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DEFINITION KFZ-VERSICHERUNG


Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist im Pflichtversicherungsgesetz normiert. Danach sind alle Halter von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abzuschließen, sofern es auf öffentlichen Straßen und Plätzen betrieben wird und seinen ordentlichen Standort im Inland hat.

BEWERTUNGSKRITERIEN DER KFZ-VERSICHERUNG


Mit Hilfe von unabhängigen Gutachtern und Finanzexperten haben wir verbraucherfreundliche Bewertungskriterien für KFZ-Versicherungen entwickelt und bereits 1421 Alt- und Neutarife von unzähligen Anbietern für KFZ-Versicherungen analysiert.

Mit Hilfe des feelix Vertragscheck erfahrst Du sofort wo sich Fallstricke in Deinem Vertrag befinden!

Neuwertenschädigung zurück

• In der Kaskoversicherung werden mindestens im ersten Zulassungsjahr Schäden bis zur Höhe des
• Neuwertes ersetzt.

Bei einem Neuwagen wird meistens – neben der Haftpflichtversicherung – eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen. Hiermit sind Schäden am eigenen Fahrzeug aufgrund eigenen Verschuldens versichert. Um im Schadensfall eine Leistung ohne Abzüge zu erhalten, sollte keine Einschränkung des Neuwertes durch den Versicherer vorgenommen werden.
In vielen Fällen wird eine Neuwertentschädigung nur in den ersten sechs Monaten nach der Zulassung ersetzt.

Nach unserer Ansicht sollte der Zeitraum wesentlich länger sein. Eine Entschädigung in Höhe des Neuwertes
im ersten Zulassungsjahr sollte in den Versicherungsbedingungen verankert sein.

Marderbiss zurück

• In der Kaskoversicherung werden Schäden durch Marderbiss ersetzt.

Marder richten ca. 100.000 Mal im Jahr Schäden an Fahrzeugen an. Besonders davon betroffen sind Zündkerzen, Dämmstoffe, Verkabelung, Gummimanschetten, Wasserschläuche und Bremsleitungen. Diese
Schäden können im Straßenverkehr zu gefährlichen Autounfällen, -bränden und -pannen führen.
Schäden durch einen Marderbiss sind zumeist über die Teilkasko abgesichert. Hierbei zu beachten ist, dass in
sogenannten abgespeckten „Basis-Konzepte“ keine Marderbisse im Versicherungsschutz enthalten sind.

Sollte ein Schaden durch einen Marderbiss vorliegen, kann die Schadenssumme schnell im Bereich von über 250 Euro liegen. Hierbei ist deswegen vor allem die vereinbarte Selbstbeteiligung zu beachten, um im Schadensfall nicht womöglich die gesamten Kosten tragen zu müssen.
Jeder Fahrzeugeigentümer sollte zur Vermeidung von Marderbissschäden zum eigenen Schutz folgende
Maßnahmen vornehmen:

• Sobald ein Marder gesichtet wird, einen Blick in den Motorraum werfen und die Kabel und Schläuche prüfen.
• Wenn ein Marder tatsächlich im Motorraum war, ggf. eine Reinigung des Motorraumes veranlassen.
• Altbewährte Hausmittel wie das Anbringen von gebrauchten Socken, Duftmitteln oder ähnliches im Motorraum erzielen keine große Wirkung.
• Mehr Effektivität haben Ultraschallgeräte und spezielle Motorschutzsensoren gezeigt. Um sich hier am
• besten abzusichern, ist es ratsam eine Werkstatt oder Autogeschäft des Vertrauens aufzusuchen und sich beraten zu lassen.

Folgeschäden Marderbiss zurück

• In der Kaskoversicherung sind auch durch Marderbiss entstandene Folgeschäden bis 3.000 € versichert.

Oftmals variiert der Leistungsumfang bei den Versicherern. Entweder werden nur die Schäden, die aufgrund eines direkten Marderbisses entstanden sind, ersetzt. Oder in Einzelfällen – oftmals in sogenannten „Premium-Pakte“ – beinhaltet der Leistungsumfang ebenso die möglichen Folgeschäden durch einen Marderbiss.
Deshalb ist der Einschluss von Folgeschäden bis mind. 3.000 Euro in der Kaskoversicherung ratsam. Der
Trend führt dazu, dass immer mehr Versicherer Folgeschäden mit einschließen. Die Kosten sind oftmals
eingeschränkt und variieren.

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Kein Abzug neu für alt zurück

• Der Versicherer verzichtet bei PKW in den ersten vier Zulassungsjahren auf den üblichen Abzug Neu für Alt bei den Kosten für Ersatzteile und Lackierung.

Es kann vorkommen, dass der Versicherer nicht die kompletten Reparaturkosten übernimmt. Dies liegt daran, dass bei einer Reparatur eines gebrauchten Fahrzeuges die beschädigten Altteile gegen neue Ersatzteile austauschen. In solchen Fällen nimmt der Versicherer einen Abzug wegen „neu für alt“ vor.

Beispiel:
Kupplung des Fahrzeuges wird ausgetauscht. Der Wert der neuen Kupplung beträgt 400 Euro, der Wert der
bisherigen Kupplung liegt bei 250 Euro. Bei einem Abzug „neu für alt“ würde somit der Versicherer die Kosten in Höhe von 250 Euro tragen. Der erhöhte Wert ist von dem Versicherungsnehmer zu tragen.

Erhöhte Mehrwertgrenze für elektronische Geräte zurück

• Radios, Navigationssysteme und sonstige elektronische Geräte werden bis mindestens 3.000 Euro beitragsfrei mitversichert.

Die modernen Fahrzeuge beinhalten immer mehr Elektronik. Hierzu gehören Autoradios, eingebaute Navigationssystem und vieles mehr. Deshalb sollten alle elektronischen Geräte beitragsfrei mitversichert sein.
Als Höchstsumme im Schadensfall sehen wir 3.000 Euro als ausreichend an.

Schlüsselverlust zurück

• Kommen die Fahrzeugschlüssel eines PKW durch Raub oder Einbruchdiebstahl abhanden, werden in der Kaskoversicherung die Kosten für den Austausch der Tür- und Lenkradschlösser ersetzt.

In der eigenen Wohnung, Haus oder beim Arbeitgeber kam es zu einem Raub oder Einbruchdiebstahl. Hierbei gehörten die Fahrzeugschlüssel zum Diebesgut. Zum Schutz des eigenen Fahrzeuges sollte nach solch einem Vorfall die Tür- und Lenkradschlösser ausgetauscht werden. Die Kosten hierfür sollten nach unserer Ansicht die Kfz-Versicherung tragen.

Verzicht auf Selbstbehalt bei Glasreparatur zurück

• Der Versicherer verzichtet auf die Anrechnung einer eventuell vereinbarten Selbstbeteiligung in der
• Kaskoversicherung, wenn Schäden an der Verglasung des Fahrzeuges repariert werden.

Glasscheiben sind aufgrund ihrer besonderen Zusammensetzung sehr teuer. Bei der Regulierung eines Schadens wird normalerweise die vereinbarte Selbstbeteiligung von der Schadenssumme abgezogen. Viele
Versicherer bieten einen Verzicht auf den Selbstbehalt an, wenn Schäden an der Verglasung repariert werden.
Man sollte darauf achten, ob der Verzicht generell gilt oder nur bei der Reparatur in Partnerwerkstätten des
Versicherers.

Beispiele:

• Steinschläge, welche die Scheibe zum Bersten bringen können
• Durch einen Unfall, Vandalismus oder Unwetter kann das Glas beschädigt werden
• Durch extreme Kälte entstehen Spannungen im Glas, die zu einem Glasschaden führen können

Ersatz mitbeschädigter Aggregate bei Kurzschluss zurück

• Werden durch einen Kurzschluss außer der Verkabelung auch die angeschlossenen Aggregate
• beschädigt, sind diese versichert.

Ein Kurzschluss im Fahrzeug kann die gesamte Elektronik im Fahrzeug beschädigen. Empfindliche elektronische Geräte, z.B. Navigationsgerät, Autoradio, Alarmanlage, ESP können durch einen Kurzschluss
mitbeschädigt werden. Solche eine Mitbeschädigung kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das
Fahrzeug nicht mehr verkehrstauglich ist.
Nach unserer Meinung sollten deswegen mitbeschädigte Aggregate bei Kurzschluss durch den Versicherer
ersetzt werden.

Lawinen zurück

• Die Elementarschadendeckung in der Teilkasko umfasst auch Schäden durch Lawinen.

Nach langer Zeit waren die letzten Jahre wieder sehr schneereich. Das Lawinenrisiko hat sich hierdurch
deutlich erhöht. Deshalb sollten in der Teilkasko ebenso Schäden durch Lawinen versichert sein. Lawinen sind an Berghängen niedergehende Schneemassen. Muren sind Abgänge von Geröll, Schlamm- und
Gesteinsmassen auch in Verbindung mit Baumgruppen. Es sind allerdings solche Schäden vom
Versicherungsschutz ausgenommen, die auf das Fahrerverhalten zurückzuführen sind.

GAP-Deckung zurück

Die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restbuchwert eines geleasten und finanzierten
PKW kann mitversichert werden.
Die GAP-Deckung ist ein Begriff aus dem Bereich der Kaskoversicherung. Dies wurde speziell für Personen mit einem geleasten Fahrzeug konzipiert.
GAP ist ein englisches Wort, welches übersetzt Lücke bedeutet. Hiermit ist die Differenz zwischen dem Buch- und Wiederbeschaffungswert gemeint. Diese finanzielle Lücke soll über die GAP-Deckung abgesichert werden und den Versicherungsnehmer vor Ersatzforderungen seitens des Leasinggebers schützen.
Ohne eine GAP-Deckung wird bei einem Schaden mit einem Totalausfall lediglich der allgemeine Wiederbeschaffungswert erstattet. Hierbei könnte eine Differenz zum Buchwert bestehen.
Auch bei Fahrzeugen, die finanziert sind, könnte beim durch einen Schaden bedingten Totalausfall eine
finanzielle „Lücke“ bestehen. Deswegen sollte die GAP-Deckung sich auf geleaste und finanzierte Fahrzeuge beziehen.

Insassenunfalldeckung auch in fremden Fahrzeugen zurück

• Der Versicherungsnehmer kann seine Insassenunfalldeckung auch in fremde Fahrzeuge mitnehmen.

Eine Insassenunfalldeckung ist ein optionaler Baustein, der zusätzlich zur Kfz-Versicherung abgeschlossen
werden kann. Bei einem Verkehrsunfall sind ebenso die Insassen im Fahrzeug gefährdet. Hierfür übernimmt
die Insassenunfallversicherung die finanzielle Absicherung.
Doch kann der Versicherungsnehmer nicht nur mit dem eigenen Fahrzeug in einen Verkehrsunfall verwickelt
werden. Auch in fremden Fahrzeugen ist dies möglich, zu der keine Insassenunfalldeckung besteht. In solchen Fällen ist eine Insassenunfalldeckung in fremden Fahrzeugen durchaus sinnvoll.

24-Stunden-Notruf zurück

• Dem Versicherungsnehmer steht rund um die Uhr ein Notruf mit Assistanceleistungen zur Verfügung.

Zu jeder Uhrzeit und an jedem Ort kann ein Verkehrsunfall eintreten. Um im Schadensfall nicht auf eine kompetente Unterstützung zu verzichten, sollten die Versicherer einen 24-Stunden-Notruf anbieten.

Haftpflicht inklusive Schutzbrief zurück

• Ein Schutzbrief ist in die Haftpflichtversicherung integriert, sodass auch Versicherungsnehmer, die keine Kasko wünschen in den Genuss dieser Leistungen kommen können.

Ein Schutzbrief verfolgt das Ziel, die Wiederherstellung und Gewährleistung der Fahrbereitschaft in einer Unfall- oder Pannensituation sicherzustellen. Dieses Leistungspaket wird von Automobilclubs angeboten, aber kann ebenso ein optionaler Bestandteil einer KFZ-Versicherung sein. Der Leistungsumfang variiert. Deswegen ist es wichtig im Vorfeld die Leistungspakete zu prüfen, um für sich das Optimalste herauszusuchen.
Es ist wichtig, dass der Abschluss eines Schutzbriefes auch ohne den Einschluss einer Kaskoversicherung möglich ist.

Pannenhilfe- und Abschleppkosten beim Schutzbrief zurück

• Die Erstattung der Kosten für Pannen- und Unfallhilfe sind bis 100 € sowie Abschleppen bis 150 € versichert.

