euro als Nebeneinkünfte oder 450 Euro für eine geringfügige Beschäftigung erzielt werden, so fällt man als Student aus der gesetzlichen Familienversicherung heraus. Das bedeutet, dass aufgrund des Verdienstes aus dem Nebenjob zusätzlich eine eigene Krankenversicherung abgeschlossen werden muss. Dafür werden für den Studierenden schnell Mal 81,90 Euro im Monat fällig.

Tipp: Lassen Sie vor Annahme eines Nebenjobs im Voraus Ihre Gehaltsoptionen und die daraus resultierenden Folgen prüfen!

2. Krankenversicherung für Studenten – Entscheidung über private oder gesetzliche Krankenversicherung

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Manch einer muss die Entscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung bereits zu Beginn des Studiums treffen. Dies gilt vor allem, wenn Sie zuvor privat oder nach ausländischem Recht versichert waren. Hier ist dringend abzuwägen: Die private Versicherung ist zwar zeitweise für Beihilfeberechtigte günstiger, aber Sie sollten dennoch langfristig planen. 

In der gesetzlichen studentischen Versicherung (KVdS) sind Sie zu einem ermäßigten Beitrag bis zum 30. Lebensjahr bzw. 14. Fachsemester günstig versichert. Zudem haben Sie eine Versicherungskarte, über die alle notwendigen Behandlungen abgerechnet werden.

Bei einer privaten Versicherung muss unter anderem die Rechnung eines Arztes im Vorfeld selbst beglichen werden und es dauert einige Zeit, bis die Kosten erstattet werden. Diese Gefahr besteht bei der gesetzlichen studentischen Versicherung nicht.

Tipp: Überlegen Sie sich Ihre Wahl sehr gut,  denn Ihre Entscheidung ist für die gesamte Dauer des Studiums bindend. Finden Sie Ihren passenden Berater zur Wahl Ihrer Krankenversicherung auf https://www.myfeelix.de/gratis-finanz-app/.

3. Krankenversicherung für Studenten – Beihilfeansprüche

Der Anspruch auf Beihilfe zur privaten Krankenversicherung für Studenten ist in der Regel an den Kindergeldanspruch gekoppelt, d.h. Ihre Eltern erhalten für Sie auch nur bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs entsprechende Beihilfe. Wehr- und Ersatzdienste verlängern zwar diese Zeiten, danach müssen Sie sich jedoch zu 100 Prozent in der privaten Krankenversicherung absichern und das wird deutlich teurer. Die Beiträge liegen nämlich sehr häufig über den Beiträgen für Studierende in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Tipp: Eine genaue Betrachtung der Bedürfnisse unter Einbeziehung von Überlegungen zur Regelstudienzeit, zu Urlaubs- sowie Auslandssemestern und Familienplanung ist wichtig. Die Entscheidung sollte auf Grundlage aller Pläne während der gesamten Studiendauer getroffen werden.

4. Krankenversicherung für Studenten – Altersgrenze in der gesetzlichen Familienversicherung

In der Regel endet Ihre gesetzliche kostenfreie Familienversicherung über Ihre Eltern mit der Vollendung des 25. Lebensjahres. Deshalb sollten sich Studierende rechtzeitig um eine anschließende Versicherungsform kümmern.  Zum einen kann die Familienversicherung möglicherweise kostenfrei verlängert werden. Dies ist durch einen ab 2011 geleisteten freiwilligen Wehrdienst oder durch einen Freiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz möglich. Zum anderen lohnt sich ein Vergleich der potentiellen neuen Krankenkassen immer, da viele Kassen zusätzliche Bonus- und Ersparnismöglichkeiten anbieten. Es ist empfehlenswert, frühzeitig nach einer Krankenversicherung für Studenten Ausschau zu halten. Mit Hilfe der feelix Finanz App finden Sie Ihren persönlichen Berater, der Ihnen durch einen Vertragscheck die für Sie beste Krankenversicherung für Studenten heraussucht.

Tipp: Vergleichen Sie Kassen und prüfen Sie, ob eine individuelle Verlängerung Ihrer Familienversicherung möglich ist! Unter Umständen können Sie somit bares Geld sparen.

5. Krankenversicherung für Studenten – Ende der ermäßigten gesetzlichen Krankenversicherung

Grundsätzlich endet die günstige gesetzliche Krankenversicherung für Studenten mit dem 30. Lebensjahr bzw. 14. Fachsemester. Gerade für Studierende, bei denen sich das Ende des Studiums herauszögert, ist das sehr ärgerlich. Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen eine Verlängerung der günstigen Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung möglich ist! Ihre Krankenkasse prüft das jedoch nicht von sich aus, sondern nur, wenn von Ihnen ein Antrag dazu gestellt wird. Die Prüfung lohnt sich vor allem dann, wenn folgende Gründe die Überschreitung der Altersgrenze oder Fachsemesteranzahl rechtfertigen würden:  familiäre sowie persönliche Faktoren (etwa die Geburt eines Kindes), der Erwerb der Zugangsvoraussetzung in einer Ausbildungsstätte des zweiten Bildungsweges oder spezielle Ausbildungsarten.

 

Sie kennen dass, jobben neben dem Studium und dafür auch noch Beiträge zahlen? Verschaffen Sie sich einen Überblick wie hoch Ihre Beiträge sind und ob Sie weiterhin von den günstigen Studierendentarif profitieren können. Denn Ihre wöchentliche Stundenzahl kann direkte Auswirkung auf Ihren Studentenstatus haben. Bei zu vielen wöchentlichen Stunden, kann es passieren, dass Sie als Angestellter zählen und dann deutlich höherer Beiträge selbst tragen müssen. Dann zahlen Sie statts Rentenversicherung noch Arbeitslosenversicherungsbeitrag und noch prozentual Kranken und Pflegeversicherung und der festgesetzte Studentenbeitrag entfällt.

 

Tipp: Vergleichen Sie Krankenkassen und lassen Sie eine Verlängerung Ihrer bestehenden Versicherung von der aktuellen Krankenkasse prüfen! Das kostet Sie nichts und kann viel Geld einsparen!

 

Quellenverzeichnis

  • SGB V, insbesondere §10 SGB V § 5 SGB V
  • Barmer GEK – www. barmer-gek.de

 

Autor

Frank Stengl – Support Manager

Frank Stengl ist für den feelix Support der feelix GmbH zuständig. Bei Fragen und Problemen steht Ihnen Frank Stengl zur Verfügung.

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