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Einbaumöbel / -küchen

Mitversichert sind Einbaumöbel / -küchen, die nicht serienmäßig produziert, sondern individuell für das Gebäude raumspezifisch geplant und gefertigt sind.

Ein eigenes Heim bedeutet auch meist eine neue Einrichtung. Insbesondere die Küche wird in der Regel individuell an den Raum geplant und angefertigt. Da die Küche raumspezifisch angepasst ist, bildet es einen Teil des Gebäudes. Daher ist es wichtig, dass die Versicherer die Einbauküche / -möbel als Bestand des Wohngebäudes verankert.

Grundstückbestandteile

Grundstücksbestandteile sind:

• Klingel- und Briefkastenanlagen
• Müllboxen
• Terrassen
• Carports
• Geräteschuppen
• Gewächs- und Gartenhäuser
• Grundsstückeinfriedungen (auch Hecken
• Hof- und Gehwegbefestigungen
• Hundezwinger/-hütten
• Masten und Freileitungen
• Wege- und Gartenbeleuchtungen
• Schutz- und Trennwände
• Überdachungen
• Pergolen
• sowie freistehende Antennenanlagen

Höchstentschädigung bis mindestens 1% der Versicherungssumme 1914

Viele Versicherer beten schon einige Positionen automatisch mit an. Hier ist neben der Aufzählung der versicherten Risiken darauf zu achten bis zu welchen Summen diese Schäden mitversichert sind.

Beispiel:

Feuerschaden an dem hochwertigen Pflaster. Die neue Hofbefestigung wird durch den Versicherer übernommen.

versicherte Kosten

Mitversichert sind Aufräumungs-, Abbruch-, Bewegungs- und Schutzkosten inkl. Verpflegungskosten für Helfer. Entschädigung erfolgt bis max. in Höhe der Versicherungssumme

In der Wohngebäudeversicherung sind unterschiedliche Kosten versichert. Hierunter sind zu verstehen, u.a. Aufräumungs-, Abbruch-, Bewegungs- und Schutzkosten.

Aufräumungskosten: Aufwendungen für das Aufräumen der Schadenstätte, das Abfahren des Schutts und für das Ablagern oder Vernichten nach einem Versicherungsfall

Abbruchkosten: Aufwendungen für das Abbrechen stehen gebliebener versicherter Gebäudefragmente und Einrichtungssteile, für den Abtransport des Schutts und für dessen Ablagern, Entsorgen oder Vernichten.

Bewegungs- und Schutzkosten: Zur Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung zu Schaden gekommener versicherter Sachen müssen andere (auch unversicherte) Sachen bewegt, verändert oder geschützt werden.

Die Höhe der versicherten Kosten sollte nicht eingeschränkt sein, sondern eine Entschädigung bis zur Höhe der Versicherungssumme erfolgen.

Dekontaminationsschäden

Der Versicherer ersetzt die notwendigen Kosten, die aufgrund behördlicher Auflagen entstanden sind.

Dekontaminationskosten fallen nicht unter die üblichen versicherten Kosten in einer Wohngebäudeversicherung.
Eine Kontamination ist gegeben, wenn Sachen ins Erdreich gelangen und sich hiermit vermischen. Eine Dekontamination bedeutet, den ursprünglichen Zustand des Erdreiches wieder herzustellen. Hierfür ist eine Trennung der Giftstoffe oder Austausch des Erdreiches notwendig. Die Dekontaminationskosten sollten von der Wohngebäudeversicherung übernommen werden.

Beispiel:

Bei einem Brand kommt es zur Kontamination des Erdreiches durch Löschwasser, das mit Schadstoffen belastet ist

Mehrkosten infolge behördlicher Auflagen

Ersetzt werden die notwendigen Mehrkosten infolge behördlicher Auflagen auf der Grundlage bereits vor Eintritt des Versicherungsfalles erlassener Gesetze und Verordnungen.

Das Haus wurde beschädigt oder komplett zerstört. Zwischenzeitlich haben sich die behördlichen Auflagen verändert, die bei der Wiederherstellung des Wohngebäudes beachten werden müssen. Hierdurch entstehen Mehrkosten. Diese zusätzlichen Auflagen haben weder der Versicherer, noch der Versicherungsnehmer zu verantworten und können hierauf Einfluss nehmen. In vielen Fällen übernimmt der Versicherer die Mehrkosten durch behördliche Auflagen. In der Regel ist die Entschädigungshöhe begrenzt. Nach unserer Ansicht sollte eine Entschädigungsgrenze von 20% der Versicherungssumme 1914 gelten.

Beispiel:

Der bei dem ursprünglichen Bau verwendete Baustoff darf nach den aktuellen Bauvorschriften nicht mehr verwendet werden. Der neue Baustoff ist teurer, wodurch Mehrkosten entstehen.

Wiederherstellungsbeschränkungen

Darf die Wiederherstellung der versicherten, vom Schaden betroffenen Sachen aufgrund behördlicher Wiederherstellungsbeschränkungen nur an anderer Stelle erfolgen, so sind dadurch entstehende Mehrkosten nur in dem Umfang zu ersetzen, in dem sie auch bei Wiederherstellung an bisheriger Stelle entstanden wären.

Wenn das Haus durch einen versicherten Schaden komplett zerstört wurde, wird es in der Regel in gleicher Art und Weise auf dem Grundstück wiederhergestellt. Jedoch kann es vorkommen, dass aufgrund von behördlichen Wiederherstellungsbeschränkungen der Aufbau nur an einer anderen Stelle erfolgen kann. Daher sollte die Mitversicherung dieser Kosten auf keinen Fall fehlen. Es kann erhebliche Kostenpotentiale auslösen, gerade bei Schäden an älteren Bauwerken.

Preissteigerung nach Schadenfall

Erhöhungen des Schadenaufwands durch Mehrkosten infolge Preissteigerungen sind mitversichert. Ersetzt werden bis zu der hierfür vereinbarten Versicherungssumme die tatsächlich entstandenen Mehrkosten durch Preissteigerungen zwischen dem Eintritt des Versicherungsfalles und der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung.

Wenn das Haus durch einen versicherten Schaden komplett zerstört wurde, wird es in der Regel in gleicher Art und Weise auf dem Grundstück wiederhergestellt. Seit dem ursprünglichen Hausbau können sich zwischenzeitlich die Preise für die Baustoffe verändert haben. Hier könnten unter Umständen erhebliche Mehrkosten entstehen. Durch den Einschluss Mehrkosten infolge Preissteigerungen werden die zusätzlichen Kosten durch den Versicherer übernommen. In der Regel bieten fast alle Gesellschaften diesen Einschluss an. Zu beachten sind hier die Höchstgrenzen der Übernahmekosten.

Technologiefortschritt

Ersetzt werden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten für die Wiederbeschaffung und Wiederherstellung, wenn die versicherten und vom Schaden betroffenen Sachen in derselben Art und Güte infolge von Technologiefortschritt nicht verfügbar sind.

Die heutige Zeit ist schnelllebig, insbesondere in der technischen Entwicklung. Was heute „Top“ ist, kann morgen schon „üblich“ sein. Bei der Regulierung eines Leistungsfalls berücksichtigt der Versicherer den Technologiefortschritt nicht. Doch kann dies ein wesentlicher Faktor sein, bei der Wiederherstellung des Wohngebäudes bzw. vom Schaden betroffener Sachen.
Daher sollten nach unserer Ansicht die Mehrkosten durch Technologiefortschritt vom Versicherer übernommen werden.

Mietausfall im Schadenfall

Der Mietausfall oder Mietwert wird für private und gewerbliche Räume bis 24 Monate ersetzt.

Wenn die Bewohnbarkeit einer Wohnung durch einen Schadensfall unzumutbar ist, kann der Mieter die Mietzahlung einstellen. Es entsteht ein Mietverlust für den Vermieter / Gebäudebesitzer. Der Versicherer übernimmt den tatsächlichen Mietausfall, d.h. der monatliche Mietzins inkl. Mietnebenkosten.

Der Mietausfall wird bei vermieteten und selbstgenutzten Wohnräumen selbstgenutzten Wohnräumen wird der ortsübliche Mietwert ersetzt.

In den Versicherungsbedingungen ist oftmals eine Einschränkung bis 12 Monate verankert. Nach unserer Ansicht sollte die Übernahme des Mietausfalles bis 24 Monate gelten.

Beispiel:

Aufgrund eines Brandes ist die Wohnung unbewohnbar. Der Vermieter kann einen Antrag auf Übernahmeder ausstehenden Mietzahlungen beim Wohngebäudeversicherer einreichen.

Sachverständigenkosten

Kostenübernahme der Sachverständigenkosten ab einer Schadenhöhe von 10.000,- € im Versicherungsfall.

Ein Schadensfall ist eingetreten. Die Kosten zur Wiederherstellung sind enorm hoch. Es soll ein Sachverständiger herangezogen werden, der den Schaden begutachtet und die konkrete Schadenshöhe benennt.
Gemäß den Versicherungsbedingungen können der Versicherer und der Versicherungsnehmer einen Sachverständigen einschalten. Sofern keine Vereinbarung vorliegt, trägt jede Partei die Kosten zur Hälfte. Die Kosten eines Sachverständigen bilden zusätzliche Kosten für den Versicherungsnehmer.

Deshalb sind wir der Ansicht, dass ab einer Schadenhöhe von 10.000 Euro die Sachverständigenkosten von dem Versicherer getragen werden. Nur wenige Versicherer bieten dies an, in der Regel sogar erst ab einer Schadenhöhe von 25.000 Euro.