Im Autoschutzbrief sind Pannenhilfe und Abschleppkosten versichert. Bei der Pannen- und Unfallhilfe wird für die Wiederherstellung der Fahrbereitschaft an der Schadenstelle durch ein Pannenhilfsfahrzeug gesorgt. Kann das Fahrzeug an der Schadenstelle nicht wieder fahrbereit gemachten werden kann, wird für das Abschleppen des Fahrzeuges einschließlich des Gepäcks gesorgt. Die hierdurch entstehenden Kosten in Höhe von mind. 100 Euro für die Pannen- und Hilfekosten sowie von mind. 150 Euro für das Abschleppen sollten durch den Versicherer übernommen werden.

Mietwagen auch am Wohnort zurück

• Beim Schutzbrief übernimmt der Versicherer nach Unfall oder Diebstahl auch innerhalb der 50km-Zone um den Wohnort die Mietwagenkosten.

Sollte das Fahrzeug aufgrund einer Panne oder Unfall weder am Schadentag noch am darauf folgenden Tag
wieder fahrbereit gemacht werden können, sollte als weitere Leistung des Autoschutzbriefes die Bereitstellung eines Mietwagens sichergestellt sein. Diese Leistung sollte auch bei Diebstahl des Fahrzeuges gelten. Üblicherweise sind an dieser Leistung Voraussetzungen geknüpft. Der Schadenort sollte mindestens 50 km Luftlinie von dem ständigen Wohnsitz in Deutschland entfernt sein. Nach unserer Ansicht ist diese Voraussetzung unnötig.

Mallorca-Police automatisch integriert zurück

• Der vereinbarte Haftpflichtversicherungsschutz gilt auch beim Gebrauch fremder Fahrzeuge.

Die Urlaubszeit verbringen viele im Ausland. Dort wird zur Erkundung des Ortes in vielen Fällen ein Fahrzeug angemietet. Doch was passiert im Schadensfall? Viele Versicherer bieten die sogenannte „Mallorca-Police“ in der Kfz-Versicherung an. Diese ersetzt Schäden, welche die versicherten Fahrer mit dem gemieteten Fahrzeug im Ausland verursachen. Die „Mallorca-Police“ tritt ein, wenn der Schaden höher ist als die Deckungssumme der Kfz-Versicherung des gemieteten Fahrzeuges. Es sollte nach unserer Ansicht die vereinbarte Deckungssumme beim Gebrauch fremder Fahrzeuge versichert sein.

Zu beachten:

• Was versteckt sich hinter dem Geltungsbereich Ausland (alle europäischen Staaten)?
Höhe der Deckungssumme

Rückstufung in Haftpflicht zurück

• Liegt der Schadenfreiheitsrabatt bei 30% wird nach einem Haftpflichtschaden der Vertrag unter
• Beibehaltung des Beitragssatzes zurückgestuft.

Nach jahrelangem Autofahren hat man nun nach langer Zeit die niedrigste Schadenfreiheitsklasse von 30 % erreicht. Plötzlich kommt es zu einem Haftpflichtschaden. Normalerweise erfolgt daraufhin zum nächsten 01.01. eine Hochstufung. Doch in solchen Fällen sollten die Versicherer einen Rabattretter einbauen. Dieser sieht vor, dass der Schadenfreiheitsrabatt erhalten bleibt. Es entsteht kein Mehrbeitrag. Man hat sozusagen „einen Schaden frei“.

Rückstufung in Vollkasko zurück

• Liegt der Schadenfreiheitsrabatt bei 30% wird nach einem Vollkaskoschaden der Vertrag unter
• Beibehaltung des Beitragssatzes zurückgestuft.

Nach jahrelangem Autofahren hat man nun nach langer Zeit die niedrigste Schadenfreiheitsklasse von 30 % erreicht. Plötzlich kommt es zu einem Vollkaskoschaden. Normalerweise erfolgt daraufhin zum nächsten 01.01. eine Hochstufung.
Doch in solchen Fällen sollten die Versicherer einen Rabattretter einbauen. Dieser sieht vor, dass der Schadenfreiheitsrabatt erhalten bleibt. Es entsteht kein Mehrbeitrag. Man hat sozusagen „einen Schaden frei“.

Attraktive Ersteinstufung für Fahranfänger zurück

Fahranfänger, die erstmalig einen PKW versichern, werden besser eingestuft, wenn für einen Elternteil bereits ein Kfz-Vertrag bei dem Versicherer besteht.

Nachdem man die Fahrprüfung bestanden hat, möchten die Fahranfänger so viel Autofahren wie möglich. Ein Auto auf den eigenen Namen zuzulassen und zu versichern, kann für Fahranfänger extrem teuer werden. Eine Einstufung erfolgt in Schadenfreiheitsklasse 0, die ca. 230 % liegt. Somit kommt schnell ein Jahresbetrag von über 2.000 Euro oder sogar mehr zusammen. Für Fahranfänger eine hohe finanzielle Belastung, die oft nicht zu bezahlen ist.
Deshalb sollten die Versicherer alternative Möglichkeiten anbieten. Wenn ein Elternteil bereits ein Fahrzeug zugelassen hat, sollten die Kinder als Fahranfänger hiervon profitieren. Viele Versicherer bieten eine Ersteinstufung in Schadenfreiheitsklasse 1/2 an, die bei ca. 140 % liegt. So erhält der Fahranfänger einen moderateren Versicherungsbeitrag und kann das Autofahren in vollen Zügen genießen.

Attraktive Einstufung für Partner- und Zweitwagen zurück

• Hat der Versicherungsnehmer bereits einen PKW versichert, kann er bei demselben Versicherer für seinen Zweitwagen oder den PKW seines Lebenspartners eine weitgehende Sondereinstufung erhalten.

Ein Auto birgt viele Kosten mit sich. Anschaffung, Reparaturkosten, Spritpreise und vieles mehr. Doch ist für Ehepaar / eheähnliche Gemeinschaften wichtig zwei Fahrzeuge zu haben, um beruflich oder private unabhängig sein zu können. Wenn ein Partner bisher keine eigene Schadenfreiheitsklasse selbst erfahren konnte, erfolgt eine Ersteinstufung in Schadenfreiheitsklasse 0 mit 230 %. Der Versicherungsbeitrag wäre somit viel zu teuer.
Deswegen sollten die Versicherer eine Sondereinstufung für Partner- und Zweitwagen anbieten. Es sollte mindestens eine Einstufung in Schadenfreiheitsklasse 2 mit 85 % erfolgen.

Rabattschutz zurück

• Ist Rabattschutz vereinbart, erfolgt bei einem Schadensfall pro Versicherungsjahr keine Rückstufung.

Diese Sondereinstufung kann bei einem Versichererwechsel nicht mitgenommen werden. Der Rabattschutz ist ein optionaler Einschluss, der im Falle eines Schadensfalls eine Hochstufung verhindert. Gleichzeitig wird dadurch der Beitrag nicht erhöht. Für diese Option wird in der Regel ein Beitragszuschlagerhoben.
Nach einem Schadensfall kommt es ab dem folgenden 01.01. zu einer Hochstufung in der Schadenfreiheitsklasse. Hierbei werden Haftpflicht- und Vollkaskoschaden separat betrachtet. Dies bedeutet,
dass ein Haftpflichtschaden lediglich zu einer Hochstufung in der Haftpflicht führt, nicht jedoch in der Vollkaskoversicherung.
Ist ein Rabattschutz integriert, wird auf eine Hochstufung verzichtet. Häufig gewährt der Versicherer einen
Schadensfall pro Jahr. Bei mehreren Schäden pro Jahr wird jedoch eine Hochstufung vorgenommen. Die Versicherer bieten individuelle Regelungen in ihren Bedingungen an.

Zu beachten:
Oftmals ist ein Einschluss erst ab einer bestimmten Schadenfreiheitsklasse möglich.
Bei einem Versichererwechsel kann der Rabattschutz von Bedeutung sein.
In vielen Fällen wird der
durch den Rabattschutz abgefangener regulierte Schaden dem neuen Versicherer gemeldet.
Dies kann zu einer Veränderung der Schadenfreiheitsklasse führen, nämlich in dem üblichen Rahmen ohne Vereinbarung eines Rabattschutzes.

Fahrzeugalter zurück

• Das für die Beitragsermittlung zu Grunde gelegte Fahrzeugalter bezieht sich auf das Erwerbsdatum durch den Versicherungsnehmer und nicht auf den Versicherungsbeginn.

Der Beitragsermittlung unterliegen viele Faktoren. Hierzu gehört auch das Alter des Fahrzeuges. In vielen
Fällen wird ein Jahreswagen oder ein Gebrauchtwagen erworben. In solchen Fällen ist es wichtig, dass sich
das Fahrzeugalter auf das Erwerbsdatum durch den Versicherungsnehmer bezieht und nicht auf den Beginn
der Kfz-Versicherung.

Abstellort zurück

• Beitragsermäßigungen werden nicht nur gewährt, wenn der PKW in einer Einzel-/oder Doppelgarage abgestellt wird.

Der Beitragsermittlung unterliegen viele Faktoren. Hierzu gehört auch das Alter des Fahrzeuges. Hierzu gehört auch der nächtliche Abstellort des Fahrzeuges. Nicht jeder besitzt ein eigenes Haus mit Garage oder hat eine Garage zusätzlich angemietet. Daher sollten weitere Abstellmöglichkeiten zur Auswahl stehen, z.B. Carport, Tiefgarage, eigenes Grundstück.

VN-Alter zurück

• Beitragsermäßigungen sind nicht an ein Höchstalter des VN gebunden.

Der Beitragsermittlung unterliegen viele Faktoren. Hierzu gehört auch das Alter des Versicherungsnehmers.
Bei jungen und älteren Versicherungsnehmern wird oftmals ein Beitragszuschlag erhoben. Doch nicht in jedem Fall ist der Versicherungsnehmer gleichzeitig der Fahrer bzw. ist Bestandteil des Fahrerkreises. Daher sollte die Beitragsermittlung nicht an das Höchstalter des Versicherungsnehmers gebunden sein.

Nutzeralter zurück

• Für die Beitragsermittlung ist das Nutzeralter und nicht das VN-Alter ausschlaggebend.

Der Beitragsermittlung unterliegen viele Faktoren. Hierzu gehört auch das Alter der Fahrzeugnutzer. In vielen Fällen besteht der Fahrerkreis aus mehreren Nutzern. Daher sollte das Alter der Nutzer und nicht nur das Alter des Versicherungsnehmers für die Beitragsermittlung ausschlaggebend sein.

Abweichender Halter zurück

• Es werden keine Zuschläge bzw. Versagung von Rabatten bei abweichender Halterschaft erhoben.

Jedes Fahrzeug muss in Deutschland zugelassen werden. Hierbei wird ein Fahrzeughalter eingetragen. Üblicherweise handelt es sich hierbei um die Person, welche das Fahrzeug erworben hat und der Vertragspartner gegenüber dem Autoversicherer. Teilweise ist der Fahrzeughalter nicht die Person, die eine Autoversicherung für das Fahrzeug abschließt.

Beispiel:
Max Müller lässt ein Fahrzeug zu. Sein Vater schließt hierfür eine Autoversicherung ab.
In solchen Fällen kommt es zu der sogenannten abweichenden Halterschaft. Viele Versicherer nehmen hierfür einen Beitragszuschlag. Nach unserer Ansicht ist mit einer abweichenden Halterschaft kein erhöhtes Risiko verbunden, so dass keine Zuschläge erhoben werden sollten.

Unterbrechung des Versicherungsschutzes zurück

• War der Versicherungsschutz nicht länger als sieben Jahre unterbrochen, wird die bisherige schadenfreie Zeit ohne Abzug angerechnet.

Das Leben verfolgt nicht immer einen konkreten roten Faden. Es kann jederzeit zu Umwegen kommen. Eine veränderte Lebenssituation kann dazu führen, dass man selbst z.B. aufgrund der finanziellen Situation für einige Jahre kein eigenes Fahrzeug besitzt. Um den selbst erfahrenen Schadenfreiheitsrabatt nicht zu verlieren, sollte in den Bedingungen eine klare Regelung bei Unterbrechung des Versicherungsschutzes enthalten sein. Nach mindestens einem Zeitraum von sieben Jahren sollte der zuletzt geltende Schadenfreiheitsrabatt angerechnet werden.

Wenige Versicherer verzichten sogar auf die Einschränkung eines Zeitraumes. Dort wird nach Vorlage des letzten Original-Versicherungsscheines die bisherige schadenfreie Zeit angerechnet.

