Seite auswählen

Warum sich ein Unfallschutz lohnt!

Privater Unfallschutz unterstützt Sie bei den finanziellen Auswirkungen eines Unfalls, der zur Schädigung Ihrer Gesundheit bis hin zur Invalidität führt und der über die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgedeckt ist.

Wann lohnt sich eine Unfallversicherung – Unfallschutz?

Die Versicherung bezahlt üblicherweise mit einer Einmalzahlung oder einer Unfallrente, die sich aus dem Grad der Invalidität nach Unfall errechnet. Im Versicherungsvertrag sind die Summen für körperliche Invaliditätsbereiche geregelt. Verlieren Sie beispielsweise eine Hand oder ein Auge durch Unfall kann es sich um eine Geldzahlung von 50 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme handeln.

Im Todesfall nach Unfall erhält die Familie oder ein anderer in der Police angegebener Begünstigter die Auszahlung der Versicherung. Mit einem Unfallschutz können sie also sowohl sich selbst als auch Ihre Familie absichern. Bei Krankheit greift der Unfallschutz allerdings nicht. Versicherungen zahlen auch nicht, wenn Alkohol im Spiel war. Gefährlicher Sport wie Paragliding, Fallschirmspringen oder Bungee jumping sind ebenfalls nicht abgedeckt.


Für wen lohnt sich eine Unfallversicherung

Privater Unfallschutz ist für jeden zu empfehlen. Denn die gesetzliche Unfallversicherung gilt nur rund um die Arbeitsstätte einschließlich direktem Hin- und Rückweg. Umwege für private Besorgungen sind schon nicht mehr berücksichtigt.

Oder stellen Sie sich vor, Ihr Kind gerät mit 6 Jahren in einen Fahrrad- oder Autounfall und ist daraufhin behindert. Die Behinderung beeinträchtigt tägliche Verrichtungen und schränkt berufliche Möglichkeiten ein. Oder Sie sind Auszubildender, Student, Hausfrau, Unternehmer oder Freiberufler und können damit auf keine berufliche oder gesetzliche Versicherung zurückgreifen. Für diese Zielgruppen empfehle ich einen Unfallschutz.

Unfallversicherung erklärt – Quelle: Youtube

Im übrigen steht nur den vor 1961 Geborenen eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente zu. Wenn Sie jünger als 55 Jahre sind, gewährt Ihnen der Staat lediglich eine Erwerbsminderungsrente. Und diese erhalten Sie auch nur, wenn Sie nachweislich weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können, egal welche Ausbildung Sie haben. Voraussetzung für den Anspruch ist außerdem, dass Sie Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung abgeführt haben. Vom Umfang der Abgaben hängt die Höhe der Erwerbsminderungsrente ab. Wenn Sie bereits Vorerkrankungen haben oder einen Beruf ausüben, der als riskant gilt, wird eine Berufsunfähigkeits-Versicherung nahezu unerschwinglich. Auch hier hilft privater Unfallschutz.


Was sollte eine Unfallversicherung abdecken?

unfallschutz

Unfallschutz – Quelle: GDV

Als Versicherungsnehmer von privatem Unfallschutz erhalten Sie im Versicherungsfall entweder eine Einmalzahlung und/oder laufende Beträge wie eine Unfallrente. Sie sind für Unfälle weltweit versichert und das 24 Stunden am Tag. Für welche Unfallfolgen Sie Geld bekommen regelt jede Versicherung anders. Ich empfehle eine Police, die auch folgende Fälle beinhaltet:
Tod durch Unfall, Bergungskosten, Sofortleistungen bei schweren Verletzungen, Leistungen bei Knochenbrüchen, Verrenken von Gliedmaßen, Wirbelsäule und Gelenken, Risse in Muskeln, Sehnen, Kapseln und Bändern. Kosmetische Operationen, Kurkostenbeihilfe und Krankenhaustagegeld sollte außerdem versichert sein. Wenn Sie häufig Bus oder Bahn fahren sollte auch die sogenannte Ökoleistung beinhaltet sein. Es gibt Versicherungen, die auch bei der Organisation medizinischer Behandlungen und anschließender Rehabilitation helfen.

Üben Sie Tauchen als Hobby aus können Sie auch tauchtypische Erkrankungen wie die Caissonkrankheit versichern, so dass diese einem Unfall gleichgestellt wird. Gibt es in Ihrer Familie erhöhtes Herzinfarkt- oder Krebsrisiko sollten Sie das ebenfalls versichern. Das erstmalige Auftreten wird dann als Unfall definiert und Ihr Versicherungsfall tritt ein. Wenn Sie Kinder haben macht es Sinn, dass Sie den Kinderinvaliditätsschutz in den Versicherungsumfang mit aufnehmen. Unfallschutz kann außerdem für Verkehrsinsassen, Boots-Insassen und Reiseunfall abgeschlossen werden.

Achten Sie übrigens auf die angegebenen Unfall-Meldefristen. Die können von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich sein.


Wie hoch sind die Kosten

Unfallschutz kostet jährlich mindestens 90 Euro, wenn ein geringes Berufsrisiko vorliegt. Bei einem hohen Berufsrisiko fällen Jahresbeträge von mindestens 150 Euro an. Der Versicherungsbetrag sollte mindestens 200.000 Euro betragen, damit sich eine prozentuale Auszahlung je nach Körperteil rentiert. Über die Vereinbarung einer Progression für einen höheren Invaliditätsgrad können Sie im Fall einer Teilinvalidität höhere Auszahlungsbeträge abschöpfen. Von Policen mit Prämienrückzahlungen rate ich allerdings ab: die Verzinsung lohnt sich nicht.

feelix GmbH hat 4,17 von 5 Sterne | 152 Bewertungen auf ProvenExpert.com