Nutzwärmeschäden

Es wird auch Ersatz bis zur Höhe der Versicherungssumme für Brandschäden geleistet, die an den versicherten Sachen dadurch entstehen, dass sie einem Nutzfeuer oder der Wärme zur Bearbeitung oder sonstigen Zwecken ausgesetzt waren.

Nutzwärmeschäden sind Brandschäden, die an versicherten Sachen durch Aussetzung an einem Nutzfeuer oder Nutzwärme verursacht worden sind. Hierzu zählen beispielsweise Öfen, Mikrowellen und Bügeleisen, die bewusst der Wärme ausgesetzt werden.

Beispiel:

Der Schornstein entzündet sich, weil Rußablagerungen auf Grund eines Nutzfeuers sich entzünden und dadurch einen Dachstuhlbrand auslösen. Der Schornstein ist dem Nutzfeuer bzw. –wärme ausgesetzt. Dank Einschluss von Nutzwärmeschäden in der Wohngebäudeversicherung ist der Schaden am Dachstuhl versichert.

Aufräumkosten und Wiederaufforstung

Übernahme der Aufräumkosten für Bäume und Wiederaufforstung bis zu einer Schadenhöhe € 10.000,-

Die Wohngebäudeversicherung leistet Ersatz für Aufräumungskosten nach einem Schadenfall. Diese beziehen sich allerdings nur auf versicherte Sachen. Die gärtnerische Anlage mit den Bäumen und Sträuchern fällt nicht darunter.

Daher sollten Aufräumungskosten für Bäume und Versicherungsschutz eingeschlossen sein.

Beispiel:

In der Nacht war ein starker Sturm. Am nächsten Tag entdeckt Herr Meier, dass die Baume in seinem Garten durch den Sturm umgeworfen worden. Beim Sturz hat der Baum den Balkon eingerissen. Die Kosten für den Abtransport des Balkonschutts und das Zersägen und Beseitigen des Baumes ist versichert.
Auch das Einsetzen eines neuen Baums wird veranlasst.

Rauch und Ruß

Entstandene Schäden am Wohngebäude durch Rauch und Russ sind ohne Selbstbehalt bis zur Höhe der Versicherungssumme versichert.

Schäden durch Rauch und Ruß entstehen durch die Fehlfunktion einer Verbrennungseinrichtung oder Feuerstelle innerhalb der Versicherungsräume. Solche Schäden lassen einen entstandenen Schaden durch Feuer noch größer werden. Der bei einem Brand entstandene Rauch bleibt nicht am Schadensort, sondern zieht sich durch das ganze Haus. Dies hat zur Folge, dass andere im Haus befindlichen Gegenstände beeinträchtigt werden können.

Implosion und Verpuffung

Entstandene Schäden durch Implosion und Verpuffung sind versichert.

Implosion ist eine plötzliche Zerstörung eines Hohlkörpers durch äußeren Überdruck infolge eines inneren Unterdruckes.

Verpuffung ist eine selbstständige Flammenausbreitung in explosionsfähiger Atmosphäre oder in einem Explosivstoff mit Geschwindigkeiten unterhalb der Schallgeschwindigkeit

Anprall von Flugkörpern und deren Teile

Schäden durch Anprall von Flugkörpern und deren Teile, ob bemannt oder unbemannt, sind versichert.

Im Versicherungsschutz enthalten sind Schäden am Wohngebäude, die durch den Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Bauteile oder Frachtgüter verursacht worden sind. Ein Flugkörper gilt als bemannt, wenn bei Eintritt der Schadenursache Menschen an Bord befunden haben. Unbemannte Flugkörper sind z.B. Modellflieger, Wetterballone. In der Regel sind unbemannte Flugkörper nicht versichert. Wir sind der Meinung, dass bemannte und unbemannte Flugkörper und deren Teile in den Versicherungsbedingungen verankert sein sollten.

Anprall fremder Fahrzeuge

Mitversichert ist die Zerstörung oder Beschädigung der versicherten Sachen durch den Anprall fremder Fahrzeuge (z.B. Kraft- und Schienenfahrzeuge) bis zur Höhe der Versicherungssumme

Nicht nur Flugkörper (z.B. Flugabsturz) können das Wohngebäude beschädigen oder zerstören. Auch Landfahrzeuge können einen Schaden verursachen. Deswegen sollten Schäden durch den Anprall fremder Fahrzeuge, wie z.B. Kraft- und Schienenfahrzeuge, ebenfalls im Versicherungsschutz enthalten sein.

Beispiele:

– Ein Zug entgleist und prallt gegen das Haus.

Ein Autofahrer hat sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und prallt gegen das nächste Haus.

Überspannungsschäden

• Kurzschluss- und Überspannungsschäden, die an elektrischen Einrichtungen entstanden sind, obwohl ein Blitz nicht unmittelbar auf versicherte Sachen aufgetroffen ist, sind gleichwohl in Höhe der Versicherungssumme mitversichert.

Bei jedem Gewitter suchen sich die Blitze ein Ziel. Kommt es zu einem direkten Blitzeinschlag oder bei einem Nachbarn, ist ein Schaden quasi vorprogrammiert. Auch Blitzeinschläge innerhalb von 3km können Überspannungen an den elektrischen Geräten hervorrufen. Weitere Ursachen, wodurch eine Überspannung hervorgerufen werden kann, sind elektrostatische Aufladungen oder ein technischer Defekt.
Die heutigen Haus- und Kommunikationsgeräte reagieren sehr empfindlich auf kleinste Überspannungen.Spannungsimpulse entstehen zum einen durch Schalthandlungen im Stromnetz als auch durch das Einschalten elektrischer Hausgeräte in der eigenen Elektroanlage.

In der Regel sind Schäden durch einen unmittelbaren Blitzschlag auf eine versicherte Sache zwar mitversichert. Doch sind Schäden an elektrischen Einrichtungen, die durch Überspannung oder Kurzschluss herbeigeführt wurden, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Hierbei handelt es sich jedoch um die häufigste Schadenursache.
Nach unserer Ansicht sollten unbedingt Kurzschluss- und Überspannungsschäden bis zur Höhe der Versicherungssumme mitversichert sein.

Gebäudebeschädigungen nach Einbruch / Diebstahl

Gebäudebeschädigungen nach Einbruch durch unbefugte Dritte an Fenster, Türen, Schlössern, Rollläden und Schutzgitter sind ohne Selbstbehalt versichert.

Man kommt nach Hause und bekommt einen Schreck. Es wurde eingebrochen. Doch Einbrecher sind häufig nicht vorsichtig, sondern hinterlassen ihre gewalttätigen Spuren. Das Gebäude wurde beschädigt. Um die Beschädigungen am Gebäude kümmert sich die Wohngebäudeversicherung, sofern ein Einschluss besteht.

Beispiele:

– Die Einbrecher hebeln die Hauseingangstür auf.

– Die Fenster werden zerbrochen, um in das Haus zu gelangen.

Graffiti und Vandalismusschäden

Graffiti und Vandalismusschäden am Haus sind bis € 3.000 mit einem Selbstbehalt von € 250,- versichert.

Vandalismus ist eine bewusste, illegale oder normenverletzende Beschädigung oder Zerstörung fremden Eigentums. Graffitischäden sind ein destruktiver Akt des Vandalismus. Der Grund für die Vandalismusschäden ist vielfältig. Um hiergegen eingeschlossen sein.

Beispiele:

– Die Hauswand wird mit Graffiti beschmiert. Die Beseitigung ist beschwerlich, nimmt viel Zeit und Kosten in Anspruch.

– Eine jugendliche Mutprobe: Das Haus wird mit Gegenständen beworfen (z.B. Steine, Eier). Dies führt zur Beschädigung der Hauswand und zerbrochenen Fensterscheiben

Austritt von Wasser

Austritt von Wasser oder wärmetragender Flüssigkeit aus Klima-, Wärmepumpen und Solarheizungsanlagen, Sprinklern, Fußboden- und Deckenstrahlungsheizungen, Aquarien, Wasserbetten sowie Brauchwasserversorgung (auch Regenwasser) einschließlich innenliegender Regenwasserableitungsrohre und Zisterne sind versichert.

Schäden durch einen bestimmungswidrigen Austritt von Leitungswasser sind versichert, d.h. wenn das Leitungswasser an nicht dafür vorgesehenen Stellen austritt oder keine bestimmungsgemäße Verwendung vorliegt. Dies bezieht sich auf Zu- oder Ableitungsrohren der Wasserversorgung oder damit verbundenen Schläuchen, dem mit dem Rohrsystem verbundenen Einrichtungen oder deren wasserführenden Teilen. Doch auch weitere Punkte sollten enthalten sein, z.B. Brauchwasserversorgung, innenliegende Regenwasserableitungsrohre, Zisterne etc.

Verwaltungs-Rechtsschutzversicherung

Für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen vor Verwaltungsbehörden und –gerichten ist der Einschluss eines Verwaltungsrechtschutzes im privaten Bereich notwendig.

Hierbei wird vor allem um die Durchsetzung der Interessen z.B. bei Invalidität, Berufsunfähigkeit etc. oder bei der Höhe eines Schmerzensgeldes.