Einstufung in Vollkasko zurück

• Der Vollkaskoversicherung wird die Schadenfreiheitsklasse aus der Haftpflicht zugrunde gelegt, sofern nicht innerhalb von 12 Monaten eine Kaskoversicherung bereits bestanden hatte.

Die Schadenfreiheitsklasse in der Haftpflichtversicherung und Vollkaskoversicherung werden separat betrachtet. Bestand jedoch in letzten 12 Monaten keine Vollkaskoversicherung, sollte hier auf die Regelung bei Ersteinstufung verzichtet werden. Stattdessen sollte die Schadenfreiheitsklasse aus der Haftpflichtversicherung als Grundlage genommen werden.

Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit zurück

• Der Versicherer verzichtet in der Vollkaskoversicherung auf den Einwand grober Fahrlässigkeit, außer bei Unfällen, die durch Alkohol- und/oder Drogenkonsum verursacht wurden.

Die grobe Fahrlässigkeit ist ein Begriff des bürgerlichen Rechts und des Strafrechts. Sie ist eine Form des Verschuldens. Die grobe Fahrlässigkeit liegt dann vor, wenn die verkehrsübliche Sorgfalt im besonders schweren Maße verletzt worden ist.
Seit einigen Jahren müssen die Kfz-Versicherer unter Umständen zumindest einen Teil des Schadens ersetzen. Die restlichen Kosten gehen auf das Konto des Kunden. Man spricht in dem Zusammenhang von Quotierung, die bis zur völligen Leistungsfreiheit der Versicherung reichen kann.
Um hier eine mögliche Leistungsverweigerung zu verhindern, sollte in den Leistungsausschlüssen ebenso ein Verzicht auf grobe fahrlässige Verstöße gelten.

Beispiel:

• Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung

Rabattübertragung von Dritten zurück

• Die Rabattübertragung kann mindestens innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Mitnutzung bzw. Tod des Dritten erfolgen.

Viele Versicherer bieten die Möglichkeit, dass der selbst erfahrende Schadenfreiheitsrabatt an Dritte übergeben werden kann.

Beispiel:
Der Opa in der Familie meldet sein Fahrzeug ab, da er sich nicht mehr als sicherer Fahrer im Verkehr sieht.
Sein Enkel fährt bereits regelmäßig seit einigen Jahren mit dem Auto seines Großvaters. Hier besteht die
Möglichkeit, dass der Opa seinem Enkel den Schadenfreiheitsrabatt überträgt. Der Enkel erhält nicht unbedingt den Schadenfreiheitsrabatt seines Großvaters. Die Höhe bezieht sich darauf, was sich der Enkel seit Erhalt des Führerscheines hätte selbst erfahren können.

Doch was passiert, wenn der Opa stirbt und zuvor keine Übertragung des Schadenfreiheitsrabattes erfolgt ist?
Diese Frage stellt sich nicht nur bezogen auf unser Beispiel, sondern auch in anderen Situationen könnte sie aufkommen.
Daher sollte eine Rabattübertragung mindestens innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Mitnutzung bzw. Tod des Dritten erfolgen.

erweiterter Wildschaden zurück

Schadenersatz in der Teilkasko beim Zusammenstoß mit Haarwild, Pferden, Rindern, Schafen und Ziegen.

Bei einer Autofahrt durch eine waldreiche Gegend entdeckt man häufig Warnschilder hinsichtlich einer möglichen Wildgefahr. Es können plötzlich z.B. Rehe über die Fahrbahn laufen. Oftmals kann ein Zusammenstoß nicht verhindert werden. Der dadurch entstandene Schaden wird über die Teilkaskoversicherung ersetzt.
Doch was passiert, wenn ein Zusammenstoß mit einer anderen Tierart passiert ist? Denn in ländlichen Gegenden können sich ebenso Pferde, Rinder, Schafe oder Ziegen plötzlich auf der Fahrbahn befinden. Auch hier kann durch ein Zusammenstoß ein erheblicher Schaden am Fahrzeug entstehen. Deswegen ist es nach unserer Ansicht wichtig, dass eine erweiterte Wildschadenklausel vereinbart ist.

Zu beachten:

• viele Versicherer bieten sogar Schadenersatz beim Zusammenstoß mit allen Tieren
• einige Versicherer schränken die Tierarten ein (z.B. Wirbeltiere)

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Oftmals wird ein Vertragscheck mit einem Finanzcheck verwechselt. Bei einem Vertragscheck wird ein bereits bestehender Vertrag auf seinen Preis und seine vertraglichen Leistungen analysiert. Dabei wird jedoch keine Aussage über die Notwendigkeit des Vertrages an sich getroffen, hierzu dient der Finanzcheck.

MerkmaleVersicherungscheckVertragscheck
Historische Tarifbewertung Ihrer aktuellen Vertragsbedingungen, z.B. Allianz Haftpflichtversicherung aus dem Jahr 2007.NeinJa
Preis- und LeistungsvergleichNeinJa
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Geld einsparen durch Preisvergleich zu alternativen Anbietern.JaJa

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FAQS – HÄUFIGSTEN FRAGEN UND ANTWORTEN ZUR KFZ-VERSICHERUNG


Oft erreichen uns über unsere Live-Chat viele Fragen zum Thema KFZ-Versicherung. Hier finden Sie eine Übersicht über die meist gestellten Fragen und Antworten. Es fehlt eine Frage? Nutzen Sie gern unseren Live-Chat und schreiben Sie uns Ihre Frage zur KFZ-Versicherung.

Was für einen Versicherungsschutz bietet die KFZ-Haftpflichtversicherung?

Bei der KFZ-Haftpflichtversicherung kommt der Versicherer für die von Ihnen und mitversicherten Personen verursachten Schäden auf.
Die Höhe der Versicherungssumme ist immer vom vorher vereinbarten Vertrag abhängig, dennoch gilt, dass die gesetzliche Mindestdeckungssumme bei Personenschäden 7,5 Millionen Euro, bei Sachschäden 1,12 Millionen Euro und bei Vermögensschäden 50.000 Euro beträgt.

Worin besteht der Unterschied zwischen Teilkasko und Vollkasko?

Die Teilkasko ersetzt lediglich Schäden, die durch:

• Brände
• Explosion
• Entwendung
• Diebstahl
• unerlaubten Gebrauch durch fremde Personen
• Raub
• unmittelbare Einwirkung von Sturm
• Hagel
• Blitzschlag oder Überschwemmung
• Zusammenstoß des Fahrzeugs mit Haarwild
• Glasbruch
• Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss sowie Marderbissschäden an Kabeln
• Schläuchen und Leitungen

Hingegen die Vollkasko zusätzlich für folgende Schäden aufkommt:

• Schäden durch eigenverschuldete Unfälle
• mut- oder böswillige Handlungen fremder Personen

Welche Selbstbeteiligungen sind bei der Teilkasko und Vollkasko vorhanden?

Bei der Teilkasko beträgt die Selbstbeteiligung entweder 0 oder 150 Euro.
Hingegen die Vollkasko eine Selbstbeteiligung von 150, 300 oder 500 Euro voraussetzt.

Was sind SF-Klassen?

Zu den wichtigsten Inhalten bei einer KFZ-Versicherung zählt das Schadenfreiheitsklassensystem.
Der Grundgedanke hierbei ist, je länger Sie schadenfrei fahren, umso günstiger werden im Laufe der Zeit Ihre Versicherungsbeiträge.

Gibt es in der Teilkasko SF-Klassen?

SF-Klassen sind nur in KFZ-Haftpflichtversicherung und Vollkasko enthalten.

Was bedeutet eine Werkstattbindung?

Bei einer Werkstattbindung darf die Werkstatt, bei der Ihr Fahrzeug repariert werden muss, nicht mehr frei gewählt werden.
In diesem Falle darf Ihre Versicherung festlegen, in welcher Werkstatt Ihr Fahrzeug repariert werden soll.

Welche Vorteile gibt es bei einer Werkstattbindung?

Nach einem Unfall wird Ihr Fahrzeug durch eine zuvor festgelegte Werkstatt mit sämtlichen Originalteilen ersetzt bzw. repariert.
Durch eine Vereinbarung einer Werkstattbindung reduziert sich für Sie Ihr Beitrag für die KFZ-Versicherung.

Welche Unterlagen sind für eine Neuanmeldung nötig?

Für eine Neuanmeldung werden folgende Dinge benötigt:

• Versicherungsbestätigung oder Versicherungsbestätigungs-Nummer
• Zulassungsbescheinigung Teil I , sofern das Fahrzeug noch auf den Vorbesitzer zugelassen ist
• Zulassungsbescheinigung Teil II
• TÜV-Bescheinigung
• Bescheinigung über die bestandene Abgasuntersuchung
• Personalausweis des Fahrzeughalters
• bei Dritten (z. B. Anmeldung durch Autohändler) eine Vollmacht
• bei minderjährigen Personen eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten

Zu welchem Zeitpunkt erfolgt eine Rückstufung der SF-Klassen im Schadensfall?

Die Rückstufung der SF-Klasse erfolgt immer zum 1.Januar des folgenden Kalenderjahres.

Was versteht man unter einer GAP-Versicherung?

Die Guaranteed Asset Protection Versicherung übernimmt bei Ihrem geleasten oder kreditfinanzierten Fahrzeug im Falle eines Totalschadens oder eines Diebstahls die Differenz zwischen dem Wiederbeschaffungswert und der sich aus dem Leasing- oder Kreditvertrag ergebenden Restforderung.

Was versteht man unter dem Fahrerschutz?

Bei dem Fahrerschutz sind Sie bei einem selbst- oder mitverschuldeten Unfall gegen finanzielle Folgen von Personenschäden abgesichert.
Zu den versicherten Dingen gehören:

• Verdienstausfall
• Kosten für eine Haushaltshilfe
• Kosten für behindertengerechte Umbauten
• Unterhaltszahlungen für Hinterbliebene sowie Schmerzensgeld bis maximal 200.000 Euro

Was ist ein Rabattschutz

Ist ihr Fahrzeug zum Zeiptunkt des Unfalls Rabattschutz-versichert, sind Sie in Ihrer Vollkasko- und KFZ-Versicherung für je ein belastender Schaden pro Kalenderjahr freigestellt.

Was beinhaltet der Auslandsschadensschutz?

Sollte es bei Ihnen im Ausland zu einem unverschuldeten Unfall kommen, sichert Sie Ihre Auslandsschadensschutz für sämtliche Schäden ab, als ob der Unfallgegner auch KFZ-versichert wäre.

Kann während des laufenden Kalenderjahres die Versicherungsgesellschaft gewechselt werden?

Die laufende Versicherungsgesellschaft kann nur gewechselt werden, sofern das versicherte Fahrzeug gewechselt wird.

Weshalb wird eine Grüne Versicherungskarte benötigt?

Mit einer Grünnen Versicherungskarte können Sie im Ausland den Versicherungsschutz der KFZ-Versicherung nach den Bestimmungen des Gastlandes bescheinigen.

Was ist eine Winterreifenpflicht?

Bei Glatteis, Schnee-, Eis- oder Reifenglätte und Schneematsch müssen seit Dezember 2010 M+S Reifen verpflichtend genutzt werden.


1x1 DER KFZ-VERSICHERUNG


KFZ-Versicherung auf einen Blick – Quelle: GDV 

Der Preis für Neuwagen steigt seit dem Jahr 2009 stetig an, dennoch schreckt es die meisten Bundesbürger nicht davor ab, sich ein neues oder gar zweites Fahrzeug zu kaufen.
Demnach steigen laut dem Kraftfahrt-Bundesamt seit 2013 die Anzahl von Kraftfahrzeugen
mit amtlichem Kennzeichen.
2014 noch eine Anzahl von 52.966.819 – ist die Anzahl von Kraftfahrzeugen
mit amtlichem Kennzeichen zum 1.Januar 2016 auf 54.602.441 gestiegen.
Die selbe Entwicklung ist auch bei der Anzahl von KFZ-Versicherungen festzustellen.
Während die Anzahl an KFZ-Versicherungen 2005 noch bei knapp 99,1 Millionen lag, befindet sie sich nun einschließlich Kfz-Haftpflicht,Vollkasko, Teilkasko bei rund 112 Millionen Verträgen.
Es überrascht von daher nicht, dass sich immer mehr Menschen für die KFZ-Versicherung interessieren und gleichzeitig auch wissen wollen, wo gespart werden kann.

Grundsätzlich müssen alle Fahrzeughalter eine KFZ-Haftpflicht in Deutschland haben.
Denn laut dem „Gesetz über die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ oder allgemein auch Pflichtversicherungsgesetz genannt, müssen:

• Personenschäden bis zu mindestens 7,5 Millionen Euro,
• Sachschäden bis zu mindestens 1,12 Millionen Euro,
• Vermögensnschäden bis zu mindestens 50.000 Euro

versichert sein.

Bei unserem Abschnitt mit den meist gestellten Fragen erklären wir Ihnen bereits den Unterschied zwischen der Vollkasko und der Teilkasko.
Jedoch wollen viele Versicherte wissen, für wen speziell sich die Teilkasko – und für wenn sich die Vollkasko lohnt.

Für wen sich eine Teilkasko lohnt:

Die Teilkasko sichert allgemein Schäden ab, die schnell einen Betrag jenseits der Zehntausend Euro erreichen können.
Von daher heißt es abzuwägen, ob sich der Zusatzschutz lohnt.
Sollten Sie in die Situation eines Unfalls geraten, wird bei der Erstattung der Unfallkosten der Wert des aktuellen Fahrzeuges angesetzt.
Besitzen Sie jetzt ein Fahrzeug, welches schon sehr alt ist und einen geringen Restwert vorzeigt, so lohnt sich die Teilkasko nicht.
Gleichzeitig ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihr altes Fahrzeug möglicherweise gestohlen wird, sehr gering.

Für wen sich eine Vollkasko lohnt:

Die Vollkasko deckt neben dem selben Versicherungsschutz einer Teilkasko – noch darüber hinaus – mehr Schäden am eigenen Fahrzeug durch selbst verschuldete Unfälle oder Vandalismus ab.
Dabei täuscht die Annahme, dass sich die Vollkasko nur bei Neuwagen lohnen könnte, denn sollten Sie bereits zwei bis drei Jahre schadenfrei mit einer Vollkasko fahren und in einer günstigen Region wohnen, kann der Tarif günstiger als bei einer Teilkasko ausfallen.
Dies liegt daran, dass im Gegensatz zur Teilkasko Schadenfreiheitsrabatte für unfallfreie Fahrer angerechnet werden.

MIT DEM EIGENANTEIL DIE VERSICHERUNGSKOSTEN SENKEN


Bei einer Selbstbeteiligung müssen Sie bei kleineren Schäden am Auto selbst aufkommen.
Im Gegenzug sparen die KFZ-Versicherungen bei den Verwaltungkosten, was sie letztendlich dem Kunden als Beitragsrabatt weitergeben.

Vor dem Kauf eines neuen Autos die Versicherungsbeiträge für die Automodelle vergleichen

Bevor Sie sich ein neues Auto zulegen, lohnt es sich zuvor den Beitragsaufschlag oder -abschlag für das neue Auto zu überprüfen.
Jede KFZ-Versicherung halten sich bei der Einstufung der Beiträge an ein Typklassenregister, in der jedes Auto in güntiger und teuren Typklasse eingeordnet wird.

Halten Sie den Fahrerkreises Ihres Autos so gering wie möglich

Generell sind bei der KFZ-Versicherung die Partner, Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner beitragsfrei mitversichert.
Umso größer Sie Ihren Fahrerkreis gestalten, umso teurer wird am Ende auch die Beiträge bei der KFZ-Versicherung.

Hier springt eine Kaskoversicherung ein – Quelle: GDV (Stand: 6. Mai 2016)

Schätzen Sie Ihre jährliche Fahrleistung realistisch ein

Je länger Ihre gefahrene Strecke ist, umso höher ist das Risiko, dass Sie in einem Unfall verwickelt werden.
Beispielsweise muss ein Fahrer mit einer jährlichen Fahrleistung von rund 9.000 Kilometer im Vergleich zu einem Fahrer mit einer jährlichen Fahrleistung von 6.000 Kilometer, einen etwa 5 Prozent höheren Beitrag für die KFZ-Versicherung zahlen.
Bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilomter liegt die Beitragserhöhung im Vergleich zu 6.000 gefahrenen Kilometer bei rund 25 Prozent.
Aus diesem Grund sollten Sie bei der Angabe Ihrer jährlichen Leistung lieber vorsichtig schätzen und nicht Ihre Fahrleistung nicht zu hoch angeben.

Sollten Sie einen Unfall verursacht haben, lohnt es sich zuvor bei Ihrer KFZ-Versicherung zu fragen, ob Sie die Schäden zahlen sollen oder die Versicherung.
Anschließend wird Ihre KFZ-Versicherung berechnen, um wie viele Schadenfreiheitsklassen Sie zurückgestuft werden und um was für einen Steigerung sich die Beiträge erhöhen.
Durchschnittlich lohnt es sich bei einem Schadensbetrag zwischen 1.300 und 1.500 Euro die Kosten selbst zu übernehmen.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass Sie im Gegensatz zur monatlichen,vierteljährigen oder halbjährigen Zahlweise, bei einer jährlichen Zahlweise für Ihre KFZ-Versicherung im Durchschnitt 8 Prozent weniger zahlen müssen.

Besitzen Sie eine Bahncard oder Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr, so sollten Sie sie bei Ihrer KFZ-Versicherung angeben.
So können Sie bei vielen KFZ-Versicherungen mit einem Beitragsnachlass mit bis zu 10 Prozent rechnen.

Es gestaltet sich nur zu Ihrem Vorteil, wenn Sie eine KFZ-Versicherung wählen, die diese Klausel beinhaltet.
Denn sollten Sie mit Ihrem Fahrzeug einen grob fahrlässigen Unfall bauen, darf Ihre Kasko die Entschädigung kürzen oder sogar ganz verweigern.
Durch diese Klausel wird dieser Umstand vermieden.
Unter grob fahrlässig werden Situationen verstanden, wie z.B.

• Überfahren einer roten Ampel
• Bedienen des Navis während der Fahrt
• Parken ohne angezogene Handbremse und eingelegtem Gang
• Überholen an gefährlichen Stellen


LEXIKON ZUR RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG


Ablehnungsfrist

Bei einer Ablehnungfrist darf Ihre Versicherungsgesellschaft entscheiden, ob Ihr Versicherungsantrag angenommen oder abgelehnt wird.
Da die Ablehnungsfrist im Pflichtversicherungsgesetz geregelt wird, beträgt die Wartezeit in der Regel vier Wochen.

Abweichende Halterschaft

Sind sie Halter von einem Fahrzeug aber gleichzeitig nicht der Versicherungsnehmer, so spricht man von einer abweichenden Halterschaft.

Alarmanlage im Auto

Bekanntlich erhöht eine Alarmanlage im Auto den Diebstahlschutz von Ihrem Fahrzeug.
Sollten Sie eine Alarmanlage für Ihr Fahrzeug besitzen, kann diese die Prämie für die Teilkasko merklich positiv beeinflussen.

Alkohol am Steuer

Sollten Sie einen eindeutigen Unfall durch Alkohol verursachen, verwirkt bei Ihnen der Versicherungsschutz.
Zwar wird Ihre KFZ-Haftpflichtversicherung Schäden an anderen Fahrzeugen vorerst übernehmen, jedoch darf sie auch anschließend die angefallenden Kosten von bis zu 5.000 Euro von Ihnen zurückfordern.

Anschnallpflicht bzw. Gurtpflicht

In Deutschland gilt die generelle Anschnallpflicht- oder auch Gurtpflicht.

Sie als Fahrer oder auch Ihr Beifahrer sind verpflichtet bei einer Fahrt den Gurt anzulegen.
Nur für bestimmte Personengruppen gilt keine Anschnallpflicht:
Taxi- und Mietwagenfahrer bei der Fahrgastbeförderung
• Personen beim Haus-zu-Haus-Verkehr, wenn sie im jeweiligen Leistungs- oder Auslieferungsbezirk regelmäßig in kurzen Zeitabständen ihr Fahrzeug verlassen müssen (z.B. Postboten)
• bei Fahrten mit Schrittgeschwindigkeit sowie auf Parkplätzen
• als Passagier im Omnibus, wenn die Beförderung stehender Fahrgäste zugelassen ist
• Fahrer von Omnibussen und Begleitpersonal von besonders betreuungsbedüftigen Personen
• Fahrgäste in Omnibussen beim kurzzeitigen Verlassen des Sitzplatzes

Auto anmelden

Der Begriff der Zulassung steht für die Erlaubnis mit Ihrem als auch einem fremden Fahrzeug am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen.
Die Zulassung für Ihr Fahrzeug erhalten Sie bei bei jeder öffentlichen Zulassungsstelle, die sich im Regelfall im Landesratamt befindet.
Damit Sie Ihr Fahrzeug anmelden können, wird ein Personalausweis oder Reisepass in Verbindung mit einer Meldebescheinigung benötigt.
Des Weiteren sind die Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2, der Fahrzeugbrief als auch der Fahrzeugschein mit TÜV-Dokumenten des technischen Zustandes notwendig.
Außerdem ist es wichtig eine elektronische Versicherungsbestätigung vorzuzeigen, die nachweist, dass Sie eine KFZ-Versicherung besitzen.

Bagatellschaden am Auto

Seit dem Urteil des Bundesgerichtshofes werden Bagatellschäden als Sachschäden an einem Fahrzeug mit Instandsetzungskosten von unter 715 Euro eingestuft.
Darunter zähen Schäden durch Kratzer im Lack oder kleinere Dellen am Fahrzeug.

Beifahrer

Allgemein zählen unter Beifahrer sämtliche Personen, die sich z.B. in Ihrem Fahrzeug befinden.
Ähnlich wie zum Fahrer – müssen auch Beifahrer sich an die Anschnallpflicht halten.
Bei privaten Fahrzeugen gelten wenige Ausnahmen:
• für Erwachsene, die kleiner als 1,50 Meter sind oder den Gurt aus gesundheitlichen Gründen nicht anlegen können (ärztliches Attest notwendig)
• für Passagiere von Oldtimern, die werkseitig keine Gurte besitzen und für die auch keine Gurte nachgerüstet wurden. Für die Mitnahme von Kindern gelten besondere Vorschriften (§ 35a StVZO und Anschnallpflicht § 21a StVO)
Sollten Sie Kinder haben, die jünger als 12 Jahre alt sind oder kleiner als 1,50 Meter – muss ein geeigneter Kindersitz genutzt werden.

Beitragsberechnung Kfz-Versicherung

Der Beitrag Ihrer KFZ-Versicherung setzt sich aus vielen Bestandteilen zusammen. Dabei wird unter fahrzeuggebundenen- und personengebundenen Bestandteilen unterschieden, von denen dann wiederum von den Versicherungsgesellschaften in risikomindernd oder risikosteigernd bewertet wird.
Eine mögliche Beitragsberechnung könnte folgende Inhalt haben:

FahrzeugmerkmalePersonalmarkmale
TypklasseAnzahl und alter des Fahrers
RegionalklasseUnfallfreie JAhre
PSBeruf des Versicherten
Datum der ErstzulassungJahre Führerscheinbesitz
Umfang Versicherungsschutz für das AutoSelbstbeteiligung im Schadensfall
Nächtlicher Abstellort des WagensZahlungsweise Beitrag
NutzungszweckWohneigentum
Mitglieder in einem Verkehrsclub
Besitzer einer ÖPNV-Jahreskarte
Kinder im Haushalt
Berechtigter Fahrer

Sie legen bei einer KFZ-Versicherung als Versicherungsnehmer fest, welche Personen mit Ihrem Auto fahren dürfen.
Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten für Sie, die berechtigten Personen zu benennnen:
• über Zugehörigkeit zum Versicherungsnehmer (z.B. „Ehefrau“ oder „Lebenspartner“, „alle volljährigen Kinder“)
• über Altersklassen (z.B. „Personen über 23 Jahre“)
• über den Zeitpunkt des Führerscheinerwerbs
• namentlich
• offener/unbestimmter Fahrerkreis
Die Benennung eines berechtigen Fahrers ist in der Hinsicht wichtig für Sie, weil dadurch die KFZ-Versicherung festlegt, welches Risiko vorliegt und welcher Betrag angelegt werden muss.
Denn allgemein gilt, umso mehr berechtige Fahrer Sie in Ihrer KFZ-Versicherung angeben und umso jünger sie sind, desto teuer werden Ihre Beiträge für den Versicherungsschutz bei der KFZ-Versicherung.
Laut dem 2. Paragraphen der KFZ-Pflichtversicherungsordnung muss Ihre KFZ-Versicherung bei der KFZ-Haftpflicht folgenden Personengruppen Versicherungsschutz gewähren:
• dem Versicherungsnehmer
• dem Halter des Fahrzeugs
• jeden berechtigen Fahrer
• Eigentümer
• Berufsbeifahrer
• bei Dienstfahrten dem Arbeitgeber

Bereifung

Als Autofahrer müssen Sie durch die Straßenverkehrsordnung immer mit einer geeigneten Bereifung unterwegs sein.
Hier wird festgelegt was die Bereifung für eine Profiltiefe, Größe und Luftdruck für die verschiedenen Witterungsverhältnisse besitzen muss.
Während sich je nach Fahrzeug der Reifendruck und die Reifengröße unterscheiden, muss die Profiltiefe laut der Straßenverkehrsordnung mindestens 1,6mm betragen.