Beispiele

  • Verweigerung der Ausbildungsförderung (BAföG)
  • Willkürliche Vergabe von Kindergartenplätzen, wenn die Auswahlkriterien nicht eingehalten wurden
  • Einbehaltung des Führerscheines
  • Auflagen hinsichtlich der Tierhaltung Studienplatzangelegenheiten sind oftmals in den Versicherungsbedingungen separat aufgeführt.
Frost- und sonstige Bruchschäden (innerhalb)

innerhalb versicherter Gebäude sind Frost- und sonstige Bruchschäden ohne Entschädigungsgrenze versichert an Rohren

– der Wasserversorgung
– der Warmwasser- oder Dampfheizung
– von Sprinkler- oder Berieselungsanlagen
– von Klima-, Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen
– der Brauchwasserversorgung mit Regenwasser und Zisternen
– Regenwasserableitung
– der Gasversorgung

Frist- und sonstige Bruchschäden können teuer werden. Vor allem die winterlichen Minusgrade können zu erheblichen Schäden an Rohren führen. Die Ursache hierfür liegt an dem Volumen von Wasser. Beim Gefrieren vergrößert sich das Volumen von Wasser. Es entsteht ein enormer Druck in den Wasserleitungen.
Hausbesitzer und Mieter sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass Wasserleitungen nicht bersten.

Innerhalb eines versicherten Wohngebäudes sollten Frost- und sonstige Bruchschäden an den oben aufgeführten Wasserleitungen versichert sein.

reine Frostschäden (innerhalb)

über den Punkt 21 hinaus sind innerhalb versicherter Gebäude reine Frostschäden ohne Entschädigungsgrenze versichert an

– Badeeinrichtung, Waschbecken, Spülklosetts, Armaturen oder ähnlichen Installationen

– Heizkörper, Heizkessel, Boilern oder an vergleichbaren Teilen von Warmwasserheizungs-, Dampfheizungs-, Klima-, Wärmpumpen- oder Solarheizungsanlagen

Sprinkler- oder Berieselungsanlagen

Frist- und sonstige Bruchschäden können teuer werden. Vor allem die winterlichen Minusgrade können zu erheblichen Schäden an Rohren führen. Die Ursache hierfür liegt an dem Volumen von Wasser. Beim Gefrieren vergrößert sich das Volumen von Wasser. Es entsteht ein enormer Druck in den Wasserleitungen.
Hausbesitzer und Mieter sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass Wasserleitungen nicht bersten.

Frost- und sonstige Bruchschäden (außerhalb)

Außerhalb versicherter Gebäude auf dem Grundstück und außerhalb versicherter Gebäude bis zum Hauptkanal sind Frost- und sonstige Bruchschäden bis zur Entschädigungsgrenze von 5.000,- € versichert an

– Zuleitungsrohren der Wasserversorgung

– Regenwasserableitungsrohre, auch innenliegend

– Rohren der Warmwasserheizungs-, Dampfheizungs-, Klima-, Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen

Soweit diese Rohre der Versorgung versicherter Gebäude oder Anlagen dienen und der Versicherungsnehmer dafür die Gefahr trägt.

Frist- und sonstige Bruchschäden können teuer werden. Vor allem die winterlichen Minusgrade können zu erheblichen Schäden an Rohren führen. Die Ursache hierfür liegt an dem Volumen von Wasser. Beim Gefrieren vergrößert sich das Volumen von Wasser. Es entsteht ein enormer Druck in den Wasserleitungen.
Hausbesitzer und Mieter sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass Wasserleitungen nicht bersten.

Innerhalb eines versicherten Wohngebäudes sollten Frost- und sonstige Bruchschäden an den oben aufgeführten Wasserleitungen versichert sein.

Rohrverstopfung

Kosten der Beseitigung der Rohrverstopfung wird bis zur Entschädigungsgrenze von € 500,- übernommen (Folgeschäden sind zu 100% versichert.)

Dieser Punkt stellt eine Erweiterung zu den Kriterien 20 „Austritt von Wasser“ bis 23 „Frost- und sonstige Bruchschäden“ dar.
Wenn eine Rohrverstopfung aufgrund eines versicherten Schadenfalles vorliegt, sollten die Kosten bis 500 Euro vom Versicherer übernommen werden. Die durch die Rohrverstopfung verursachen Folgeschäden sollten ebenso im Versicherungsschutz enthalten sein.

Wasserverlust

• Übernahme der Kosten durch Wasserverlust nach einem versicherten Rohrbruch bis € 500,-

Dieser Punkt stellt eine Erweiterung zu den Kriterien 20 „Austritt von Wasser“ bis 23 „Frost- und sonstige Bruchschäden“ dar.
Nach einem versicherten Rohrbruch kann ein enormer Wasserverlust entstehen. Die zusätzlichen Kosten sollte der Versicherer bis 500 Euro übernehmen.

Bitte beachten:

– Die Kostenübernahmen von Wasserverlust liegt in einigen Fällen bei der Rechnungssumme.

– Wenige Versicherer bieten sogar Kostenübernahme durch Gasverlust an.

Regelnfallrohre

Frost- und sonstige Bruchschäden sowie bestimmungswidriges Leitungswasser aus innen- und außenliegenden Ableitungsrohren, soweit diese Rohre der Entsorgung versicherter Gebäuden und Anlage dienen, sind versichert.

In vielen Gebäude in den Städten verlaufen Regenfallrohre durch das Gebäude.. Sind die nicht besonders im Versicherungsschutz erwähnt und es kommt zu einem Schaden aus so einem Rohr besteht kein Versicherungsschutz. Daher sollte jeder, der innenlaufende Regenfallrohre hat, darauf achten diese mit in den Versicherungsschutz einzubeziehen.

Elementarschäden

Entschädigungsleistung an versicherten Sachen, die durch Überschwemmung des Versicherungsortes, Rückstau, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch, Ausuferung, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch zerstört oder beschädigt werden bzw. abhanden kommen sind optional versicherbar.

Das Wetter spielt verrückt. Die letzten Wintermonate waren schneereicher und kälter als in den Jahren zuvor. Doch auch Experten warnen: In den kommenden Jahrzehnten steigt die Tendenz zu extremen Wetterlagen weiterhin an. Die Folgen hieraus sind noch mehr starke Regenfälle, die zu Hochwasser führen können.

Zu nahezu jeder Wohngebäudeversicherung können optional Elementarschäden versichert werden. Die versicherten Leistungen sind bei jedem Versicherer unterschiedlich. Versichert sein sollte eine Entschädigungsleistungen an versicherten Sachen, die durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch, Ausuferung, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbruch zerstört oder beschädigt werden bzw. abhandenkommen.

Beispiele:

– Nach einem starken Schneefall gibt das Dach eine Wohngebäudes dem Druck der enormen Schnee-
und Eismassen nach.

– Durch starke Regenfälle erhöht sich der Wasserspiegel in den Flüssen. Es kommt zur Ausuferung.

Mitversicherung von Wertsteigerung

Wertsteigerung durch bauliche Maßnahmen innerhalb der Versicherungsperiode ist mitversichert.

Das eigene Wohnhaus stellt eine wichtige Komponente im Leben dar. Es ist ein wichtiger Rückzugspunkt.

Wertsteigerungen des Wohnhauses durch bauliche Maßnahmen sind möglich, z.B. Anbau eines Wintergartens. Um hierdurch nicht den Versicherungsschutz einzuschränken, sollten solche Maßnahmen automatisch bis zum Ende der laufenden Versicherungsperiode versichert sein.

Eine Meldung an den Versicherer ist jedoch notwendig, um ggf. die Versicherungssumme und Leistungsumfang anzupassen.

Solar- und Photovoltaikanlagen

Solar- und Photovoltaikanlagen am versicherten Gebäude sind versichert, sofern es ausschließlich zur privaten Nutzung bestimmt ist.

Die Energiezufuhr im Haus durch erneuerbare Energie zu erweitern, wird zunehmend von Wohneigentümern genutzt. Doch auch die Solar- und Photovoltaikanlagen sollten versichert sein, um im Schadensfall abgesichert zu sein. Hierfür gibt es einige Versicherer, die zur privaten Nutzung installierten Solar- und Photovoltaikanlagen im Versicherungsschutz einschließen.

grobe Fahrlässigkeit

Schäden, die grob fahrlässig herbeigeführt werden, sind abweichend von der im VVG geregelten Quotenregelung bis zur Versicherungssumme mitversichert.

Die grobe Fahrlässigkeit ist ein Begriff des bürgerlichen Rechts und des Strafrechts. Sie ist eine Form des Verschuldens. Die grobe Fahrlässigkeit liegt dann vor, wenn die verkehrsübliche Sorgfalt im besonders schweren Maße verletzt worden ist.
Seit einigen Jahren müssen die Kfz-Versicherer unter Umständen zumindest einen Teil des Schadens ersetzen. Die restlichen Kosten gehen auf das Konto des Kunden. Man spricht in dem Zusammenhang von Quotierung, die bis zur völligen Leistungsfreiheit der Versicherung reichen kann.
Um hier eine mögliche Leistungsverweigerung zu verhindern, Verzicht auf grobe fahrlässige Verstöße gelten.

Beispiel:

Im Gebäude wird mit Holzkohle eine Grillfeier veranstaltet. Hiernach kühlt sich der Grill unbeaufsichtigt aus. Durch einen Luftzug gerät die heiße Asche auf einen schnell flammbaren Gegenstand. Daraufhin entsteht ein größeres Feuer, welches das Gebäude beschädigt.