Berufsgruppenrabatt

Sollten Sie einen Berufsgruppenrabatt wünschen, ist es entscheidend zu wissen, dass Ihre Tätigkeit ganztags durchgeführt werden muss, damit es zu einer Vergünstigung kommt.
Hierfür wird als Nachweis die Bestätigung des Arbeitgebers gefordert.
Machen Sie beim Abschluss einer KFZ-Versicherung falsche Angaben oder informieren Ihre KFZ-Versicherung nicht über einen Berufswechsel, riskieren Sie eine Vertragsstrafe.
Ob Sie die Möglichkeit zu einem Berufsgruppenrabatt erhalten ist immer von Ihrer KFZ-Versicherung abhängig.
Jedoch haben Berufsgruppen, die im Büro arbeiten, die besten Chancen günstigere Tarife angeboten zu bekommen.
Ein Beispiel für einen Berufsgruppenrabatt ist z.B. der Beamtenrabatt.

Betriebsgefahr Kfz

Bisher galt im deutschen Schadensrecht das Verursacherprinzip, jedoch hat der Gesetzgeber mit der Betriebsgefahr von Kraftfahrzeugen einen neuen Ausnahmebestand geschaffen.
Bei der Betriebsgefahr von Kraftfahrzeugen geht man davon aus, dass durch das Fahrzeug alleine eine besondere Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer ausgeht.
Festgehalten wird die Betriebsgefahr im Paragraphen 7 des Straßenverkehrsgesetzes.
Demnach haften Sie bei einem Unfall, weil Sie durch den Besitz eines Fahrzeuges eine Gefahrenquelle für andere Personen darstellen.

CO2-Ausstoß

Der CO2-Ausstoß spielt bei Fahrzeugen eine wichtige Rolle.
Durch einen niedrigen CO2-Ausstoß können Sie bei Ihrer KFZ-Versicherung merklich die Beiträge positiv beeinflussen.
Denn viele KFZ-Versicherungen bieten inzwischen Öko- und Umweltrabatte an.
Des Weiteren hat der CO2-Ausstoß einen großen Bestandteil bei der Berechnung der KFZ-Steuer.
Mit dem 1.Juli 2009 wurde festgelegt, dass sich der zu entrichtende Betrag neben dem Hubraum des Motors und der Euro-Norm des Fahrzeuges auch an dem CO2-Ausstoß richtet.
Je umweltfreundichlicher Ihr Fahrzeug ist, desto weniger müssen Sie für Ihre KFZ-Steuer zahlen.
Für Ihr Fahrzeug gilt allgemein eine einheitliche „Freimenge“ von derzeit 95 Gramm Ausstoß auf Kilometer.
Sollte Ihr Fahrzeug mehr Ausstoß vorzeigen, so müssen Sie pro weiteren Gramm einen zusätzlichen Beitrag von 2 Euro zahlen.

Deckungssumme

Ihre KFZ-Versicherung zahlt bei einem möglichen Unfall maximal bis zu in Ihrer Versicherung festgelegten Deckungssumme.
Die Deckungssumme orientiert sich an die vom Gesetzgeber festgelegten Mindestversicherungssummen für Fahrzeuge.
• 7,5 Millionen Euro für Personenschäden
• 1,12 Millionen Euro für Sachschäden
• 50.000 Euro für Vermögensschäden

DEKRA

Die DEKRA ist ein 1925 in Berlin gegründeter Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein, der sich mit der Prüfung von Fahrzeugen beschäftigt.
Neben der Überprüfung von Fahrzeugen, beschäftigt sich die DEKRA auch mit der Untersuchung von technischen Anlagen.

Direktregulierung

Bei der Direktregulierung übernimmt Ihre KFZ-Versicherung vorerst die Kosten, die eigentlich die KFZ-Versicherung des Unfallverursachers übernehmen müsste.
Anschließend erstattet die KFZ-Versicherung des Unfallverursachers den Beitrag wieder zurück.
Diese Form der Schadensregulierung findet häufig bei Unfällen im Ausland statt.
Häufig kann die Bearbeitung für die entstandenen Schäden bei ausländischen Versicherungen Zeit in Anspruch nehmen.

Doppelversicherung in der KFZ-Versicherung

In der Regel ist es nicht möglich gezielt eine Doppelversicherung mit dem selben Versicherungsrisko bei einer KFZ-Versicherung zu besitzen.
Dies hat den einfachen Grund, dass es bei der KFZ-Versicherung nur eine elektronische Versicherungsbestätigungsnummer geben kann.
Jedoch wird in diesem Fall unter einer betrügerischen und versehentliche Doppelversicherung unterschieden.
Liegt der Fall einer betrügerischen Doppelversicherung vor, können beide KFZ-Versicherungen den Vertrag aufheben.
Grundlage ist hierfür Paragraph 78 Absatz 3 des Versicherungsvertragsgesetzes.
Eine versehentliche Doppelversicherung kommt meist immer bei dem Wechsel in eine andere KFZ-Versicherung vor.
Im speziellen Fall geschieht das meist, wenn sich der Versicherungsschutz mit den Laufzeiten beider KFZ-Versicherungen überschneidet.
Sollte diese Situation vorliegen müssen Sie sich nicht selbst drum kümmern, denn durch eine Benachrichtigung der laufenden KFZ-Versicherung bei der Zulassungsstelle für die zweite KFZ-Versicherung fällt die Doppelversicherung auf.
Abschließend wird die zeitlich jüngere abschlossene KFZ-Versicherung aufgehoben und Sie behalten in diesem Falle Ihre bisherige KFZ-Versicherung zu den bekannten Konditionen weiter.

Einparkhilfen

Die Einparkhilfe beinhaltet verschiedene technische Systeme zusammen, die es Ihnen erheblich vereinfacht, dass sichere Parken Ihres Fahrzeugs durchzuführen und somit Unfälle zu vermeiden.
Jedoch selbst mit der Parkhilfe sind Sie dazu verpflichtet sich über den Blick in den Rückspiegel abzusichern, denn laut einem Urteils des Amtsgerichts München, handeln Sie fahrlässig, wenn Sie sich ausschließlich auf die Parkhilfe verlassen.

Elektronische Versicherungsbestätigung

Seit dem 1. März 2008 müssen Sie statt einer Versicherungsbestätigungskarte aus Papier, eine elektronische Versicherungsbestätigung besitzen.
Hierbei übermitteln Sie Ihre siebenstellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben per E-Mail, SMS, Post oder Telefon an Ihre KFZ-Versicherung.
Anschließend überprüfut die Zulassungsbehörde Ihre eingereichte Versicherungsbestätigung und weiß somit, ob ein Versicherungsschutz für Ihr Fahrzeug vorliegt.

Elementarereignisse

Bei Elementarereignissen werden Naturereignisse beschrieben, die in der Lage sind, größere Schäden am Ihrem Fahrzeug durch z.B. Blitzeinschläge, Hagel oder Sturm ab der Windstärke 8 zu hinterlassen.
Schäden dieser Katergorie werden durch Ihre Kaskoversicherung abgedeckt, wobei jedoch die Teilkasko nur die Schäden übernimmt, die durch die direkte Einwirkung des Elementarereignisses entstanden sind.
Die Vollkasko übernimmt nur die Schäden, wenn durch ein Naturereigniss das Fahrverhalten so beieinträchtig wurde, dass dadurch ein Unfall enstanden ist.

Erdgasauto

Das Erdgasauto wird entweder als Natural gas vehicle, CNG verhicle oder Gaz naturel pour véhicules bezeichnet und nutzt dementsprechend als Kraftstoff Erdgas.
Bis zum Jahresende 2018 wird Erdgas in Deutschland steuerbegünstigt, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Mineralölsteuer auf den Kraftstoff wesentlich günstiger ausfällt als bei Benzin oder Diesel.

Ersteinstufung in der Kfz-Versicherung

Sollten Sie zum ersten Mal ein Fahrzeug anmelden und versichern lassen, folgt eine Ersteinstufung.
Die anschließende Ersteinstufung erfolgt dann in Form der Schadensfreiheitsklassen.

Erstprämienverzug

Nach jedem Abschluss einer KFZ-Versicherung erhalten Sie anschließend einen Versicherungsschein sowie eine Rechnung über die zu zahlenden Beiträge.
Ab diesem Zeitpunkt sind Sie als Versicherungsnehmer verpflichtet, die anfallenden Rechnungen fristgerecht zu zahlen.
Sollte die Zahlung nicht rechtzeitig erfolgen hat die KFZ-Versicherung die Möglichkeit, den zu zahlenden Betrag gerichtlich einzufordern oder von dem Vertrag zurückzutreten.
Nach dem Paragraphen 37 des Versicherungsgesetzes ist Ihre KFZ-Versicherung verpflichtet, Sie schirftlich auf die Folgen eines Erstprämienverzugs hinzuweisen.
Sollten Sie Ihren Versicherungsschutz nicht mehr in Anspruch nehmen wollen, kann die KFZ-Versicherung durch die Nichtzahlung innerhalb von drei Monaten verfallen lassen oder eine Rücktrittserklärung an die KFZ-Versicherung senden.

Erstzulassung KfZ

Mit der im Fahrzeugschein genannten Erstzulassungsdatum, dürfen Sie mit Ihrem Fahrzeug zum ersten Mal am Straßenverkehr teilnehmen.
Das Datum ist in der Hinsicht wichtig für Ihr Fahrzeug, weil es die Nutzungsdauer anzeigt und damit auch der Wert des Fahrzeuges und weil der Tarif zur Neuwertentschädigung nur für einen gewissen Zeitraum gültig ist.
Des Weiteren gibt die Erstzulassen an, welche KlassifizierungIhr Fahrzeug erhält.

Fahrerflucht

Die Fahrerflucht oder auch Unfallflucht genannt, bezeichnet juristisch ein Verkehrsdelikt, bei dem ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort geschieht.
Sollten Sie einen Unfall verursachen, sind Sie verpflichtet an Ort und Stelle zu bleiben, selbst wenn es sich anscheinlich nur um einen kleinen Parkrempler handelt.
Als Unfallverursacher sind Sie der Aufklärungspflicht nachzukommen und können von daher nicht Zettel mit Anschrift an der Windschutzscheibe befestigen.
Aus diesem Grund gelten folgende Regeln:
• sofort anhalten
• ist der geschädigte Halter nicht da – warten (mindestens eine halbe Stunde)
• Polizei informieren
Sie dürfen den Unfallort jedoch nur unter bestimmten Vorraussetzungen verlassen:
• für die Schadensmeldung bei der nächsten Polizeistelle
• bei Verletzungen im Rahmen der Eigenversorgung und bei der Versorgung anderer Verletzter
• für die Beseitigung einer Gefahrenquelle
• wenn lediglich das eigene Auto bei dem Unfall beschädigt wurde

Mögliche Konsequenzen bei der Fahrerflucht sind folgende:
• Bußgeld
• Punkte in Flensburg
• Fahrverbot
• Entzug der Fahrerlaubnis bis zu sieben Jahre
• Gefängnisstrafe

Fahrerunfallversicherung

Bei einem Unfall mit Personenschäden können Fahrzeuginsassen gegenüber der KFZ-Haftpflichtversicherung vom Fahrer – Ansprüche geltend machen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fahrer für die Personenschäden verantwortlich ist oder nicht.
Sollte der Fahrer durch Eigenverschulden Schäden verursachen, so ist er nicht durch seine eigene Autoversicherung geschützt.
Erst mit einer zusätzlichen Fahrerunfallversicherung übernimmt die KFZ-Versicherung z.B. für Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Folgekosten sowie die Hinterbliebenenversorgung.
Ebenfall kommt die Fahrerunfallversicherung auch bei fremdverschuldeten Unfällen auf – dabei wird über die Leistungen der gegnerischen Versicherungen hinaus auch für Folgekosten und die Invalidenrente aufgekommen.

Fahrzeug-Identifizierungsnummer

Mit jeder Fahrgestellnummer wird jedes Fahrzeug individuell gekennzeichnet.
Die 17-stellige Fahrzeug-Identifizierungsnummer beinhaltet folgende Daten:

• Hersteller (Stellen 1-3)
• Fahrzeugtyp (Stellen 7-8)
• Modelljahr (Stelle 10)
• Werk (Stelle 11)
• fortlaufende Fahrzeugnummerierung (Stellen 12-17)

Fahrzeugbrief

Mit dem Fahrzeugbrief besitzen Sie eine amtliche Urkunde , die Ihnen bestätigt, dass Ihr Fahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist.
Im Fahrzeugbrief befinden sich wichtige Informationen zum Fahrzeug, dem Eigentümer, die Fahrzeugidentifikationsnummer, dem Typschlüssel oder den vorherigen Eigentümer.

Fahrzeughalter

Sobald Sie ein Fahrzeug auf eigene Rechnung nutzen und gleichzeitig auch die Verfügungsgewalt über das Fahrzeug besitzen, spricht man von einem Fahrzeughalter.
Dabei ist es nicht entscheidend, ob Sie als Halter im Fahrzeugschein eingetragen sind oder einen Fahrzeugbrief besitzen.
Sollten Sie jedoch im Fahrzeugbrief eingetragen sein, gilt dies als Beweis für eine Haltereigenschaft.

Flottenversicherung

Als Gewerbekunde haben Sie die Option über Ihre KFZ-Versicherung eine Flottenversicherung abzuschließen.
Mit der Flottenversicherung wird Ihr gesamter Fuhrpark einheitlich abgesichert.
Allgemein wird für eine Flottenversicherung ein Rahmenvertrag vereinbart, bei denen alle Fahrzeuge und Fahrer berücksichtigt werden.
In der Regel wird eine Flottenversicherung ab zehn Fahrzeugen angeboten, wobei es aber auch KFZ-Versicherungen gibt, die bereits ab drei Fahrzeugen eine Flottenversicherung anbieten.
Sobald Sie sich für eine Flottenversicherung entschieden haben müssen Sie einen einheitlichen Beitragssatz zahlen.

Dabei werden folgende Faktoren einberechnet:

• den Fahrzeugtypen
• der Nutzungsart
• den schadenfreien Jahren der gesamten Flotte
• der Jahreskilometerleistung
• dem nächtlichen Abstellort der Fahrzeuge

Der Beitrag für die Flottenversicherung gilt immer nur für ein Jahr und kann durch bestimmte Umstände positiv beeinflusst werden.

Zu diesen Umständen gehören:
• Nachweis eines funktionierenden Flotten-Managements
• Unterschreitung der vereinbarten Schadenquote
• Nachweis von Fahrtrainings für die Mitarbeiter/Fahrer

Neben der vorgeschriebenen KFZ-Haftpflichtversicherung, können die Fahrzeuge auch mit einer Teilkasko oder Vollkasko erweitert werden.

Weitere Zusatzversicherungen sind folgende:
• Insassenunfallversicherung
• Kfz-Schutzbrief
• Umweltschadensversicherung (bei der Beförderung von Gefahrgut und umweltgefährdenden Stoffen)
• Neuwertentschädigung für Lkw und Zugmaschinen im ersten Jahr nach einem Totalschaden
• Versicherung von Betriebsschäden an Motor und Getriebe (Vollkasko)
• Einschluss von Eigenschäden durch die Fahrer (Kfz-Haftpflicht)

Garagenrabatt

Sobald Sie nachtsüber Ihr Fahrzeug in einer Einzel-, Doppel, Sammel- oder Tiefgarage parken, haben Sie die Möglichkeit den Garagenrabatt in Anspruch zu nehmen um somit den zu zahlenden Beitrag positiv zu beeinflussen.
In der Regel gewähren viele KFZ-Versicherungen den Garagenrabatt, weil man davon ausgeht, dass Garagenfahrzeuge seltener beschädigt oder gestohlen werden.
Sobald Sie den Garagenrabatt in Anspruch nehmen, sind Sie verpfichtet Ihr Fahrzeug nachts in einer Garage zu parken.
Andernfalls folgt eine neue Tarifanpassung oder sogar Vertragsstrafen.

Gebrauchtwagen

Allgemein spricht man von einem Gebrauchtwagen, wenn man ein Fahrzeug nicht neu beim Händler kauft, sonders es bereits einen Vorbesitzer hatte.
Der Vorteil bei einem Gebrauchtwagen liegt eindeutig beim Preis, dennoch sollte man vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens auf kleine Dinge achten.
Der Gebrauchtwagen sollte z.B. auf versteckte Schäden überprüft und bei einem anschließenden Kauf alle Absprachen, Zustand des Wagens in einem KFZ-Kaufvertrag festgehalten werden.

Gebrauchtwagen Kaskoversicherung

Neben der gängigen Vollkasko oder Teilkasko haben Sie speziell bei einem Gebrauchtwagen die Möglichkeit eine Gebrauchtkaskoversicherung abzuschließen.
Voraussetzung hier für ist, dass Ihr Gebrauchtwagen eine bestimmte Altersgrenze überschritten hat – im Regefall betrifft diese drei bis fünf Jahre.
Der Versicherungsschutz bei der Gebrauchtkaskoversicherung umfasst nur nicht die gängigen Leistungen aus der Teilkasko wie Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag, Brand etc. – sondern auch Leistungen aus der Vollkaskoversicherung, wie z.B. der Ersatz für selbst verursachte Schäden am eigenen Auto.

Gefahrerhöhung in der Kfz-Versicherung

Sollten nach dem Abschluss Ihrer KFZ-Versicherung Umstände auftreten, die Ihr Versicherungsrisiko erheblich erhöhen, so redet man von einer Gefahrerhöhung.
Eine Gefahrenerhöhung müssen Sie unverzüglich Ihrer KFZ-Versicherung melden, unterlassen Sie dies, verstoßen Sie gegen die Obliegenheitspflichten.
Sollte ein Schadensfall eintreten und Sie haben die Gefahrerhöhung nicht gemeldet, hat Ihre KFZ-Versicherung folgende Möglichkeiten:

• Kündigung des Versicherungsvertrags
• Prämienerhöhung
• Risikoausschluss
• Haftungsfreiheit oder Leistungsminderung (in der Teilkasko und Vollkasko)
• Regressforderungen an den Versicherungsnehmer (in der Kfz-Haftpflicht)
Faktoren die zur einer Gefahrerhöhung führen können:

• Veränderungen am Fahrzeug sowie an der Fahrzeugausstattung
• veränderter Fahrerkreis
• veränderter nächtlicher Abstellort
• höhere Jahreskilometerleistung
• Wohnungswechsel und damit andere Regionalklasse
Man unterscheidet bei der Gefahrerhöhung in folgende Kategorien:
objektiv: Gefahrerhöhung tritt ohne Willen des Versicherten ein
subjektiv: Gefahrerhöhung geschieht wissentlich und willentlich

Gefährdungshaftung

Unter der Gefährdungshaftung versteht man die Haftung ohne eigenes Verschulden.
Grundlage hierfür ist, dass Sie im Straßenverkehr haftbar gemacht werden können, obwohl kein menschliches Versagen vorliegt.
Sie haften also schon, wenn Sie Ihr Auto in Betrieb nehmen und dadurch ein Schaden entsteht, den man auch durch korrektes Verhalten nicht hätte vermeiden können.

Gesetzliche Mindestdeckung in der Kfz-Haftpflicht

Der Gesetzgeber schreibt in dem Pflichtversicherungsgesetz fest, welche Mindestversicherungssumme bei Fahrzeugen einzuhalten sind.

• für Personenschäden 7,5 Mio. Euro
• für Sachschäden 1,12 Mio. Euro
• für reine Vermögensschäden 50.000 Euro
Sofern in Ihrer KFZ-Versicherung keine höhere Versicherungssumme vereinbart wurde, entspricht die Mindestdeckung den gesetzlichen Vorgaben.

Grobe Fahrlässigkeit in der Kfz-Versicherung

Im Straßenverkehr wird unter drei verschiedenen Fahrlässigkeiten unterschieden:

• unbewusster Fahrlässigkeit (beispielsweise ein „Parkrempler“ beim Ausparken aus Unachtsamkeit)
• bewusster Fahrlässigkeit (etwa bei einer Vorfahrtsmissachtung, bei der der Autofahrer einen Unfall voraussehen kann, aber nicht erwartet)
• grober Fahrlässigkeit (der Verkehrsteilnehmer missachtet die erforderliche Sorgfalt in besonderem Maße)
Da es kein Musterbeispiel für eine grobe Fahrlässigkeit gibt, kommt es immer wieder zu gerichtlichen Terminen, bei der die grobe Fahrlässigkeit thematisiert wird.
Mit dem 1.Januar 2008 wurde durch das Versicherungsvertagsgesetz jedem Versicherungsnehmer zugesichert, dass im KFZ-Haftpflichtfall bei grober Fahrlässigkeit ein Anspruch auf einen Teilersatz durch die KFZ-Versicherung zugesprochen wird.
Detailliert bedeutet das:
• Die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung kommt voll für Schäden auf, die der Versicherte bei Dritten grob fahrlässig verschuldet hat. Die Gesellschaft kann den Kunden aber in Regress nehmen und einen Teil der beglichenen Schadenskosten (bis maximal 5.000 Euro je Schaden) von ihm zurückverlangen.
• Die Teil- oder Vollkaskoversicherung kann die Übernahme eines gemeldeten Kaskoschadens mit dem Hinweis auf eine vorliegende grobe Fahrlässigkeit seitens des Kunden teilweise oder sogar ganz ablehnen.

Haarwild

Wenn durch einen Zusammenstoß mit einem Wildtier an Ihrem Auto Schäden entstehen, werden die anfallenden Kosten durch Ihre Teilkasko übernommen.

Jedoch gilt dieses nur, wenn sich das Wildtier zum Zeitpunkt des Unfalls in der Bewegung befandt.
Entstehen also Schäden an Ihrem Auto, weil sie ein bereits totes Wildtier überfahren, übernimmt die Teilkasko keinerlei Schäden.

Schäden die unter anderem durch ein Brems- oder Ausweichmanöver in Verbindung mit einem Wildtier geschehen, werden hingegen von der Vollkasko übernommen.
Unter Haarwild zählen folgende Tier:
• Schwarz- und Rotwild
• Hase und Murmeltiere
• Wisente und Elche
• Luchse und Füchse
• Wildschweine
• Fischotter und Seehunde

Hauptfälligkeit

Eine Hauptfälligkeit gibt Ihnen bei Ihrer KFZ-Versicherung den Zeitpunkt an, ab wann der Versicherungsschutz in Kraft tritt.
Gleichzeitig dient die Hauptfälligkeit auch als Orientierung, zu wann die KFZ-Versicherung gewechselt oder gekündigt werden kann.

Hauptfälligkeit

Eine Hauptfälligkeit gibt Ihnen bei Ihrer KFZ-Versicherung den Zeitpunkt an, ab wann der Versicherungsschutz in Kraft tritt.
Gleichzeitig dient die Hauptfälligkeit auch als Orientierung, zu wann die KFZ-Versicherung gewechselt oder gekündigt werden kann.

Hauptuntersuchung

Die gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchung dient zur Feststellung der Verkehrstauglichkeit und -sicherheit von Ihrem Fahrzeug.
Dabei muss die Prüfung von einer amtlich anerkannten Prüfungsorginastion durchgeführt werden.
Führen Sie für Ihr Fahrzeug nicht rechtzeitig eine Hauptuntersuchung durch, kann es zu erheblichen Bußgeldern kommen.

Hauptuntersuchung

Die gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchung dient zur Feststellung der Verkehrstauglichkeit und -sicherheit von Ihrem Fahrzeug.
Dabei muss die Prüfung von einer amtlich anerkannten Prüfungsorginastion durchgeführt werden.
Führen Sie für Ihr Fahrzeug nicht rechtzeitig eine Hauptuntersuchung durch, kann es zu erheblichen Bußgeldern kommen.

Herstellerschlüssel

Mit der Verbindung aus Herstellerschlüssel und Typschlüssel kann der Fahrzeugtyp von Ihrem Fahrzeug bestimmt werden.
Die Bestimmung des Fahrzeugtypes hat Auswirkungen bei der Einstufung in der KFZ-Haftpflichtversicherung und Kasko.