Service im Schadenfall

Im Schadenfall gibt es ein 24 Stunden Notruf-Telefon mit:

– Vermittlung von Haushütern und Wachdiensten
– Vermittlung von Schlüsseldiensten
– Vermittlung von anderen Notfalldiensten
– Vermittlung von Möbelpackern und Speditionen
– Vermittlung und Buchung von Hotelunterkünften
– Vermittlung, Buchung und Hinterlegung von Bahn- und Flugtickets

– Hilfe bei der Ersatzbeschaffung von entwendeten Ausweisen und Unterlagen im Ausland

Organisation der vorzeitigen Abreise an den ständigen Wohnort

Ein Schadensfall ist eingetreten. Doch an wen kann sich der Versicherungsnehmer wenden, z.B. bei einer Rückreise aus dem Urlaub. Hierfür sollte der Versicherer ein 24-Stunden-Notruf anbieten. Dort sollte eine
Vermittlung (z.B. an Schlüsseldienst, Notfalldienst, Hotelunterkunft) sowie Unterstützung (z.B. Buchung von Tickets) möglich sein.

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FAQ – HÄUFIGSTEN FRAGEN UND ANTWORTEN
ZUR WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNG


Oft erreichen uns über unsere Live-Chat viele Fragen zum Thema Wohngebäudeversicherung. Hier finden Sie eine Übersicht über die meist gestellten Fragen und Antworten. Es fehlt eine Frage? Nutzen Sie gern unseren Live-Chat und schreiben Sie uns Ihre Frage zur Wohngebäudeversicherung.

Was ist in der Wohngebäudeversicherung versichert?

In Ihrer Wohngebäudeversicherung erstreckt sich der Versicherungsschutz auf die im Versicherungsschein angegebenden Gebäude, Gebäudebestandteile, Gebäudezubehör und Grundstücksbestandteilen.
Darüber sind in manchen Wohngebäudeversicherungen Grundstücksbestandteile wie Grundstückseinfriedungen, Hof- und Gehwegbefestigungen, Hundehütten, Masten und Freileitungen, Wege- und Gartenbeleuchtungen sowie im Boden verankerte Spielgeräte bis
1 % der Wohngebäudeversicherungssumme versichert.
Weitere Grundstücksbestandteile wie z.B. Gartenhäuser oder Geräteschuppen sind nur versichert, sofern diese ausdrücklich vereinbart wurden.

Welcher Häuser sind in einer Wohngebäudeversicherung abgesichert?

Generell werden in einer Wohngebäudeversicherung bis zu drei Wohneinheiten, einschließlich Garagen und privat genutzen Nebengebäuden, versichert.

Welche Schäden können durch eine Wohngebäudeversicherung versichert werden?

Ihre Wohngebäudeversicherung zahlt für folgende Schäden eine entschädigung:

• Brand, Blitzschlag, Detonation, Explosion, Verpuffung, Implosion sowie in den Paketen Standard und Top Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung sowie Fahrzeuganprall
• Leitungswasser
• Sturm, Hage
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Was besagt die Versicherungssumme 1914?

Die Versicherungssumme 1914 gibt an, wie hoch der ortsübliche Neubauwert für Gebäude, abhängig von seiner Größe sowie des Ausbaus , seit des preisstabilen Jahres 1914 ist.
Abhängig von diesem Preis wird mit Hilfe des Baupreisindexes ein Wert für zukünftige Neubauten beerechnet.

Was sagt mir der Baupreisindex aus?

Im Gegensatz zur festen Versicherungssumme von 1914, zeigt der Baupreisindex an, wie sich seit diesem Jahr die Beiträge zum Bauen verändert haben.

Was versteht man unter dem Anpassungsfaktor?

Der Anpassungsfaktor gibt an, um wie viel sich das Versichern für Gebäude seit 1914 verändert hat.
Die jährliche Veränderung erhöht oder vermindert sich immer zum 1. Januar eines jeden Jahres.

Wie lange gilt der Versicherungsschutz bei einer Wohngebäudeversicherung?

Viele Versicherungen bieten Ihnen eine Vertragsdauer von einem Jahr an

Kann der Rechtsanwalt selbst gewählt werden?

Sofern sich der Rechtsstreit in Deutschland befindet, kann der Versicherte selbst wählen, welchen Anwalt er in Anspruch nehmen möchte.
Es bietet sich jedoch an einen Anwalt zu wählen, der sich in der Umgebung befindet, weil etwaige Fahrkosten aus anderen Städten möglicherweise nicht erstattet werden.

Welche Auschlüsse gelten in einer Wohngebäudeversicherung?

Schäden, die durch Vorsatz sowie Kriegsereignissen, innere Unruhen, Erdbeben und Kernenergie herbeigeführt werden, sind generell ausgeschlossen.
Sollten Sie einen Versicherungsfall grob fahrlässig herbeiführen, hat Ihre Wohngebäudeversicherung das Recht, seine Leistungen je nach schwere der Fahrlässigkeit zu kürzen.

Was besagt der Unterversicherungsverzicht?

Sobald Ihre Versicherungssumme niedriger als der tatsächliche Wert für das versicherte Gebäude ist, liegt eine Unterversicherung vor.
Sofern eine Unterversicherung vorliegt, erhalten Sie bei einem Schaden nur eine anteilige Entschädigung im Verhältnis von Versicherungssumme zum Versicherungswert.
Eine Vereinbarung zum Unterversicherungsverzicht bewirkt, dass jeder ersatzpflichtige Schaden in voller Höhe ersetzt wird, ohne dass ein Abzug wegen Unterversicherung vorgenommen wird.

Gibt es für den öffentlichen Dienst eine Sonderkondition?

Für den öffentlichen Dienst bieten viele Versicherungen seperate Sonderkonditionen an.

Wie lange gilt die beitragsfreie Rohbau-Versicherung?

Bis zur Bezugsfertigstellung gilt die beitragsfreie Rohbauversicherung für maximal 15 Monate.

Kann die Wohngebäudeversicherung gekündigt werden, sobald das Haus verkauft wurde?

Sobald Sie Ihr Haus verkauft haben, ist es wichtig sofort Ihre Versicherung darüber zu informieren.
Denn ab dem Zeitpunkt des Eigentumübergangs wechselt der Erwerber in die sich aus dem Versicherungsverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten des Versicherungsnehmers.

Für den Zeitraum, bis der Erwerber in die Versicherungsperiode fällt – haften sowohl Sie als auch der Erwerber als Gesamtschuldner.
Macht der Erwerber hingegen von seinem Kündigungsrecht gebraucht, so sind Sie allein für die Zahlung der Beiträge verantwortlich.
Ab dem Zeitpunkt, ab dem der Erwerber im Grundbuch eingetragen ist, kann die Wohngebäudeversicherung innerhalb eines Monats gekündigt werden.


1X1 ZUR WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNG


Die Rechtsschutzversicherung auf einen Blick – Quelle: GDV 

Wer eine Wohngebäudeversicherung abschließen sollte

Allgemein besteht für Sie, sofern Sie ein Hauseigentümer sind, keine gesetzliche Pflicht zur Wohngebäudeversicherung.
Allerdings ist mit dem Hausbau oder Erwerb meist immer eine Investition notwendig, die mit als größte im Leben verstanden wird. Daher bietet es sich an, diese große Investition auch richtig abzusichern.

Sollten Sie eine Eigentumswohnung besitzen, spielt auch die Wohngebäudeversicherung eine wichtige Rolle.
In diesem Fall läuft die Wohngebäudeversicherung dann über die Eigentümergesellschaft, wobei Sie Ihre Beiträge dann über das Hausgeld zahlen müssen. Sind Sie bereits Besitzer einer Feuerversicherung, sollte eine verbundene Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden. Anschließend kann dann die Feuerversicherung gekündigt werden, da Sie sonst unnötigerweise doppelt versichert wären.

Was bei einer Wohngebäudeversicherung versichert ist

Unter der Sektion der meist gestellten Fragen haben wir Ihnen bereits einen Überblick zu den Schäden, die durch die Wohngebäudeversicherung übernommen werden, verschafft.
In diesem Abschnitt erfolgt nun eine detailierte Übersicht zu den übernommenen Schäden, die durch die Wohngebäudeversicherung übernommen werden.

Ihre Wohngebäudeversicherung zählt bei Schäden am Haus, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion, und Implosion entstehen.
Die Feuerversicherung greift auch bei fest eingebauten elektrischen Installationen.
Es ist dringend darauf hinzuweisen, dass für einen möglichen Versicherungsfall Rauchmelder im gesamten Gebäude angebracht werden müssen.
Sollte bei einem Versicherungsfall keinerlei Rauchmelder angebracht worden sein, kann die Ihre Wohngebäudeversicherung die Übernahme der Kosten ablehnen.

Wenn bei Ihnen Schäden durch Leitungswasser, Frost und anderen Bruchschäden greift Ihre Wohnegbäudeversicherung und die Schäden werden übernommen.

Ab einer Windstärke von 8 oder Hagelschäden übernimmt Ihre Wohnegbäudeversicherung die enstandenen Schäden.
Dazu gehören z.B. auch Folgeschäden, bei dem es durch das abgedeckte Dach regnet.

Was bei einer Wohngebäudeversicherung nicht versichert ist

Neben den Dingen, die Ihre Wohngebäudeversicherung absichert – gibt es auch Situationen, bei denen sie nicht für Schäden aufkommt.
Darunter fallen z.B.