Jahreskilometer

Ihre gefahrenen Jahreskilometer spielen bei der Berechnung der anfallenden Versicherungsbeiträge eine wichtige Rolle.
Allgemein müssen Sie bei Ihrer KFZ-Versicherung angeben, was Sie durchschnittlich im Jahr an Fahrleistung zurücklegen werden.
Je nach Ihrer Angabe schätzt anschließend Ihre KFZ-Versicherung das Versicherungsrisiko ein, umso mehr Kilometer Sie im Jahr fahren, desto höher besteht dann natürlich auch das Versicherungsrisiko.

KFZ-Zubehör

Besitzen Sie eine Teilkasko oder Vollkasko werden Schäden am eigenen Fahrzeug durch diese abgedeckt.
Zu diesen Schäden gehören aber auch Einbauten, Umbauten und sonstiges Zubehör.
Generell sichern die KFZ-Versicherungen nur Zubehör mit Straßenzulassen ab, dabei wird jedoch unterschieden zwischen:
• fest mit dem Auto verbunden ist
• fest eingebaut ist
• im Auto unter Verschluss gehalten wird
Um herauszufinden, welches Zubehör von der KFZ-Versicherung abgesichert wird, findet sich in der Teilliste der allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung.
Jedoch können eigene Zubehörlisten von den KFZ-Versicherungen in die Bedingungen aufgenommen werden.
Auch legen die KFZ-Versicherungen selbst die Deckungssummen für jedes Zubehör individuell fest, dennoch wird hier wie folgt unterschieden:

ohne Beitragsaufschlag mitversichertes Zubehör:

• Lautsprecher (auch mehrere)
• Multifunktionsgeräte (Audio-, Video-, Radio und Navigationssysteme)
• Verstärker, Booster oder ähnliche Geräte, die der Lautverstäkung dienen
• zugelassene Veränderungen an Fahrwerk und Motor

gegen Beitragsaufschlag versichertes Zubehör:
• Panzerglas
• Reklame
• Hydraulische Ladebordwand
• Spezialaufbauten

Nicht versicherbares Zubehör:
• Atlanten
• nicht fest eingebaute Campingausrüstung
• nicht serienmäßige Ersatzteile und Werkzeuge
• Kühltaschen und –boxen
• Mobiltelefone, nicht fest eingebaute Navis, Laptops

Kraftfahrt-Bundesamt

Das Kraftfahrt-Bundesamt ist eine deutsche Bundesbehörde, welches seinen Sitz in Flensburg hat.
Das Bundesamt für Kraftfahrt kommt zahlreichen Funktionen zugute:
• Das KBA erteilt Typgenehmigungen (EC und ECE) sowie Allgemeine Betriebserlaubnisse sowohl für Fahrzeuge als auch für einzelne Fahrzeugteile.
• Beim KBA wird das Fahreignungsregister (FAER) geführt – besser bekannt unter Verkehrssünderdatei.
• Das Zentrale Fahrererlaubnisregister (ZFER) und das Zentrale Fahrzeugregister (ZFZR) werden vom Kraftfahrt-Bundesamt betreut.
• Das KBA pflegt das Zentrale Verkehrs-Informationssystem (ZEVIS) – besser bekannt als Halterdatei.

Leasing

Vom Prinzip her wird beim Leasing ein Leasinggut vom Leasinggeber an einen Leasingnehmer gegen eine zuvor vereinbartes Entgeld zur Nutzung überlassen.
Neben dem Barkauf und der Finanzierung ist dies die dritte Möglichkeit, in den Besitz eines Fahrzeuges zu kommen.
Sobald Sie einen Leasingvertrag unterzeichen, erhalten Sie für die Dauer des Vertrages das geleaste Fahrzeug und können es uneingeschränkt nutzen.
Dafür müssen lediglich Beiträge – die sich an dem Anschaffungswert vom Fahrzeug,dem voraussichtlichen Restwert,Verwaltungskosten und dem Wertverlust vom Fahrzeug orientieren – an den Leasinggeber gezahlt werden.

Mallorca-Police

Mit einer Mallorca-Police erhalten Sie eine Zusatzversicherung-Haftpflichtversicherung für Fahrzeuge im Ausland.
Dabei ist es wichtig zu wissen, dass diese Police europaweit gilt und nicht nur für die beliebte Ferieninsel in Spanien.
Sobald Sie im Ausland ein Fahrzeug anmieten, unterwerfen Sie sich automatisch den dort geltenden Gesetzen und Regeln zu Versicherungsschutz.
Generall sind in anderen europäischen Ländern die Mindestversicherungssummen für die KFZ-Haftpflichtversicherung wesentlich niedriger angesetzt, weshalb ohne eine Mallorca-Police, die Unfallverursacher auf den restlichen Kosten sitzen bleiben würden.
Für diesen Fall greift dann die Mallorca-Police.

Malusdatei

In der Malusdatei werden zahlreiche Informationen über das Fahrzeug als auch den Versicherungsnehmer festgehalten.
Unter anderem sind noch folgende Informationen enthalten:
Persönliche Angaben (Name und Anschrift des Versicherungsnehmers)
• Versicherungsscheinnummer
• Amtliches Kennzeichen des Fahrzeugs
• Anzahl der Autoschäden im Meldejahr/im vergangenen Versicherungsjahr
• Schadensklasse
• Stornodatum des Vertrages
Die Malusdatei ist eine zentrale Datenbank, bei denen alle KFZ-Versicherungen Zugriff haben.
Versicherungen nutzen diese Datenbank, um Versicherungsnehmer bei einem möglichen Wechsel der KFZ-Versicherung, auf die Richtigkeit zu überprüfen.

Marderbiss

Regelmäßig kommt es durch Maderbisse an weichen Kunststoff- oder Gummiteilen im Motorraum zu Schäden in Millionenhöhe.
Das Problem bei Maderbissen besteht darin, dass im Motorraum nicht nur angeknabberte Zündkabel, Gummidichtungen und Schläuche ersetzt werden müssen, sondern auch teure Folgeschäden durch Überhitzungen im Motorraum.
Aus diesem Grund lohnt es sich gegen Marderbisse in seiner KFZ-Versicherung abzusichern.

Mietwagen

Sollten Sie einen Mietwagen wollen, so bietet es sich vorab an, genauste Information zum Versicherungsschutz über das Fahrzeug zu sammeln.
Denn bei einem Mietwagen sollten Sie immer auf den Versicherungsschutz vom Fahrzeug achten statt auf den Preis.
Es kommt nicht selten vor, dass es bei einem Schadensfall vom Mietwagen zu kostspieligen Ersatzansprüchen kommt.

Nachhaftung

Sobald Sie Ihr Fahrzeug abmelden, endet die eigentliche KFZ-Haftpflichtversicherung.
Anschließend daran folgt die Nachhaftung, bei der Ihre KFZ-Versicherung noch für einen bestimmten Zeitraum Ihr altes Fahrzeug versichert.

Neu für alt

Bekannt aus dem Bereich der KFZ-Haftpflichtversicherung bezeichnet der Begriff „Neu für alt“einen Betrag, den Ihre KFZ-Versicherung von einer Schadenssumme abzieht, um eine Wertsteigerung auszugleichen.
Dieser Vorgang findet oft bei beschädigten Altteilen eines Fahrzeuges statt, die neu ausgetauscht werden müssen.
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die KFZ-Versicherung in diesem Fall ihrem Kunden nur den Wert der alten Teile erstatten muss.
Damit wird vermieden, dass der Versicherungsnehmer sich durch ständige Schäden bereichern kann.

Neupreisentschädigung

Sobald Sie Ihr neues Fahrzeug nutzen, erfolgt in den ersten Monaten ein erheblicher Wertverlust.
Sollte es zu einem Totalschaden oder Diebstahl vom Fahrzeug kommen, bekommen Sie nur den Zeitwert des Fahrzeuges erstatt, der meist deutlich unter dem Neupreis liegt.
Für diesen Fall bieten einige KFZ-Versicherungen eine Neupreisentschädigung an, bei der Ihre KFZ-Versicherung verpflichtet ist, Ihr Fahrzeug mit dem Neupreis abzusichern statt dessen Zeitwert.

Neuzulassung

Ohne eine behördliche Zulassung ist es Ihnen verboten ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen zu nutzen.
Neufahrzeuge als auch Gebrauchtfahrzeuge müssen erst wieder neu zugelassen werden.
Hierfür sind folgende Unterlagen vorzulegen:

• Elektronische Versicherungsbestätigung (früher Deckungskarte – heute eVB)
• Personalausweis
• Zulassungsbescheinigung II
• Bankverbindung zum Einzug der Kfz-Steuer
Bei Gebrauchtwagen sind wiederum folgende Unterlagen einzureichen:
• Zulassungsbescheinigung I
• AU-Bescheinigung (AU= Abgasuntersuchung)
• HU-Bescheinigung (HU = Hauptuntersuchung)
• Eventuell Abmeldebescheinigung, falls das Fahrzeug vorher abgemeldet war

Nutzung

Bei dem Abschluss Ihrer KFZ-Versicherung müssen Sie angeben, ob Sie Ihr Fahrzeug privat oder gewerblich nutzen werden.
Je nach Angabe verändert sich am Ende der zu zahlende Versicherungsbeitrag.

Nutzungsausfallentschädigung

Sollte es bei Ihrem Fahrzeug zu einem Nutzungsausfall kommen z.B. durch einen unverschuldeten Autounfall bei dem Sie anschließend Ihr Fahrzeug nicht mehr nutzen können, – haben sie die Möglichkeit alternativ einen Mietwagen erstattet zu bekommen oder einen Entschädigungsbetrag zu erhalten.
Da es keine gesetzlichen Regelungen für die Entschädigungen gibt, nutzen KFZ-Versicherungen eine inoffizielle Tabelle die als Richtlinie dient.

Obliegenheiten

Mit Ihrer Unterzeichnung der KFZ-Versicherung verpflichten Sie sich neben der regelmäßigen Beitragszahlung auch zu weiteren Obliegenheiten.
Werden diese Obliegenheit verletzt riskieren Sie den Verlust Ihres Versicherungsschutzes.
Die Obliegenheiten ergeben sich zu einem aus gesetzlichen Bestimmungen und zu anderem aus vertraglichen Vereinbarungen.
Eine genaue Übersicht Ihrer Obliegenheiten finden Sie immer in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

Personenschaden

Wird bei einem Unfall eine Person verletzt oder getötet handelt es sich um einen Personenschaden.

Pflichtversicherungsgesetz

Mit dem Pflichtversicherungsgesetz gibt der Gesetzgeber vor, dass jeder Fahrzeughalter über eine KFZ-Haftpflichtversicherung verfügen muss.

Police - Kfz Versicherungsschein

Mit dem Abschluss Ihrer KFZ-Versicherung erhalten anschließend einen Versicherungsschein, in denen folgende Inhalte aufgelistet sind:

• Vertragsbeginn
• Fahrzeugdaten
• Vereinbarter Versicherungsschutz
• Versicherungsbeitrag

Rabattübertragung

Bei manchen KFZ-Versicherungen haben Sie die Möglichkeit Ihre erfahrenen Schadenfreiheitsklassen auf andere Personen zu übertragen.
Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie sich mit der Person in einem besonderen Verhältnis befinden.
Die schadensfreie Jahre können nur schriftlich und innerhalb von sechs Monaten vor Vertragsende an den Begünstigten abgegeben werden.
Es dabei wichtig zu wissen, dass nur soviele schadensfreie Jahre übertragen werden können, wie der Begünstigte unter Berücksichtigung seines Führerscheins auch selbst hätte erfahren können.

Rettungspflicht

Die Rettungspflicht wird im Paragraphen 62 des Versicherungsvertragsgesetzes definiert und sagt aus, dass Sie als Versicherungsnehmer verpflichtet sind im Falle eines Verkehrsunfalls, den Schaden für Ihre KFZ-Versicherung möglichst gering zu halten oder ganz abzuwenden.
Bei einem Verkehrsunfall sind folgende Dinge zu beachten:
• Versorgung von Verletzten
• Alarmierung von Polizei und Rettungskräften
• Sicherung des Unfallortes
• Löschversuche
Zudem sollten Sie in einem Schadensfall umgehend Ihre KFZ-Versicherung über den Unfall informieren.
Sollten Sie Ihre Rettungspflicht wissentlich verletzen, kann Ihre KFZ-Versicherung die Leistung verweigern.

Ruheversicherung

Nutzen Sie nicht Ihr Fahrzeug über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen und maximal einem Jahr, haben Sie die Option eine Ruheversicherung zu beantragen.
Für diesen Zeitraum müssen Sie keinen Versicherungsbeitrag aufbringen, wobei jedoch der Versicherungsschutz bestehen bleibt.