Bevor Sie Ihr Haus nicht fertig gebaut haben, kommt die Wohngebäudeversicherung für keinerlei Schäden auf.
In diesem Fall lohnt es sich eher eine Feuerrohrbauversicherung, die sich anschließend in eine Wohngebäudeversicherung umwandeln lässt.

Verursachen Sie an Ihrem Haus fahrlässig oder grob fahrlässig Schäden, wird Ihre Wohngebäudeversicherung in der Regel nicht für die Schäden zahlen.

Als Beispiel folgendes
Wenn Sie im Winter nicht heizen und aufgrund dessen die Wasserrohre brechen, handel Sie fahrlässig.

Bei Ihrer Wohngebäudeversicherung haben Sie die Möglichkeit sich gegen grob fahrlässige Handlungen absichern zu lassen.
Jenes müssen Sie jedoch zuvor immer angeben, wenn Sie eine Wohngebäudeversicherung abschließen.

Kriegsschäden und deren Folgen werden von der Wohngebäudeversicherung nicht übernommen.

Bei Bränden, die Sie bewusst anzünden wie z.B. Kaminfeuer zahlt Ihre Wohngebäudeversicherung nicht.

Bei Grundwasserschäden, Überschwemmungen oder witterungsbedingtem Rückstau kommt Ihre Wohngebäudeversicherung nicht auf.

Entstehen an Ihrem Haus durch einen Sturm unter der Windstärke 8 Schäden, zahlt Ihre Wohngebäudeversicherung diese Schäden nicht.

Haben offene oder undichte Fenster zu Schäden geführt, so kommt Ihre Wohngebäudeversicherung nicht für die Schäden auf.

Wohngebäudeversicherung einfach erklärt – Quelle: Youtube

Leistungen Wohngebäudeversicherung – Quelle: GDV


Was kann bei der Wohngebäudeversicherung zusätzlich versichert werden?

Mit einer Deckungserweiterung können Sie Ihre Wohngebäudeversicherung zusätzlich erweitern und sich somit für zusätzliche Risiken absichern.
Darunter zählt z.B. eine Elementarschadenversicherung – bei der verschiedene Schäden durch Unwetter versichert werden.
Dieser zusätzliche Versicherungsschutz lohnt sich meist, wenn Ihr Haus in einem Risikowohngebiet steht.
Des Weiteren greifen manche Tarife auch bei Vandalismus oder Überpsannugsschäden.

Woraus berechnet sich die Versicherungssumme?

In der Regel wird der Neuwert Ihres Gebäudes versichert – also die Summe, die für den Neuaufbau Ihres Gebäudes notwendig wäre.

Wohnflächentarif:
Beim Wohnflächentarif orientiert sich die Versicherungssumme immer auf die Größe des Hauses und der Ausstattung.
Sollte es zu einem Versicherungsfall kommen, zahlt Ihre Wohngebäudeversicherung die Kosten in Höhe des Neubauwertes.
In diesem Fall gibt es keine Versicherungssumme sondern Höchstentschädigungsgrenze.
Die Höchstentschädigungsgrenze richtet sich nicht an die Entwicklung der Baukosten – es besteht also die Möglichkeit, dass sie Jahre nach dem Bau unterversichert sind.

Wertgutachten:
Sie können auch über einen Gutachter Ihr Gebäude schätzen lassen.
Diese Möglichkeit kann jedoch teuer werden und bezieht sich meistens beim späteren Gutachten oft nur auf den Verkehrswert vom Gebäude.

Gleitender Neuwert:

Bei einem gleitenden Neuwert wird die Versicherungssumme bei der Wohngebäudeversicherung an die Wertentwicklung vom Gebäude angepasst – dabei wird mit dem fiktiven Wert 1914 gearbeitet.
Der Wert 1914 gibt einen Preis an, wie viel der Hausbau im Jahr 1914 theoretisch gekostet hätte.
Dafür wird der Neuwert des Hauses durch den Baupreisindex geteilt.
Diese Rechnung gewährleistet, dass Ihre Versicherungssumme sich pro Jahr immer unterscheidet.


LEXIKON ZUR WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNG


Abweichende Bauausgestaltung

Generell haften Sie für Gegenstände und den volklständigen Gebäudebereich, die zuvor in Ihrer Wohngebäudeversicherung vereinbart wurden.
Eine abweichende Bauausgestaltung liegt hingegen vor, wenn Ihr Gebäude im Moment eines Versicherungsfalles einen geringeren Wert vorweist, als in der Wohngebäudeversicherung festgehalten.
Liegt dieser Fall für ein Gebäude vor, muss der Versicherer lediglich für den tatsächlich enstandenen Schaden haften.
Die Basis bildet hierfür der jeweils ortsübliche Wert eines Neubaus.
Des Weiteren besteht keine Leistungspflicht
Ist jedoch die abweichende Bauausgestaltung zum Zeitpunkt des gemeldeten Versicherungsfalls höherwertig, wird allgemein nur die konkret vertraglich geregelte Bauausgestaltung als Grundlage für die Übernahme der Wiederherstellungs- und Reparaturkosten zugrunde gelegt.
Diese Regelung findet nur Bezug auf die versicherte Fläche, den Gebäudetyp und anderen Punkten die sich direkt oder indirekt auf die Versicherungsprämie auswirkt.

Allmählichkeitsschaden

Die Wohngebäudeversicherung kommt hauptsächlich für aktue Schadensereignisse wie z.B. Brand, Unwetter oder andere Zwischenfälle auf. Diesen Schadensereignissen stehen hingegen die Allmählichkeitsschäden gegenüber.
Hier handelt es sich innerhalb der Wohngebäudeversicherung um Sachschäden, die nicht unmittelbar die Folge plötzlich auftretender Situationen sind. Dazu gehören z.B. Temperatureinwirkungen, Dämpfe, Gase oder Feuchtigkeit.

Antragsfragen

Bevor Sie einen Versicherungsvertrag zur Wohngebäudeversicherung unterschreiben müssen Sie sich genau informieren, welche Rahmenbedingungen genau vorliegen.
Denn zu einem großen Teil sind nur durch Ihre Aussagen präzise Einschätzungen für die individuellen Umstände möglich.
Damit Ihre Einschätzung so präzise wie möglich ausfällt, müssen Sie zuvor von Ihrer Wohngebäudeversicherung verschiedene Antragsfragen beantworten.
In diesem Falle beziehen sich die Fragen speziell auf die mögliche Versicherungsleistung oder bereits bestehende Vorversicherungen.
Des Weiteren müssen Sie beantworten, ab wann Ihr Versicherungsschutz enden bzw. beginnen soll sowie ob Ihr Gebäude bereits Vorschäden zu verzeichnen hat.
Es ist ratsam sämtliche Angaben wahrheitsgemäß durchzuführen, um somit eine Leistungsverweigerung oder Leistungsfreiheit zu vermeiden.

Anzeigepflicht/vorvertragliche Anzeigepflicht

Sofern Sie sich für eine Wohngebäudeversicherung entschieden haben, gilt es den Versicherungsantrag auszufüllen.
Neben den Rechten, die Sie durch die Wohngebäudeversicherung genießen, müssen Sie auch bestimmten Pflichten nachkommen.
Zu diesen Pflichten gehört unter anderem die vorvertragliche Anzeigepflicht.
Bei der vorvertraglichen Anzeigepflicht müssen Sie vor Vertragsabschluss alle Umstände melden, die von Ihrer Wohngebäudeversicherung als gefahrerheblich eingestuft werden könnte.
Selbst wenn Ihre Wohngebäudeversicherung nicht explizit danach fragt, sind sie verpflichtet schriftlich diese Umstände zu melden.
Auch nach der Vertragsunterzeichnung besteht weiterhin die Anzeigepflicht.

Aquarien

Sind Sie Besitzer von einem Aquarium gilt es besonders Acht zu nehmen.
Denn Versicherungsunfälle mit Aquarien entwickelt sich meist zu Problemen mit der Wohngebäudeversicherung.
Viele Wohngebäudeversicherungen lassen nämlich Versicherungsunfälle durch Aquarien nicht absichern – meist sind hierfür gesonderte Vereinbarungen abzuschließen.

Aufräumkosten

Ob die Schäden durch Unwetter, Einbruch oder anderen Situationen geschehen, in erster Linie ist es wichtig anschließend zu wissen, wie sich die eigentliche Regulierung für den Ersatz versicherter Gegenstände und Herstellung des ursprünglichen Zustands gestalten.
Jedoch wird oft vergessen, dass meist immer noch Aufräumkosten nach einem Unwetter oder Einbruch dazukommen.
Die Kosten für Aufräumarbeiten fallen meist immer höher aus, als Versicherungnehmer sich das vorstellen.
Dies hat den einfachen Grund, dass Versicherungsnehmer meist nicht die nötigen Werkzeuge oder Geräte zur Verfügung haben um etwaige Arbeit zu leisten.
Es gilt bei Ihrer Wohngebäudeversicherung also darauf zu achten, dass Aufräumkosten notfalls mit abgesichert werden.

Aufwendungsersatz

Über die Versicherungsleistungen hinaus sind auch die Obliegenheiten für Sie Teil von der Wohngebäudeversicherung.
So sind Sie dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, die eine Minderung potentieller Schäden haben oder gänzlich abwenden könnten.
Sämtliche Ausgaben für diese Maßnahmen fallen in den Bereich des Aufwendungsersatz und wird Ihnen im Rahmen der Akkuranz erstattet.

Anschlüsse

Ausschlüsse sind in der Wohngebäudeversicherung Schäden, die nicht direkt im Basisschutz mitversichert sind.
Gegen einen Aufschlag bei den Versicherungsbeiträgen können Sie viele Leistungen in Ihre Wohngebäudeversicherung extra aufnehmen lassen.
Alle anderen Dinge, die nicht explizit als mögliche Folgeschäden in der Wohngebäudeversicherung aufgeführt werden, sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen und gelten somit als Ausschlüsse.
Was also generell nicht in den festgehaltenen Klauseln steht, ist vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Bauartklasse

Unter dem Abschnitt der Antragsfragen erläutern wir bereits, dass Ihnen bei einer Antragsstellung zur Wohngebäudeversicherung eine Anzahl von Fragen gestellt werden.
Große Aufmerksamkeit genießt die Frage nach der Bauartklasse von Ihrem Gebäude.
Speziell im Bezug auf einen möglichen Brand, genießt die Frage eine hohe Priorität.
Allgemein wird zur Feststellung der Bauartklasse neben der Bauweise auch die Bausubstanz berücksichtigt.

Baujahr

Im Rahmen der Bestandsaufnahme für die Wohngebäudeversicherung wird das Baujahr als das Jahr bezeichnet, in dem Ihr Gebäude errichtet wurde oder wird, sofern es sich bei Ihrer Wohngebäudeversicherung um eine bereits existierendes Gebäude handelt.
Es ist allerdings darauf zu achten, dass immer von dem Zeitpunkt auszugehen ist, bei dem das Gebäuide für die Mieter oder Eigentümer bezugsfertig wird.

Bausparpreisindex

Bei Ihrer Wohngebäudeversicherung unterscheidet man zwischen dem Baukostenindex und dem Baupreisindex.
Der Baupreisindex ist nötig, um berechnen zu können, welcher Baupreis im Falle eines Neubaus entrichtet werden muss.
Ermittelt wird der Baupreisindex durch das Bundesamt für Statistik.

Bruchschäden

Sei es durch Einwirkung von Frost an Wasser- und Entsorgungsrohren oder Rost – es gibt viele Möglichkeit, wodurch Ihre Rohre im Haus zu Bruch gehen können.
Damit Ihre Wohngebäudeversicherung für diese Schäden aufkommt, muss der Schaden auf dem Versicherungsgrundstück geschehen.
Schäden die z.B. An Dampfheizungen, Wärme- und Klimapumpen, Solarheizungsanlagen oder Warmwassersystemen entstehen, werden ebenfalls durch Ihre Wohngebäudeversicherung abgedeckt.

Einbruchschäden

Gerade zur Urlaubszeit genießen Einbrecher ihre Hochsaison. Sofern Sie dann noch von einem Einbruch betroffen sind, kommt es wiederholt immer wieder zu Missverständnissen, wenn es um die Regelung nach dem Einbruch geht. Oft gehen Versicherungsnehmer von einer weit aus höheren Leistung aus, als dass die Wohngebäudeversicherung es ihnen zuspricht.

Gerade in der Wohngebäudeversicherung wird bei manchen Tarifen der Einbruch nicht mitversichert – eher wird bei Basis-Tarifen lediglich der Schaden durch Brand oder Hagel etc. abgesichert.
Es ist jetzt keinesfalls so, dass Ihre Wohngebäudeversicherung bei Einbrüchen garkeine Schäden übernimmt – so werden meist nur die Kosten für Neuanschaffungen oder Reperaturen übernommen.
Aus diesem Grund gilt es bei der Wahl einer Wohngebäudeversicherung auf die Klausel „Gebäudebeschädigungen durch unbefugte Dritte“ zu achten.

Entschädigungsberechnung

Die Entschädigungsberechnung beschreibt den Prozess, bei der Ihre Wohngebäudeversicherung eine Summe für einen möglichen Versicherungsfall berechnet. Eine große Wichtigkeit kommt bei der Berechnung dem Versicherungswert zu gute.

Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass der Entschädigungsanspruch nicht mit dem Versicherungswert identisch sein muss – z.B. wirkt sich eine Unterversicherung auf die Berechnung aus. Des Weiteren wird der Selbstbehalt oder die festgelegte Grenze für die Entschädigung bei der Entschädigungsberechnung berücksichtigt. Außerdem werden noch weitere unterschiedliche Faktoren zur Brechnung berücksichtigt.
Zum Beispiel die Frage, ob die Wohngebäudeversicherung als Neuversicherung oder mit einem gleitenden Neuwert abgeschlossen wurde.

Liegt die Situation vor, dass die berechnete Entschädigungssumme über dem Zeitwert steht – erfolgt eine Auszahlung nur – wenn die Mittel am Ort des Schadens für die Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung der beschädigten Objekte innerhalb von drei Jahren genutzt wurden.Kann dies durch rechtliche oder wirtschaftliche Gründe nicht durchgeführt werden, kommen andere Standort in Deutschland für den Wiederaufbau in Frage.Neben Wiederherstellungskosten und Wiederbeschaffungspreisen für zerstörte oder abhandene gekomme Gegenstände fließen auch die Rest- und

Erdrutsch

Leider übernehmen nicht alle Wohngebäudeversicherungen bei Schäden durch Erdrutschen die Kosten.
Jedoch kann diese zusätzliche Leistung mit einem Aufpreis bei den Beiträgen hinzugefügt werden.
Da der Erdrutsch selten einzeln in der Wohngebäudeversicherung abgesichert werden kann, müssten Sie sich in diesem Fall gegen Elementarschäden absichern lassen.

Erdsenkung

Bei einer Erdsenkung spricht man per Definition von einer naturbedingten Abesenkung des Erdbodens.
Hier kann es neben den typischen Sach- und Vermögensschäden leider auch zu Personenschäden kommen.
Damit Sie auch für den Fall einer Erdsenkung abgesichert sind, müssen Sie bei Ihrer Wohngebäudeversicherung eine Zusatzbedingung erfüllen.

Diese Zusatzbedingung stellt auch meist immer das größte Problem dar, wenn es um die Kostenerstattung durch Erdsenkungen geht. Denn per Definition lässt sich nicht konkret festlegen, ab wann von einem naturbedingten Ereignis zu sprechen ist. Oft sind bei der Wohngebäudeversicherung Erdsenkungen infolge eines zu geringen Grundwasserspiegels nicht abgesichert. Generell treten Erdsenkungen in Gebieten auf, in denen der Erdboden reich an wasserlöslichen Gestein ist.

Ersatzansprüche

Konnte nachgewiesen werden, dass eine dritte Person durch bewusstes oder unbewusstes Verhalten als Verusacher Schäden am Gebäude hinterlassen hat, kümmert sich Ihre Wohngebäudeversicherung um die Ersatzansprüche.

Grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz müssen gegeben sein, damit Ersatzansprüche geltend gemacht werden können.
Versicherungstechnisch geht es in diesem Zusammenhang darum, dass Ihre Regress-Ansprüche auf die Versicherungsgesellschaft vom Verursacher übergehen.
Für den Zeitraum, bis eine rechtliche Klärung erfolgt ist, erhalten Sie Leistungen von Ihrer Wohngebäudeversicherung.
Damit wird gewährleistet, dass Sie nicht unnötig lange auf die Schadensbeseitigung warten müssen.
Es ist wichtig Sie darüber zu informieren, dass die juristische Auseinandersetzung für Sie keinerlei relevanz hat. Egal ob der Verursacher die Schäden nicht zahlen kann oder Ihre Wohngebäudeversicherung vor dem Gericht mit einer Klage scheitert, Sie erhalten dennoch die Leistungen von Ihrer Wohngebäudeversicherung.

Fugzeugabsturz

Es erscheint vielen unwahrscheinlich, dass ein Flugzeugabturz allgemein geschieht oder im schlimmsten Falle noch das eigene Haus betreffen könnte.
Beim Flugzeugabsturz kommt Ihre Wohngebäudeversicherung nicht nur für die Schäden durch den Aufprall auf sondern auch für Schäden, die nachfolgend durch Feuer oder Explosionen entstehen.
Es ist wichtig darauf zu achten, dass Ihre Wohngebäudeversicherung nicht nur für die Schäden am Haus, sondern auch für Abbruch- und Aufräumarbeiten.

Folgeschäden

Allgemein kommt Ihre Wohngebäudeversicherung erstrangig für die Beseitigung akuter Schäden durch z.B. Sturm, Feuer oder Brand in Ihrem Wohnrauf auf.
Zweitrangig sichern viele Wohngebäudeversicherungen jedoch auch Folgeschäden ab.
Damit gesteht sich die Wohngebäudeversicherung ein, dass selbst bei entsprechenden Vorkehrungen – Folgeschäden nicht auszuschließen sind.
Jedoch stellt sich hier das größte Problem dar, denn Wohngebäudeversicherungen werden Sie in diesem Falle fragen, ob Sie Ihren Obliegenheiten nachgekommen sind.
Im schlimmsten Fall beruft sich Ihre Wohngebäudeversicherung auf eine Leistungsfreiheit, weil sie z.B. die Schäden nach einem Rohrbruch von Experten durchführen ließen und die Reperaturarbeiten keinen Erfolg erzielten.
Ein weiteres Problem stellt sich bei den Verjährungsfristen.
Viele Wohngebäudeversicherungen setzen Fristen für Folgeschäden, in denen Sie die Möglichkeit haben die Leistungen in Anspruch zu nehmen.
Des Weiteren schließen manche Wohngebäudeversicherungen auch Folgeschäden bei klimatischen Veränderungen aus.
In diesem Fall geht die Wohngebäudeversicherung davon aus, dass Sie von diesem Umstand wissen und es somit erwartbar war, dass Folgeschäden entstehen können.