Es gilt jedoch darauf zu achten, dass Ihr Fahrzeug nicht außerhalb des Einstellraumes, des umgrenzten Abstellplatzes oder auf öffentlichem Grund abgestellt abgestellt werden darf.

Schadensregulierung

Bei einer Schadenregulierung zahlt Ihre KFZ-Versicherung den gemeldeten Schaden.
Ihr KFZ-Versicherung wird anschließend die Schadensersatzansprüche überprüfen und entweder ablehnen oder den im Versicherungsvertrag vereinbarte Deckungssumme zahlen.
Neben der Rettungspflicht müssen Sie dazu der Mitwirkungspflicht nachkommen.
Dazu gehören folgende Aufgaben:

• die Versicherung zeitnah über den Versicherungsfall informiert
• die Polizei (nach einem Unfall oder Diebstahl) alarmiert
• keine Schuldeingeständnisse abgibt
• alle notwendigen Unterlagen für die Bearbeitung des Falls bereitstellt

Schadenrückkauf

Um nach einem Unfall seine Schadenfreiheitsklasse in der KFZ-Versicherung nicht runterstufen zu lassen, gibt es die Möglichkeit innerhalbvon sechs Monaten den Haftplicht-Schaden zurückzukaufen.

Schwacke-Liste

Die Schwacke-Liste wird seit Jahren zur Bestimmung von Gebrauchtwagenpreisen genutzt und kann sowohl von Privatpersonen als auch für die gewerbliche Bewertung genutzt werden.
Zur Bewertung der Liste fließende folgende Parameter ein:
• Erkenntnisse aus der Marktbeobachtung des Gebrauchtwagenhandels
• Den durchschnittlich erzielten Gebrauchtwagenpreis für ein bestimmtes Modell mit bestimmten Ausstattungsmerkmalen
• Ergebnisse aus Neufahrzeugstatistiken

Selbstbeteiligung

Ob in der Teilkasko oder Vollkasko haben Sie die Möglichkeit sich mit einem zuvor festgelegten Betrag an den eigenen Schäden vom Fahrzeug zu beteiligen.

Straßenverkehrsordnung

Der Gesetzgeber hat mit der Straßenverkehrsordnung Regeln für die Teilnahme am Straßenverkehr definiert.
Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten, dabei spielt es keine Rolle ob es Personen oder Fahrzeuge aus dem Ausland sind.
In bestimmten Fällen dürfen folgende Personengruppen die Straßenverkehrsordnung missachten:

• Bundeswehr
• Bundespolizei
• Feuerwehr
• Katastrophenschutz
• Müllabfuhr
• Polizei
• Rettungsdienst
• Straßenreinigung
• Zoll

Tageszulassung

Bei einer Tageszulassung veranlasst ein Autohändler die Zulassung für ein neuwertiges Fahrzeug.
Ein Fahrzeug gilt erst als Neuwagen, wenn zwischen Produktion und Neuzulassung nicht mehr als ein Jahr vergangen ist.
Als Käufer sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Garantie des Herstellers wie auch die Neupreisentschädigung in der Kaskoversicherung ab dem Tag der Erstzulassung zählt.

Tarifgruppe

Ihre KFZ-Versicherung bestimmten die Höhe Ihrer Versicherungsbeiträge individuell anhand verschiedener Kriterien.
Zu einen dieser Kriterien gehört unter anderem die Tarifgruppe, der sich je nach dem ausgeübten Beruf richtet.
Die häufigsten Tarifgruppen sind folgende:
• Tarifgruppe A: Landwirte und ehemalige Landwirte, die keinen anderen Beruf zusätzlich ausüben, sowie deren hinterbliebene Ehepartner (Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einer landwirtschaftlichen Berufs- oder Gartenbaugenossenschaft und eine festgelegte Mindestgröße des landwirtschaftlichen Betriebes)
• Tarifgruppe B: Angestellte oder Pensionäre des Öffentlichen Dienstes sowie deren Angehörige, die nicht berufstätig sind, mit dem Versicherungsnehmer in häuslicher Gemeinschaft leben und von ihm unterhalten werden
• Normaltarif: Versicherungsnehmer, die weder Gruppe A noch B angehören

Sollten Sie nicht der Gruppe von Normaltarifen angehören, haben Sie die Möglichkeit eine Beitragsbegünstigung zu erhalten.

Typschlüsselnummer

Ähnlich wie zur Herstellerschlüsselnummer finden Sie Ihre Typschlüsselnummer in der Zulassungsbescheinigung I.
In der Zulassungsbescheinigung I entspricht die Typschlüsselnummer den ersten drei Stellen im Code.

TÜV

Der TÜV ist ein Technischer Überwachungsverein, der technische Sicherheitskontrollen nach Gesetzen und Verordnungen durchführt.
Der TÜV unterscheidet sich in folgende Verbände:
• TÜV SÜD
• TÜV Hessen
• TÜV Nord
• TÜV Thüringen
• TÜV Saarland
• TÜV Rheinland

Unbegrenzte Deckung

Ihre KFZ-Versicherung ist dazu verpflichtet für Haftpflichtschäden bis zu der in der Versicherung festgelegten Deckungssumme aufzukommen.
Zahlreiche KFZ-Versicherungen bieten jedoch auch unbegrenzte Deckungssummen für Haftpflichtschäden an, egal wie hoch diese auch ausfallen.

Vorgeschrieben sind dafür folgende Mindestbedingungen:
• für Personenschäden (7,5 Mio. Euro)
• für Sachschäden (1,12 Mio. Euro)
• für reine Vermögensschäden (50.000 Euro)

Unberechtigter Fahrer

Zu einem unberechtigten Fahrer gehören folgende Personen:

• nicht im Versicherungsvertrag genannt ist
• das Fahrzeug ohne Zustimmung des Versicherten nutzt (z.B. ein Dieb)

Ihre KFZ-Haftpflichtversicherung übernimmt selbst bei Schäden die durch einen unberechtigten Fahrer entstanden sind.

Unfallmeldung

Generell sollten Sie Ihre KFZ-Versicherung immer nach einem Unfall darüber informieren.
Bei der Unfallmeldung sollte der Hergang immer schriftlich erfolgen und mit zusätzlichen Skizzen oder Unfallbilder ergänzt werden.
Verweigern Sie Ihrer KFZ-Versicherung die Unfallmeldung kann es zu einer Ablehnung des Falls, Kürzungen der Leistungen oder

Sie können unter folgenden Ausnahmen den Unfallort verlassen:
• Verletzten Hilfe leisten
• sich selbst ärztlich versorgen lassen
• die nächste Polizeistelle für die Unfallmeldung aufsuchen
Ob es Sie als Unfalloper oder Unfallverursacher sind, haben sie folgenden Plfichten nachzukommen:

Schadensminderungspflicht:
• Versicherte dürfen beispielsweise kein Schuldeingeständnis aussprechen oder unterschreiben. Zu den Obliegenheitsplichten zählt auch die fristgerechte Unfallmeldung.
Obliegenheitspflicht:
• Versicherte dürfen beispielsweise kein Schuldeingeständnis aussprechen oder unterschreiben. Zu den Obliegenheitsplichten zählt auch die fristgerechte Unfallmeldung.
Meldepflicht bei:
• der eigenen Kfz-Versicherung unverzüglich, spätestens binnen einer Woche
• der gegnerischen Versicherungsgesellschaft innerhalb von zwei Wochen
• der Polizei (bei Unfall mit Personenschaden, mit (Wild)-Tierschaden, mit größeren Sachschäden, bei der Beschädigung eines parkenden Autos)
Weisungspflicht:
• In der Kaskoversicherung muss der Versicherungsnehmer den Anweisungen des Versicherers Folge leisten. Das kann etwa den Reparaturauftrag betreffen. Auch hat die Gesellschaft das Recht, einen Gutachter zur Besichtigung des Schadens zu schicken.

Unterjährige Zahlung

Wenn Sie eine KFZ-Versicherung anschließen oder wechseln können Sie wählen, ob Sie Ihre Versicherungsbeiträge monatlich, vierteljährig, halbjährig oder jährlich zahlen.
Um eine hohe Rechnungssumme zu vermeiden lohnt es sich eine unterjährige Zahlung zu wählen.
Hierbei ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass KFZ-Versicherungen für unterjährige Zahlungen Ratenzahlungsaufschläge erheben und somit der Versicherungsbeitrag sich enorm erhöhen kann

Vermögenschäden

Bei den Vermögensschäden unterscheidet man zwischen echten und unechten Vermögensschäden.
Ein echter Vermögensschaden liegt vor, wenn der Schaden am Vermögen der Person nicht als Folge eines vorausgegangenen Personen- oder Sachschadens eingetreten ist.
Hingegen von einem unechten Vermögensschaden gesprochen wird, wenn ein ursächlicher Zusammenhang mit einem Personen- und Sachschaden vorliegt.

Vertragsunterbrechung

Man spricht von einer Vertragsunterbrechnung, wenn Sie einige Zeit Ihr Fahrzeug nicht auf Ihren anmelden und versichert sind.
Dieser Umstand kann sich bei Ihnen auf Ihre Schadenfreiheitsklasse und damit auch auf den Schadensfreiheitsrabatt haben.
Ihr KFZ-Versicherung hat bei der Vertragsunterbrechnung verschiedene Herangehensweisen:
Vertragsunterbrechung bis zu einem Jahr:
• Bei einer maximal einjährigen Unterbrechung wird der Vertrag durch die Kfz-Versicherung oft so fortgeführt, als habe die Unterbrechung nicht stattgefunden.
Unterbrechung bis zu sieben Jahren:
• Wird die Kfz-Versicherung bis zu sieben Jahre unterbrochen, kann der Vertrag im besten Fall mit der erreichten Schadenfreiheitsklasse fortgeführt werden. Einige Kfz-Versicherer nehmen jedoch Rückstufungen vor – beispielsweise für jedes unterbrochene Versicherungsjahr eine Schadenfreiheitsklasse.
Unterbrechung der Kfz-Versicherung von mehr als sieben Jahren:
• Auch bei einer Vertragsunterbrechung von mehr als sieben Jahren gibt es unterschiedliche Regelungen. Bestenfalls wird die erworbene SF-Klasse übernommen, schlimmstenfalls alle erworbenen Vergünstigungen gestrichen und der Versicherte wird wieder in die Schadenfreiheitsklasse 0 oder ½ eingestuft.

Vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalles

Im allgemeinen Versicherungsvetragsgesetz wird der Fall der vorsätzlichen Herbeiführung des Versicherungsfalls geregelt.
In solch Situationen muss die KFZ-Versicherung vorweisen, dass ihr Kunde den Versicherungsfall vorsätzlich herbeigeführt hat.
Sobald die KFZ-Versichering diesen Beweis erbringen kann, hat die KFZ-Versicherung das Recht Ihren Kunden in Regress zu nehmen.
Die aktuelle maximale Regresssumme liegt bei 5.000 Euro.
Bei der Voll- und Teilkasko sieht der Umgang mit einer vorsätzlichen Herbeiführung des Versicherungsfalles anders aus.
Hier wird die KFZ-Versicherung immer von der Leistungspflicht befreit.

Wagnisklasse

In der KFZ-Versicherung werden sämtliche Fahrzeuge in eine Wagnisklasse eingeteilt, in der jede Wagnisklasse eine eigene Kennzimmer erhält.
Durch die Wagnisklasse erhalten KFZ-Versicherungen eine statistische Risikoüberischt über die einzelnen Fahrzeuge.
Die Einstufung der Wagnisklasse ist einer der wenige Gründe für eine KFZ-Versicherung, einen Antrag abzulehnen.

Widerrufsrecht Kfz-Versicherung

Nachdem Sie Ihre KFZ-Versicherung unterzeichnet haben, können Sie innerhalb von zwei Wochen von Ihrem Widerrufsrecht gebrauch machen.
KFZ-Versicherungs sind verpflichtet Ihre Kunden schriftlich über das Widerrufsrecht zu inofrmieren, wird dies nicht gemacht, verlängert sich die Dauer des Widerrufsrechts.

Tipp – KFZ-Versicherung im digitalen Vertragsordner kostenfrei verwalten

Sie können Ihre KFZ-Versicherung kostenfrei im digitalen Vertragsordner von feelix verwalten. Dadurch wird Ihre KFZ-Versicherung nicht nur regelmäßig aktualisiert, Sie erhalten zudem noch eine Vielzahl an kostenfrei Zusatzleistungen.

1. Ihre Vertragsarten auswählen

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3. Premiumauftrag akzeptieren

5

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Enthaftungserklärung

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Stand.04.2016

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