Gebäudebestandteile

Allgemein sind bei der Wohngebäudeversicherung sämtliche Gebäudebestandteile versichert, die fest mit dem Gebäude verbunden sind.
Dazu gehören z.B. Fenster, Türen, Fliesen, Tapeten oder Bauschränke.
Jedoch gilt hier eine Ausnahme: Ihre Wohngebäudeversicherung haftet bei Schäden nur, wenn Sie die betroffenen Gegenstände selbst angeschafft bzw. eingebaut haben.
Erfolgt der Einbau der Gegenstände über einen möglichen Mieter, werden keinerlei Schäden von Ihrer Wohngebäudeversicherung übernommen.
Gegenstände die Sie unbedingt in Ihrer Wohngebäudeversicherung aufnehmen sollten sind Antennen und Sendeanlagen sowie Markisen.
Bringen Sie nach Vertragsabschluss weitere Gegenstände an Ihrem Haus an, sind diese nur zu Ihren Vorteil sofort bei der Wohngebäudeversicherung zu melden.
Nachträgliche Einbaumöbel oder Einbauküchen werden nur von Ihrer Wohngebäudeversicherung versichert, sofern diese individuell an das versicherte Gebäude angepasst wurden.

Gebäudetyp

Allgemein sind bei der Wohngebäudeversicherung sämtliche Gebäudebestandteile versichert, die fest mit dem Gebäude verbunden sind.
Dazu gehören z.B. Fenster, Türen, Fliesen, Tapeten oder Bauschränke.
Jedoch gilt hier eine Ausnahme: Ihre Wohngebäudeversicherung haftet bei Schäden nur, wenn Sie die betroffenen Gegenstände selbst angeschafft bzw. eingebaut haben.
Erfolgt der Einbau der Gegenstände über einen möglichen Mieter, werden keinerlei Schäden von Ihrer Wohngebäudeversicherung übernommen.
Gegenstände die Sie unbedingt in Ihrer Wohngebäudeversicherung aufnehmen sollten sind Antennen und Sendeanlagen sowie Markisen.
Bringen Sie nach Vertragsabschluss weitere Gegenstände an Ihrem Haus an, sind diese nur zu Ihren Vorteil sofort bei der Wohngebäudeversicherung zu melden.
Nachträgliche Einbaumöbel oder Einbauküchen werden nur von Ihrer Wohngebäudeversicherung versichert, sofern diese individuell an das versicherte Gebäude angepasst wurden.

Gefahrenerhöhung

Ob es die Wohngebäudeversicherung oder die KFZ-Versicherung[verlinken] ist, bei der Antragsstellung müssen Sie wahrheitsgemäß alle Fragen beantworten.
Sobald alle Fragen beantwortet sind, wird in diesem Fall Ihre Wohngebäudeversicherung, ein Risiko für Ihr Gebäude festlegen.
Verändern Sie jetzt jedoch durch folgende Beispiele die Zusammenhänge mit dem Versicherungsgegenstand, kommt es zu einem Anstieg des Risikos für einen möglichen Versicherungsfall.
Unterscheiden tut man die Veränderungen in zwei Formen.
Bewirken Sie eine aktive Veränderung, spricht man z.B. von einer Renovierung vom Gebäude, hingegen eine passive Veränderung die Situation beschreibt, bei der durch Geschehnisse in der direkten Umgebung das Risiko steigt.
Allgemein dürfen Sie selbst keine Gefahrenerhöhung durchführen, ohne zuvor die Zustimmung von Ihrer Wohngebäudeversicherung einzuholen.
Sollten Sie dennoch eine Gefahrenerhöhung durchführen, kann es zur Leistungsfreiheit bei Ihrer Wohngebäudeversicherung führen.
Es ist also ratsam eine Gefahrenerhöhung stets reichtzeitig bekannt zu geben.

Gemeiner Wert

Der gemeine Wert beschreibt den Versicherungswert, der zugrunde gelegt wird, wenn Sie mit Ihrer Wohngebäudeversicherung keine anders verlautbare Vereinbarung zum individuellen Wert getroffen haben, zu dem Ihr Haus oder Gebäude versichert werden soll.
Im Grund handelt es sich um den Preis, der erzielt wird, wenn Sie Ihr versichertes Gebäude oder Haus verkaufen.
Der gemeine Wert spielt nur dann eine Rolle, wenn das versicherte Gebäude nach einem Versicherungsfall abbruchsreif oder eine Entwertung aus anderen Gründen stattfindet.
Man spricht hingegen von einer dauernden Entwertung, wenn das Gebäude nicht mehr für den urspünglichen Zweck genutzt werden kann.
Dieser Fall liegt nur vor, wenn erhebliche Gefahren nachgewiesen werden, die die Verwendung eines Gebäudes zu Wohnzwecken nicht mehr möglich ist.
Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, wird allgemein auf die Berechnung über den gemeinen Wert verzichtet.

Gemeiner Wert

Der gemeine Wert beschreibt den Versicherungswert, der zugrunde gelegt wird, wenn Sie mit Ihrer Wohngebäudeversicherung keine anders verlautbare Vereinbarung zum individuellen Wert getroffen haben, zu dem Ihr Haus oder Gebäude versichert werden soll.
Im Grund handelt es sich um den Preis, der erzielt wird, wenn Sie Ihr versichertes Gebäude oder Haus verkaufen.
Der gemeine Wert spielt nur dann eine Rolle, wenn das versicherte Gebäude nach einem Versicherungsfall abbruchsreif oder eine Entwertung aus anderen Gründen stattfindet.
Man spricht hingegen von einer dauernden Entwertung, wenn das Gebäude nicht mehr für den urspünglichen Zweck genutzt werden kann.
Dieser Fall liegt nur vor, wenn erhebliche Gefahren nachgewiesen werden, die die Verwendung eines Gebäudes zu Wohnzwecken nicht mehr möglich ist.
Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, wird allgemein auf die Berechnung über den gemeinen Wert verzichtet.

Glasversicherung

Die Leistungen für Glasschäden werden je Wohngebäudeversicherung unterschiedlich behandelt.
Es ist jedoch generell zu sagen, dass viele Wohngebäudeversicherung in einem gewissen Rahmen für Glasschäden aufkommen.
Im Regelfall übernimmt ihre Wohngebäudeversicherung die Schäden bei zebrochenen Fensterscheiben und Türen.
Hingegen oberflächliche Schäden wie Kratzer, Schrammen oder Absplitterungen von Scheiben selten im Regelfall übernommen werden.
Umso mehr Glas sich in Ihrem Gebäude befindet durch z.B. Duschkabinen oder Schiebetüren – umso mehr lohnt es sich Gedanken über eine zusätzliche Glasversicherung zu machen.

Haftzeit

Der Begriff der Haftzeit fasst lediglich zusammen, für welchen Zeitraum Sie dazu verpflichtet sind, für Schäden und mögliche Folgekosten aufzukommen.

Kündigung

Generell gibt es Unterschied zu anderen Versicherungen, wenn es um die Kündigung geht.
Einzig bei der Laufzeit gibt es Unterschiede zu anderen Versicherungen, weil die Wohngebäudeversicherung meist für einen längeren Zeitraum abgeschlossen wird.
Sofern Sie eine Wohngebäudeversicherung für ein finanziertes Gebäude abgeschlossen haben, kann eine Kündigung nur über die Bestätigung des Finanzierers durchgeführt werden.
Sonst unterscheiden sich die Formen der Kündigung in die ordentliche und außerordentliche Variante.
Sind Sie neuer Eigentümer von einem Gebäude können Sie beispielsweise die Wohngebäudeversicherung des Vorgängers kündigen – in diesem Fall liegt eine Kündigungsfrist von vier Wochen nach der Grundbuch-Umschreibung vor.
Die vierwöchige Kündigungsfrist gilt auch nach einem Versicherungsfall, wobei in diesem Fall die Frist für den Zeitpunkt eintritt, ab dem Sie Zahlungen an die Wohngebäudeversicherung leisten.

Leistungsfreiheit

Das Prinzip der Leistungsfreiheit beschreibt lediglich, dass Ihre Wohngebäudeversicherung bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handlungen, die zu einem Schadensfall führen, die Übernahme der Kosten verweigern kann.

Leistungsumfang

Der Leistungsumfang definiert welche Gebäude oder auch Nebengebäude in Ihrer Wohngebäudeversicherung versichert sind.

Mehrkosten

Bei dem Abschluss der Wohngebäudeversicherung wird unter anderem die Versicherungssumme und der Gebäudewert zum Tag X festgelegt.
Bei einem möglichen Schadensfall würde sich dann nach einigen Jahren, dass die zugrunde liegenden Werte nicht ausreichen werden um die Versicherungsschäden im vollen Umfang abzudecken.
Aus diesem Grund übernimmt Ihre Wohngebäudeversicherung in diesem Fall die aufkommenden Mehrkosten.
Unter den Mehrkosten werden allgemein gestiegende Preise für Reperaturen oder Wiederaufbaumaßnahmen der beschädigten oder zerstörten Gebäudeteile verstanden.

Mietausfall

Bei schwerwiegenden Stürmen oder Bränden können die finanziellen Einbußen bei dem eigenen Gebäude eine dramatische Höhe annehmen.
Speziell wenn dadurch das eigene Haus nicht mehr bewohnbar wird.
In der Wohngebäudeversicherung unterscheidet man bei einem Mietausfall zwischen einem Teil vom Gebäude der vorübergehend oder dauerhaft unbewohnbar bleibt und einem Ereigniss, bei dem das ganze Gebäude nicht mehr bewohnt werden kann.
Ihre Wohngebäudeversicherung kommt in solch Situation für den Mietausfall zusätzlich der laufenden Nebenkosten auf Basis des wohnortüblichen Mietwerts auf.

Mietwerte

Der Zustand eines Gebäudes, welches vermietet wird, hat großen Einfluss auf die späteren Mieteinahmen.
Denn sobald ein Versicherungsfall für das Gebäude eintritt, verringert sich der Mietwert vom Gebäude und gleichzeitg genießen Mieter das Recht daraufhin die Miete senken zu lassen.
Die Wohngebäudeversicherung kommt im Bezug auf den Mietwert für den eigentlichen Mietausfall auf und haftet für zu entrichtende Mietnebenkosten.

Nässeschäden

Nässeschäden werden als Bestandteil in der Leitungswasserversicherung abgesichert.
Prinzipiell spricht man von Nässeschäden, wenn Leitungswasser bestimmungswidrig austritt und Schäden an Gegenständen verursacht, die in der Wohngebäudeversicherung angegeben sind.
Der Begriff der Bestimmungswidrigkeit bezeichnet den Moment bei dem entweder Schmutzwasser oder Frischwasser austritt, ohne dass das von Ihnen gewünscht ist.
Typische Fälle für Nässeschäden sind z.B. Aquarien oder Wasserbetten.

Naturgewalten/Naturgefahren

Es gibt eine zahlreiche Anzahl von Naturgewalten, die meist nur in bestimmten Regionen – so genannten Risikozonen – auftreten.
Naturgewalten wie Hochwasser, Erdbeben, Lawinen oder Unwetter sind die typischen Geschehnisse, die für Sie zu massiven Konsequenzen führen kann.
Durch den Einschluss einer Elementarschadenklausel können Sie sich gegen die meisten Naturgewalten absichern lassen.

Neuwerte

Sollten Sie planen Ihr in die Jahre gekommendes Gebäude wiederaufzubauen, wird Ihnen schnell auffallen, dass die Kosten wesentlich höher als zum damaligen Neubau ausfallen.
Damit Sie nach einem Schadensfall nicht den Großteil der Baukosten zahlen müssen, ersetzt Ihre Wohngebäudeversicherung im Schadensfall den so genannten Neuwert.
Durch den Neuwert geht die Wohngebäudeversicherung davon aus, dass jener Wert sich von Jahr zu Jahr verändern kann.
Um Ihre Schadensersatzsumme auszurechnen zu können gibt es eine einheitliche Grundlage zur Ermittlung des Neuwerts – auch Wert 1914 genannt.
Wird der Wert mit dem Baupreisindex mutlipliziert ergibt sich am Ende der Neuwert für das zu Schaden gekommende Gebäude.

Naturwäremeschäden

Bei Ihrer Wohngebäudeversicherung sollten Sie zunächst erstmal auf drauf achten, ob eine Klausel zu Nutzwärmschäden vorhanden ist.
Eine Klausel zu Nutzwärmschäden lohnt sich nur in der Hinsicht, wenn Sie in Ihrem Wohnraum über einen Kamin verfügen.
Durch einen Kamin kann es im Wohnraum zu einem Brand des Dachstuhls kommen, wenn sich Ablagerungen von Rußpartikeln im Kamin entzünden.
Zwar ist in der Wohngebäudeversicherung nicht der Kamin direkt versichert, jedoch werden sämtliche Schäden am Dachstuhl oder anderen Gegenständen.

Obliegenheiten

Obliegenheiten beschreiben die Pflichten, denen Sie im Rahmen der Wohngebäudeversicherung nachkommen müssen.
Kommen Sie innerhalb der Wohngebäudeversicherung nicht Ihren Pflichten nach, kann dies dazu führen, dass Ihr Versicherungsschutz ganz oder teilweise entfällt.
Zu den klassischen Obliegenheiten gehören z.B. das unverzügliche Melden von Schäden oder die ehrliche Auskunft

Rohbauversicherung

Sofern Sie kein Vermögen vorzeigen können, womit Sie ohne fremde Mittel ein Bauvorhaben finanzieren können, bleibt die Rohbauversicherung unerlässlich.
Die Wohngebäudeversicherung enthält zwar eine Feuer-Rohrbauversicherung, jedoch gibt es noch wesentlich mehr Risiken, die weit über einen möglichen Brand, Blitzschlag etc. hinausgehen.
Die Feuer-Rohrbauchversicherung sichert lediglich die reine Bauphase ab.
Ihr Baufinanzierer sieht den Versicherungsschutz meist als Grundvoraussetzung für die Antragsbewilligung an, damit das Gebäude finanziert werden kann und eine Auszahlung der Kreditsumme erfolgt.

Rückstau

Allgemein verbindet man mit dem Begriff „Rückstau“ eine Folge von Hochwasser.
Allerdings kann selbst die kleinste Verstopfung schwerwiegende Schäden nach einem Rückstau verursachen.
Bei vielen alten Wohngebäudeversicherung gehen eine große Anzahl von Versicherten davon aus, dass solch Schäden abgesichert wären, dies ist jedoch nicht der Fall.
Denn gelangt Abwasser durch die Kanalisationsrohre in die Kellerräume übernimmt Ihre Wohngebäudeversicherung keinerlei Kosten.
Durch Rückschlagventile lassen sich die Risiken für einen Rückstau senken.
Ihre Wohngebäudeversicherung schützt Sie gegen sämtliche finanziellen Folgen eines Rückstaus, wenn oberirdische Gewässer ausufern oder Niederschläge dazu führen, dass Wasser aus Ableitungsrohren in Ihr Gebäude eindringt und Gegenstände beschädigt werden.

Sachverständigenverfahren

Gerade bei einem Versicherungsfall, in dem es um große Schadenssummen geht oder der Sachverhalt sich sehr komplex gestaltet, verläuft die Klärung nicht immer ohne Probleme und zur Zufriedenheit beider Partein ab.
Bevor Sie jetzt den Rechtsweg beschreiten, können zuvor beide Partein einen Sachverständigen einschalten.
Der Sachverständigenverfahren wird bei unterschiedlichen Standpunkten beider Partein genutzt um später die Höhe der Versicherungsleistung bestimmen zu können.
Es ist darauf hinzuweisen, dass mit der Einschaltung eines Sachverständigen zusätzliche Kosten entsstehen, da zusätzlich ein Ombudsmann erforderlich ist.
Im Verfahren selber müssen Sie und Ihre Wohngebäudeversicherung in schriftlicher Form einen Sachverständigen benennen.
Sofern alle Sachverständigen bennannt wurden, erfolgt nun das Erstellen eines Gutachten zum Versicherungsfall.
Im Gutachten ergolgt eine Aufstellung aller Schäden oder abhanden gekommenden Sachen sowie den versichersten Mietausfall, dem Zeitwert oder den beschädigten Gegenständen.

Schadenabwendungskosten

Es gibt eine gewisse Anzahl von Mitteln und Wegen damit Sie einen drohenden Schaden gänzlich abwehren oder in seiner Schwere abmildern können.
Bei der Wohngebäudeversicherung spricht man in diesem Fall bei Investitionen und Maßnahmen dieser Art von Schadenabwendungskosten.
Ein Erfolg oder Scheitern der Investitionen haben keinen Einfluss auf die Wohngebäudeversicherung.

Tarifzonen

Tarifzonen spielen eine Rolle bei der Festlegung der Beitragssätze für die Wohngebäudeversicherung.
Je nach Tarifzone oder auch Gefahrenzone werden die Beiträge angehoben, wenn Sie z.B. In einem Gebiet leben, bei denen es z.B. Öfter zu Stürmen kommen kann.

Teileigentum

Haben Sie eine Wohngebäudeversicherung mit Teileigentum – also ein Gebäude bei dem mehr Eigentümer ihr Anspruch geltend machen können – entsteht aus einer Leistungsfreiheit einzelner Eigentümer gegenüber der Wohngebäudeversicherung nicht automatisch eine Freistellung von Ansprüchen.

Tipp – Wohngebäudeversicherung im digitalen Vertragsordner kostenfrei verwalten

Sie können Ihre Wohngebäudeversicherung kostenfrei im digitalen Vertragsordner von feelix verwalten. Dadurch wird Ihre Wohngebäudeversicherung nicht nur regelmäßig aktualisiert, Sie erhalten zudem noch eine Vielzahl an kostenfrei Zusatzleistungen.

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Anliegen umgehend. Fu?r Kritik oder Anregungen sind wir dankbar. Eine verbindliche Aussage, zum bisherigen Umfang des Versicherungsschutzes sowie Ihres persönlichen

Bedarfs ist nur in einem persönlichen Beratungsgespräch möglich. Es wird ausdru?cklich darauf hingewiesen, dass die hier dargestellten Informationen keine persönliche Beratung ersetzen. Fu?r eine persönliche Bedarfsanalyse stehen unsere gern zur Verfu?gung. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin oder nutzen Sie die Chatfunktion.

Stand.04.2016

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